Ruhetage verschiedener Religionen

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11 Antworten

Hallo TomatePaprika,

in der Tat eine „gute Frage“ in der mehr steckt als man auf den ersten Blick sieht!

Nachfolgend erläutere ich den gesamten Zusammenhang wie der sich aus biblischer Sicht darstellt.

Wo wird in dem Wort Gottes der Ruhetag zuerst erwähnt?

  1. Mose 2:1 So kamen die Himmel und die Erde und ihr ganzes Heer zu ihrer Vollendung. 2 Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. 3 Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um [es] zu machen, geschaffen hat.

Bedeutungsvoll ist folgender Kommentar in einem Bibel-Lexikon: Rbi8 1. Mose 2:2 „Und er begann . . . zu ruhen“. Hebr.: wajjischbóth. Das Verb steht im Imperfekt, das eine unvollendete od. andauernde Handlung od. eine Handlung in ihrem Verlauf ausdrückt.

Dazu mehr später.

Jahrtausende später wurde folgendes in Bezug auf das Passah erlassen:

In Bezug auf das Passah wurde das Gebot auf Einhaltung einer 7-Tage-Periode erlassen. Diese Periode wurde das alljährlich gefeierte Fest der ungesäuerten Brote, das die Israeliten dann anschließend an das Passah feierten. Sowohl der erste als auch der siebte oder letzte Tag sollte ein Ruhetag sein (2Mo 12:14-20; 13:6-10).

Im Anschluß an den 15. Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus Ägypten begann Jehova, den Israeliten Manna zu geben, und wies sie dabei zum ersten Mal an, alle sieben Tage einen Sabbat zu beobachten (2Mo 16:1, 4, 5, 22-30).

Wieder später gab Gott durch Mose dem Volk Israel ein Gesetzeswerk mit etwa 600 Gesetzen und den 10 Hauptgeboten (10 Gebote). In den Hauptgeboten ist folgendes enthalten:

2 Mose 20:8 Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist.

Warum wurde dieses Gebot erlassen?

  • zum den allein wahren Gott an diesem Tag zu heiligen und an IHN zu denken.

  • Weil Gott am siebenten Tag ruht, soll es der Mensch aus, denn in 1 Mose 1:26 heißt es: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; . . .“ Auch deshalb sollte der Mensch ruhen.

  • Daneben sollte das Streben nach Reichtum durch Arbeit an dieser Stelle begrenzt werden – damit man demjenigen gedenkt, der uns all das zu „treuen Händen“ zur Verwaltung gegeben hat.

Deshalb – der Mensch auch im Ebenbild Gottes:

2 Mose 20:11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

Ein Tag er IHM gewidmet ist.

Wie aus dem o.a. Bibeltexten hervorgeht waren sechs Tage zu zählen, der siebte wäre der Ruhetag. Wie sah das mit der Woche im alten Israel aus, die ja, wie wir heute sagen, den jüdischen Kalender verwendeten:

it-2 S. 1315 Woche: Das hebräische Wort für „Woche“ (schavúaʽ) bedeutet wörtlich „siebent“ und bezieht sich auf eine Einheit von sieben. Der griechische Ausdruck sábbaton dagegen wird von dem hebräischen Wort für Sabbat (schabbáth) hergeleitet.

Bei verschiedenen Völkern des Altertums wurden die 7-Tage-Zyklen durch die vier Mondphasen bestimmt, und sie begannen jeweils wieder mit jedem Neumond. Da ein Mondmonat neunundzwanzig oder dreißig Tage zählt, ergaben sich so keine vollständig fortlaufenden 7-Tage-Zyklen.

Abgesehen vom siebten Tag, dem „Sabbat“, hatten die Wochentage keine Namen, sondern man numerierte sie bloß (2Mo 20:8). Das war auch zur Zeit Jesu und der Apostel so, nur der Tag vor dem Sabbat erhielt den Namen „Vorbereitungstag“ (Mat 28:1; Apg 20:7; Mar 15:42; Joh 19:31). Ende Zitat.

→ Fortsetzung

→ Fortsetzung

Da nicht später nicht alle Völker den gleichen Kalender verwenden führt das zusätzlich zu zeitlichen Verschiebungen.

Wie sich dies auswirkt zeigt folgendes Beispiel (Nisan = Name eines Monats im hebräischen Kalender):

it-1 S. 18 Abendmahl des Herrn: Das Passah wurde immer am 14. Nisan (Abib) gefeiert, der genau oder ungefähr auf den Tag des Vollmondes fiel, da nach dem jüdischen Kalender jeder Monat (Mondmonat) mit dem Tag begann, an dem die Mondsichel nach dem Neumond zu sehen war. Der 14. des Monats war daher um die Mitte eines Mondmonats. Unter dem Stichwort JESUS CHRISTUS (Die Zeit seines Todes) wird als Datum für Jesu Tod der 14. Nisan 33 u. Z. angegeben. Was diesen Tag betrifft, zeigen astronomische Berechnungen, daß am Freitag, dem 3. April 33 u. Z. (Julianischer Kalender), oder am Freitag, dem 1. April (Gregorianischer Kalender), eine Mondfinsternis war (Theodor v. Oppolzer, Canon der Finsternisse, 1887, S. 344). Mondfinsternisse treten stets bei Vollmond ein. Diese Tatsache spricht dafür, daß der 14. Nisan 33 u. Z. auf Donnerstag/Freitag, den 31. März/1. April 33 u. Z. (Gregorianischer Kalender) fiel.

Ende Zitat

Abraham lebte weit vor Mose, dem ja das „Gesetz“ gegeben wurde. Abraham hatte einen Sohn Ismael, welcher der „Stammvater“ des Moslem wurde. Abraham selber ist auch „Stammvater“ der Juden und in der weiteren Entwicklung der Christen. So kommt es das es in allen diesen Hauptrichtungen einen „Ruhetag“ gibt.

Nun ist noch folgendes in Bezug auf den biblisch begründeten christlichen Glauben zu beachten:

Gilt das Gesetz, das durch Mose übermittelt wurde, auch heute noch unverändert? Was sagt die Bibel?

Römer 10:4 Denn Christus ist das Ende des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

Es hatte als „Erzieher“ ausgedient: Galater 3:24 Folglich ist das GESETZ unser Erzieher geworden, der zu Christus führt, . . .

Alle über 600 Gebote des „Gesetzes“ sind im Gesetz des Christus zusammengefasst:

Unser Herr Jesus formuliert es wie folgt in dem er die hebräischen Schriften zitiert:

Matthäus 22:37 . . .Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

Beispiel: Du sollst nicht stehlen: Wer stiehlt liebt seinen Nächsten nicht und bricht das Gebot des Christus. So sei jeder eingeladen einmal die zehn Hauptgebote in dieser Hinsicht zu durchdenken, nähmlich wo man die Liebe zum Nächsten missachtet oder – was eigentlich das Wichtigste in der Anbetung ist – die Liebe zu Gott nicht berücksichtigt.

Daher gelten die unveränderlichen Grundsätze des „Gesetzes“ auch weiter.

Das „das Gesetz“ nicht mehr gilt – der Grundsatz schon – wie soll man dann den „Sabbat“ heute beachten?

Was sagt die Bibel?

Wie oben aufgeführt in 1 Mose 2:3 … denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk

Ruht er also immer noch?

Die Bibel zeigt, daß Gott vor ungefähr 6 000 Jahren von seiner schöpferischen Tätigkeit zu ruhen begann und daß er den „Tag“ heiligte (1Mo 2:2, 3). Dieser große Ruhetag Jehovas sollte sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Das geht aus den Worten des Apostels Paulus hervor, die zeigen, daß Christen immer noch die Möglichkeit haben, durch Glauben und Gehorsam in die Ruhe dieses Tages einzugehen. Hierzu bitte Hebräer 3:16 bis 4:11 lesen.

Weil der Ruhetag andauert ist folgender Gedanke auch von dieser Sicht her leicht zu verstehen: Johannes 5:22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben. . .

Ein schöner Gedanke zum Schluss:

Jeder „Ruhetag“ hat ein Ende.

Was ist, wenn der Ruhetag Gottes zu Ende geht?

Noch davor, also am Ende der Tausendjahrherrschaft, ‘übergibt Jesus das Königreich seinem Gott und Vater’ und unterwirft sich selbst dem, „der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei“, siehe 1Ko 15:21-28.

Danach?

Eine neue Woche, was sonst?

Kann uns das irgendwie persönlich betreffen?

Ja:

Weil Jesus folgendes lehrt:

Lukas 10:25 Nun siehe, ein gewisser Gesetzeskundiger stand auf, um ihn auf die Probe zu stellen, und sprach: „Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?“ 26 Er [also Jesus] sprach zu ihm: „Was steht im GESETZ geschrieben? Wie liest du?“ 27 Er gab zur Antwort: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Sinn‘ und ‚deinen Nächsten wie dich selbst‘.“ 28 Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geantwortet; ‚tu das weiterhin, und du wirst Leben erlangen‘.“

  • und so hoffentlich noch viele „Ruhetage“ erleben zu dürfen!

LG

JensPeter

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@JensPeter

Herzlichen Danke TomatePaprika für den Stern. Ich freue mich wenn ich helfen konnte.

LG

JensPeter

1
@JensPeter

http://www.dasgeheimnis.de/web/ruhetag.htm

In der Bibel selbst kannst du Nachlesen, welcher der Ruhetag Gottes war.

Es ist wichtig das wir den richtig Tag halten, den in der heutigen Zeit ist es wichtig das wir uns an die einzige Wahrheit, die Bibel halten. Vieles wurde verfälscht. Markus 15,42 'Neues Leben' Übersetzung steht nochmal ganz Detailliert welcher der Ruhetag Gottes ist!

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Was die Christen angeht:

Im 2. Jahrhundert. n. Chr. gab es unter dem Kaiser Hadrian eine schwere Judenverfolgung im römischen Reich. Auslöser war ein Partisanenaufstand in Judäa gegen das römische Besatzungsregime (Bar-Kochba-Aufstand), der im Jahre 135 niedergeschlagen wurde. In genau dieser Zeit begannen auch christliche Kirchenführer mit Hetze gegen die Juden. Man kann annehmen, daß sie sich dadurch beim röm. Staat anzubiedern versuchten und selbst der Verfolgung zu entgehen hofften, schließlich hatte es im römischen Reich auch Christenverfolgungen gegeben. Um die Juden zu strafen, untersagte damals der röm. Staat, jüdischen Religionsunterricht zu halten und den Sabbat zu heiligen, wie es in den Zehn Geboten steht. Um diese Zeit begann sich unter den Christen der Sonntag als Ersatz anstelle des Sabbats durchzusetzen.

Hallo TomatePaprika!

Stimmt es gemäß den Aussagen der Bibel, daß Christen noch eine Sabbat-Verpflichtung haben oder ein Sonntags-Gebot einhalten sollen?

dagegen spricht:

• Röm.14/5 (reLu)) ..........................Der eine hält einen Tag höher als den andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiß
Diese Worte hätte Paulus nie unter Inspiration schreiben können, wenn das Sabbatgebot noch verbindlich gewesen wäre!

• Nirgends im NT steht etwas davon, daß das Sabbatgebot für Christen noch verpflichtend wäre, sondern genau das Gegenteil Kol.2/8 (Ei)..........................Gebt acht, daß euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und nur auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen. Kol.2/16,17 /reLu)................So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig ist es aber in Christus.

• Die Juden rechneten den wöchentl. Sabbat zu den Sabbaten bzw. Festzeiten 3.Mose 23/1-4 (reLu).......................Und der HERR redete mit Mose und sprach: „Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Dies sind die Feste des HERRN, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen; dies sind meine Feste: Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist ein feierlicher Sabbat, heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr an ihm tun; denn es ist ein Sabbat für den HERRN, überall wo ihr wohnt. Und dies sind die Feste des HERRN, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen an ihren Tagen: Und nun folgt die Aufzählung einer Reihe von Festen (Sabbaten) Da vor der Erwähnung des wöchentlichen Sabbats bereits die einleitenden Worte „dies sind die Feste des Herrn“ in Mehrzahlform stehen, bezieht sich diese Einleitung nicht auf den Wochensabbat allein (denn dieser steht in der Einzahl), sondern auch auf die nachfolgenden. Die Wiederholung dieser Einleitung hat möglicherweise den Grund, daß zuerst von einem Fest, das einen Tag dauert, die Rede ist und nachher die Rede von Festen, die mehrere Tage umfassen. Alle aber – einschließlich des wöchentlichen Sabbats – werden mit dem Sammelbegriff „Festzeiten (Sabbate)“ bezeichnet. Auf diese nimmt der Apostel Paulus im Kolosserbrief Bezug und erklärt, daß sie für Christen nicht mehr verbindlich sind.

Nutzen und Wichtigkeit des Sabbats. Das Ablassen von aller Arbeit und das Beobachten anderer Sabbatbestimmungen Gottes gab dem Körper nicht nur Ruhe, sondern, was noch wichtiger war, der einzelne hatte auch die Gelegenheit, seinen Glauben und Gehorsam durch die Beobachtung des Sabbats zu beweisen. Eltern konnten dem Sinn und Herzen ihrer Kinder Gottes Gesetze und Gebote einschärfen (5Mo 6:4-9). Der Sabbat diente gewöhnlich dazu, Erkenntnis über Gott aufzunehmen und geistige Bedürfnisse zu stillen, was aus der Antwort des Ehemannes der Sunamitin auf die Frage hervorging, ob sie Elisa, den Mann Gottes, besuchen dürfe. Er erwiderte: „Weshalb gehst du heute zu ihm? Es ist weder Neumond noch Sabbat“ (2Kö 4:22, 23). Die Leviten, die überall im Land verstreut waren, nutzten den Sabbat zweifellos, um das Volk Israel im Gesetz zu unterweisen (5Mo 33:8, 10; 3Mo 10:11). Für jeden Israeliten war es wichtig, daran zu denken, den Sabbat zu halten, weil eine Verletzung des Sabbats als Rebellion gegen Jehova betrachtet wurde und die Todesstrafe nach sich zog (2Mo 31:14, 15; 4Mo 15:32-36). Dasselbe Prinzip galt für die Nation. Ihr ganzherziges Beobachten des gesamten Sabbatsystems — der Tage und Jahre — war ein lebenswichtiger Faktor für ihren Fortbestand als Nation in dem ihr von Gott gegebenen Land. Ihr Versäumnis, die Sabbatgesetze hochzuhalten, trug weitgehend zu ihrem Untergang und der siebzigjährigen Verödung des Landes Juda bei, wodurch die nichtbeachteten Sabbate abgezahlt wurden (3Mo 26:31-35; 2Ch 36:20, 21).

Wurde Christen nicht geboten. Jesus, der als Jude unter dem mosaischen Gesetz stand, beobachtete den Sabbat, wie Gottes Wort (nicht die Pharisäer) es gebot. Er wußte, daß es erlaubt war, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun (Mat 12:12). Doch in den inspirierten Christlichen Schriften heißt es, daß „Christus . . . das Ende des GESETZES“ ist (Rö 10:4), weshalb Christen „von dem GESETZ entbunden“ sind (Rö 7:6). In der Bibel wird unmißverständlich gesagt, daß Christi Opfer „das aus Verordnungen bestehende GESETZ [aufhob]“ und daß Gott „die gegen uns lautende handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen bestand . . ., ausgelöscht [hat]; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde.“ Das ganze mosaische Gesetz wurde ‘aufgehoben’, „ausgelöscht“, „aus dem Weg geräumt“ (Eph 2:13-15; Kol 2:13, 14). Demzufolge wurde das gesamte System von Sabbaten, ob Tage oder Jahre, durch das Opfer Christi Jesu mit dem übrigen Teil des mosaischen Gesetzes abgeschafft. Das erklärt, wa

Hallo TomatePaprika,

Die Israeliten (später auch Juden genannt) erhielten ihren Ruhetag im 16. Jahrhundert v.u.Z. über Moses, und zwar den Sabbat, den 7. Tag der Woche. 2. Mose 20 (NeÜ) sagt:

"8 Denk an den Sabbattag und reserviere ihn für Gott! 9 Sechs Tage hast du, um all deine Arbeit zu tun, 10 aber der siebte Tag ist Sabbat für Jahwe, deinen Gott. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du, noch dein Sohn oder deine Tochter, weder dein Sklave noch deine Sklavin, nicht einmal dein Vieh oder der Fremde, der in deinem Ort wohnt."

Öbwohl Jesus Christus seinen Jüngern, die wenige Jahre nach dessen Tod Christen genannt wurden, keinen Ersatzruhetag anstelle des Sabbats geboten hatte (auch nicht die Apostel), nahm die spätere "Staatskirche" im 4. Jahrhundert u.Z. den Sonntag (damals 1. Tag der Woche) als Ruhetag an. Dies geschah sicher auch aus der Überlegung heraus, man müsse sich so von den Juden unterscheiden.

Wikipedia schreibt dazu:

Konstantin der Große (307-337) als Sol invictus. Geprägt ca. 309-310, Lugdunum. Sol stehend mit dem Gesicht nach rechts, rechte Hand erhoben, den Globus in der linken, mit 7 strahliger Gloriole des Helios (4 Strahlen von der Seite sichtbar). Im Jahre 321 erklärte Konstantin I. den dies solis zum verpflichtenden Feiertag, auch für die Christen und Mithrasanhänger.

Alle Richter und Einwohner der Städte, auch die Arbeiter aller Künste, sollen am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen. Dringende landwirtschaftliche Arbeit ist bei Konstantin ausgenommen. Dieser gefeierte Tag war bei den Anhängern des Mithraskults, dem überwiegend die römischen Soldaten anhingen, der heilige Tag, den auch die Heidenchristen als Tag des Herrn feierten. Konstantin konnte mit diesem Edikt also gleich zwei wichtigen Religionen dienen, wiewohl er sich selbst auch auf Münzen als Sol invictus (unbesiegte Sonne) prägen ließ.

Als dann im 6. Jahrhundert u.Z. der Islam, die Religion der Muslime gegründet wurde,kam der Freitag zu der Ehre, Ruhetag für diese Religion zu werden.

Wikipedia bemerkt dazu:

Der Freitag ist für Muslime ein ähnlich wichtiger Wochentag wie der Sonntag für Christen und der Sabbat für Juden. Allerdings gilt der Freitag in islamischen Ländern nicht als Feiertag, nur in Saudi-Arabien bleiben die Geschäfte einen halben Tag geschlossen. Der Wochentag Freitag ist im Islam auch als „Yaum al-Dschumʿa“ bekannt, was „Tag der Zusammenkunft“ bedeutet.

Das Freitagsgebet (Salāt al-Dschumʿa, ‏جمعة‎) ist ein Gemeinschaftsgebet, das Muslime jeden Freitag am frühen Nachmittag zusammen verrichten. Die größeren Moscheen, in denen dieses Gebet stattfindet, heißen deshalb auch Freitagsmoscheen. Für Männer ist das gemeinschaftliche Gebet am Freitag verpflichtend, für Frauen gilt es als erwünscht. Das Freitagsgebet zeichnet sich dadurch aus, dass vor dem eigentlichen Gebet (Salāt) eine Predigt (Chutba) durch einen Prediger (Chātib, das ist in der Regel der Imam der Moschee) gehalten wird.

Es handelt sich bei den unterschiedlichen Wochentagen, die als Ruhetag vorgesehen sind, auch um ein Abgrenzungsmerkmal.

Bei den Christen ist der Sonntag der Ruhe und Feiertag, weil Jesus an einem Sonntag auferstanden ist. Die Aufersteung ist für die Christen das wichtigste an ihrer Religion. Ostern ist z.B. wichtiger als Weihnachten.

Verschiedene Religionen haben verschiedene Ruhetage, die von "Menschen" gesetzt wurden.

Unser ewige Schöpfer hat den "Sabbat" als "Sein Ruhetag" gesetzt (1.Mose 2,3; 2.Mose 20,10; Lk.22,56; Apg.13,44).

Weil sie sich voneinander unterscheiden wollen. Du hast die Juden vergessen, bei denen ist es der Samstag und das ist der eigentliche Ursprung.

Man könnt noch dazu sagen, dass es beim islamischen Freitag nicht um einen Ruhetag im Sinne von "Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und an diesem Tag ruhte er." handelt, sondern das ist einfach ein Tag des gemeinsamen Pflichtgebetes. Ein Feiertag, an dem alle Läden geschlossen haben und sich alle um ihre Seelenpflege kümmern sollen, wie es hier früher zumindest mal üblich war, ist er nicht.

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Weil sie sich sonst überhaupt nicht voneinander unterscheiden würden.

Oh da hat aber einer Ahnung. Autos und katzen unterscheiden sich auch nicht oder?

Ich meine 4 Räder, 4 Beine ist ja eigentlich das gleiche.

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@Kaylen

Jmd mit Ahnung von Religion? oO hat Bonnies Ranch Freigang oder was?

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@SvenUtimer

XD...kaya oder wie du heißt wieso kommentierst du nich selber anstatt zu jeden kommentar dein senf dazu zu geben?;)

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@littleangelx376

Die Lösung dieser Frage scheint mir zu Banal. Und ich gebe nicht zu jedem Kommentar meinen senf ab, als Beispiel bei dieser Antwort dachte ich mir "Wtf wie kann man nur so draufsein, wie kommt man auf solche gedanken?"

Daher habe ich provokant geschrieben das ich seine Antwort für blödsinn halte mit der hoffnung das er mir erklärt wie er darauf kommt.

Statt einer begründung kam dann irgendwas mit Bonnies Ranch das ich nicht verstanden habe. Da er wohl versucht lustig zu sein, wolle ich ihm seinen spaß lassen und nicht weiter darauf eingehen.

Weiterhin wurden ja schon gute Antworten gegeben. Wieso soll ich noch eine geben die sich mit dem text der anderen decken würde?

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Wegen der unterschiedlichen religion und unterschiedlichen gott

Es ist der gleiche Gott =)

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@DeepThought42

Hat dieser Gott nicht einen Gedenknamen?

Wikipedia: Allah (arabisch ‏الله ‎, DMG Allāh, ʔalˤːɑːh Aussprache?/i) ist das arabische Wort für Gott.

So sind Allah und Gott Titel.

Die spannende Frage ist: Welchen Namen gebrauchte Abraham ("Stammvater der Juden, Christen und der Muslime) in der Anbetung:

  1. Mose 12:4 Darauf ging Ạbram, so wie Jehova zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Und Ạbram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Hạran auszog. 5 So nahm Ạbram Sạrai, seine Frau, und Lot, den Sohn seines Bruders, und alle Habe, die sie angesammelt hatten, und die Seelen, die sie in Hạran erworben hatten, und sie machten sich auf den Weg, um in das Land Kạnaan zu ziehen. Schließlich kamen sie in das Land Kạnaan. 6 Und Ạbram durchzog nun das Land bis zur Stätte von Sịchem bei den großen Bäumen von Mọre; und zu jener Zeit war der Kanaanịter im Land. 7 Jehova erschien nun dem Ạbram und sprach: „Deinem Samen werde ich dieses Land geben.“ Danach baute er dort Jehova, der ihm erschienen war, einen Altar. 8 Später zog er von dort zur Berggegend östlich von Bẹthel und schlug sein Zelt so auf, daß Bẹthel im Westen [lag] und Ai im Osten. Dann baute er dort Jehova einen Altar und begann den Namen Jehovas anzurufen.

Und Jesus?

Johannes 20:17 Jesus sprach zu ihr:.... Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ "

Und er betet in Johannes 17:26 "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“

Wieso soll das ein "Gedenkname" sein?

  1. Mose 3:15 Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚Jehova, der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott Ịsa·aks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.‘ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation. 

Gothe oder R. M. Rillke gebrauchten ebenfalls diesen Namen.

LG

JensPeter

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@JensPeter

Was ist ein Gedenknamen? Duden kennt dieses Wort nicht und bei google kam nur tonnenweise zu gedenkstätte.

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Sonntag ist bei den Christen nur Ruhetag weil "Gott" sich am 7. Tag nach der Erschaffung der Erde auch ausgeruht hat.

Und bei den Juden nicht? ;)

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@littleangelx376

Was hat das damit zu tun?

Er sagt :"Sonntag ist bei den Christen nur Ruhetag weil "Gott" sich am 7. Tag nach der Erschaffung der Erde auch ausgeruht hat."

Nach seiner logik müssten auch die Juden am Sonntag den ruhetag haben. Das haben sie aber nicht sie haben ihm am Sammstag.

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@Kaylen

Juden glauben an den gott an den christen glauben also haben sie auch fast gleichen regeln sag ichs so...und muslime glauben nicht an dem gott an den christen glauben :)!

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@Kaylen

Es kommt halt drauf an, an welchem Tag man anfängt zu zählen. Wer sagt denn, dass ausgerechnet der Montag der erste Schöpfungstag sein muss?

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@littleangelx376

littleangel, deine falsche Behauptung wird nicht dadurch richtig, dass du sie mehrfach wiederholst. Und wenn schon, glauben die Christen an den Gott der Juden, nur in netterer Version.

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@DeepThought42

Wer das sagt na die Christen ^^ Was meinst du wo die genaue Wochenaufteilung herkommt ^^ :D also unsere :P

Außerdem Kaylen ^^ Was heißt hier meine Logik... Ich hab gesagt bei den Christen ist das so... Und nicht bei den uden...nein bei den Christen habe ich gesagt... Nach "meiner Logik" hab ich also nie gesagt das es bei den Juden auch so sein müsste... Auch wenn die an den selben Gott glauebn is es trotzdem ne andere Religion... und wo die ihren Ruhetag hinstecken is da her was ganz anderes... Die Christen haben sich n Beispiel am Chef genommen :D

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@LordDeath

Schau Dir mal einen englischen Kalender an. Ich habe einige englische Kalender und bei allen davon beginnt die Woche mit dem Sonntag.

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@DeepThought42

Gott oh Gott. Welchen Gott?

Der Gott der Juden (und Jesus ist Jude) ist EIN Jehova (keine Dreieinigkeit). Allah (=Gott) ist keine Dreieinigkeit. Einige christliche Glaubensgemeinschaften beten durch Jesus zu dem allein wahren Gott JHWH (Jahwe, Jehova). Siehe hierzu Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Antitrinitarier

Für einige Christen sind Jesus, sein himmlischer Vater Jehova Gott und der heiige Geist verschieden - handeln aber wie "ein Mann".

Für viele scheint es so zu sein, das Gott, Jesus und der Geist eine Person sind die einfach "Gott" genannt wird. Das widerspricht eindeutig der biblsichen Aussage.

Dann gibt es noch einen Gott, in drei Teufels Namen:

Einheitsübersetzung:

2 Kor 4,4 denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. So strahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht auf, der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist.

LG

JensPeter

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Weil die ganze Welt "verführt" ist (Offb.12,9).

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