Religiöse Erziehung bei Kindern - wichtig, nötig oder unnötig?

10 Antworten

Ich empfinde es vor allem als wichtig, Kindern soziale und moralische Werte zu vermitteln. Je nach eigener Einstellung ist das ja auch der Zweck, den eine religiöse Erziehung (normalerweise...) verfolgt. Allerdings geht es auch prima ohne Religion (das ist meine Erfahrung bei der Erziehung meiner Tochter),weil letztlich nur das Ergebnis zählt.

Kinder lernen vor Allem durch Vorbilder. "Warum tun Kinder nie das. was wir sagen, aber immer das was wir selbst tun?". Was Penthesilea sagt ist in meiner Welt der Werte richtig. Wenn die Ausrichtung religiös ist - und in jedem anderen Umfeld auch - , müssen die Eltern wirklich ein Vorbild sein.

Letztlich sind die zehn Gebote (bis auf das erste) nichts anderes als eine Richtlinie für das Zusammenleben von Menschen - soziale Regeln.

Über das erste Gebot soll sich jeder seine eigene Meinung machen.

Shag d'Albran

Ich bin auch der Überzeugung, dass man an etwas glauben muss, um ein Ziel zu haben und nicht z.B. zum Ich-Menschen zu werden.

LG

Es ist an allem was dran was oben gesagt wurde. Am besten gefällt mir aber die Antwort von crisu05. Ich wurde glaubhaft von meiner Mutter im Gebet angeleitet als Kind und fand dadurch selber (aber erst) mit ca. 30 Jahren zum rechten Glauben (http://www.glaube-24.de). Schließlich geht es dabei um Leben und Tod; da sollte man sich schon plausibel ins Zeug legen als Elternteil. Übrigens ist das 1. Gebot das wichtigste, wie ich finde.

Wie schon von anderer Seite gesagt wurde: Das Vorleben ist die überzeugendste Erziehung. Es bringt doch nichts, den Kindern was vom "Lieben Gott" zu erzählen, wenn man ihn selber nicht kennt. Gerade Kinder lassen sich da nichts vormachen. Ein Ansporn, mal in der Bibel zu lesen? Ich kann das (aus eigener Erfahrung) nur empfehlen!

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