Wie wichtig ist Religion für Kinder?

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Ich finde auch wenn du jetzt nicht mehr gläubig bist solltest du versuchen deinem Sohn den Glauben näher zu bringen. Denn ob man etwas gut findet kann man ja nur entscheiden wenn man es kennt. Ich bin auch so erzogen worden, ebenso meine Freundin. Beide haben wir zum Beipiel auch ministriert. Während ich heute immer noch meine Glauben lebe geht auch meien Freundin nicht mehr häufig zur Kirche. Und auch wenn ich gläubig bin, so kann ich deinem Vater nicht recht geben. Jeden Sonntag in dir Kirche, das muss nicht sein. Du solltest also deinem Sohn die Möglichkeit geben die "Kirche" kennenzulernen, aber ihm nichts aufzwingen. Und das KInder den Gottesdienst manchmal langweilig finden ist auch normal.

Glaube kann einem Menschen gut helfen, sich richtig zu entwickeln, aber als Kind einer inaktiven evangelischen Mutter und einem atheistischen Vater hatte ich den Vorteil, aus eigener Entscheidung heraus die evangelische Kirche zu besuchen und mir machte auch niemand Vorschriften, was ich zu glauben hatte. Das führte später sogar dazu, dass ich die evangelische Kirche verließ, weil ich aus eigenem Empfinden heraus weiß und damals schon wusste, dass die Liebe ein ewiger geistiger Zustand ist, und daher auch die Ehe ein Bündnis ist, welches zu den Bündnissen gehört, welche für Zeit und Ewigkeit gedacht sind (siehe Matthäus 16:19). Da in der evangelischen Kirche erwartet wird, dass man an einen liebenden Gott glauben soll (und diesen Glauben habe ich nie verloren) verlor ich den Glauben an eine Kirche, welche von Anfang an die Gültigkeit der Ehe auf die irdische Zeit begrenzt, während doch bei der Trauung immer gesagt wird: was Gott vereint, soll der Mensch nicht trennen. Wenn ich Dir einen Rat geben darf, lass Deinem Kind die eigene Entscheidung, ob es sich einer Kirche anschließen möchte, unterstütze seine Entscheidung, sei ihm ein gutes Vorbild und ergründe selbst vorurteilsfrei (also unabhängig von kirchlichen Lehren) die Bibel um zu erkennen, was Christus eigentlich lehrte. Erziehe Dein Kind in Liebe und Geduld, sodass es das elterliche Zuhause immer als einen Ort der Liebe (siehe 1. Korinther 13), Güte und Zuflucht sehen kann, denn dadurch wird es mehr auf Dich hören und selbst zu einem Erwachsenen und einen Vater werden, der seine Kinder ebenso in Güte und Liebe erzieht.

Hi, ich habe neutral erzogen. Keine Kirchenzugehörigkeit, aber Religionsunterricht (gehört zu unserer Kultur). Wertevermittlung der Schröderschen Sekundärtugenden wie: Treue, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Mäßigung, Respekt vor anderen etc. Damit kann man zwar ein KZ betreiben (egal, ob in Deutschland, USA, Kuba, Israel, Argentinien oder Irak), aber auch als wertgeschätztes Mitglied irgendeiner Gruppe (Firma, Freunde, Staat, Gemeinde, Verein, Bundeswehr, Feuerwehr, Sportverein, Antifa etc. anerkannt werden. Soas zählt! Im Sinne von Seneca. Und Schröders Primärtugenden sind Geldrafferei beim lupenreinen Demokraten. Gruß Osmond http://www.zeit.de/1999/07/Zurueck_zu_den_Sekundaertugenden

naja son lager zu betreiben, da muss man schon den Respektfaktor mächtig stark ausklammern.

Inwiefern ist denn Religionsunterricht teil der kultur ?

vorweg: das frage ich aus neugier, nicht um dann irgendwie mit "verbesserungsvorschlägen" anzutanzen, nachdem geantwortet wurde :P

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@HowardFrazetta

Hi HF, wir haben in Europa eine auf christlichen Fundamenten aufgebaute Kultur und Geschichte. Religion ist unbedingter Teil des Allgemeinwissens, der kUltur (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Heirat, Taufe, Beerdigung; kirchgang, Kirchenmusik, Dome, Sakralkunst, christliche Werte usw. usf.). Da solltest Du doch garnicht erst danach fragen. Sowas sollte jedweder wissen. lgO

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@osmond

achso okay, ja gut, habs falsch verstanden, hab irgendwie an den unterricht in der schule denken müssen, den man in manchen fällen dann 12 Jahre hätte.

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