wie wichtig ist religion für kinder?

... komplette Frage anzeigen

58 Antworten

Ich finde auch wenn du jetzt nicht mehr gläubig bist solltest du versuchen deinem Sohn den Glauben näher zu bringen. Denn ob man etwas gut findet kann man ja nur entscheiden wenn man es kennt. Ich bin auch so erzogen worden, ebenso meine Freundin. Beide haben wir zum Beipiel auch ministriert. Während ich heute immer noch meine Glauben lebe geht auch meien Freundin nicht mehr häufig zur Kirche. Und auch wenn ich gläubig bin, so kann ich deinem Vater nicht recht geben. Jeden Sonntag in dir Kirche, das muss nicht sein. Du solltest also deinem Sohn die Möglichkeit geben die "Kirche" kennenzulernen, aber ihm nichts aufzwingen. Und das KInder den Gottesdienst manchmal langweilig finden ist auch normal.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glaube kann einem Menschen gut helfen, sich richtig zu entwickeln, aber als Kind einer inaktiven evangelischen Mutter und einem atheistischen Vater hatte ich den Vorteil, aus eigener Entscheidung heraus die evangelische Kirche zu besuchen und mir machte auch niemand Vorschriften, was ich zu glauben hatte. Das führte später sogar dazu, dass ich die evangelische Kirche verließ, weil ich aus eigenem Empfinden heraus weiß und damals schon wusste, dass die Liebe ein ewiger geistiger Zustand ist, und daher auch die Ehe ein Bündnis ist, welches zu den Bündnissen gehört, welche für Zeit und Ewigkeit gedacht sind (siehe Matthäus 16:19). Da in der evangelischen Kirche erwartet wird, dass man an einen liebenden Gott glauben soll (und diesen Glauben habe ich nie verloren) verlor ich den Glauben an eine Kirche, welche von Anfang an die Gültigkeit der Ehe auf die irdische Zeit begrenzt, während doch bei der Trauung immer gesagt wird: was Gott vereint, soll der Mensch nicht trennen. Wenn ich Dir einen Rat geben darf, lass Deinem Kind die eigene Entscheidung, ob es sich einer Kirche anschließen möchte, unterstütze seine Entscheidung, sei ihm ein gutes Vorbild und ergründe selbst vorurteilsfrei (also unabhängig von kirchlichen Lehren) die Bibel um zu erkennen, was Christus eigentlich lehrte. Erziehe Dein Kind in Liebe und Geduld, sodass es das elterliche Zuhause immer als einen Ort der Liebe (siehe 1. Korinther 13), Güte und Zuflucht sehen kann, denn dadurch wird es mehr auf Dich hören und selbst zu einem Erwachsenen und einen Vater werden, der seine Kinder ebenso in Güte und Liebe erzieht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gegengift
09.05.2012, 00:12

Differenziert gute Antwort

0

Ich sehe es genauso. Wie es schon in der NS- Zeit war, ging es darum wie man die Kinder erzog. Hat man sie streng diszipliniert und nach dieser Ideologie erzogen oder sie auf die Missstände aufmerksam gemacht. Je nach dem haben sich Kinder zu biegsame Regierungsverehrer oder kritisch denkende feindlich gesinnten Erwachsene entwickelt. Eltern sind Vorbilder und Mentoren. Sie zeigen was richtig und was falsch ist. Ich wurde auch christlich aufgezogen. Abends gebetet und "Gott sei Dank" nicht jeden Sonntag in die Kirche gegangen, sondern nur an hohen Feiertagen. Mit der Zeit wurde ich kritischer, durch Mitschüler beeinflusst und diversen Bücher überzeugt wie "Gotteswahn" entpuppte sich für mich die Kirche als eine rießen Mogelpackung. Gegen Gott sage ich nichts, auch wenn ich dem ebenfalls misstrauisch gegenüber stehe, doch die Kirche ist eine Erfindung der Menschen. Schon immer verstand der Mensch sich darauf andere Menschen zu täuschen und zu beherrschen. Die Kirche erfand Sündenböcke, wenn die Ernte Mal nicht so gut war, die Kirche nennt sich selbst das Vorhaus Gottes und lockt so täglich alte Menschen an um Spenden freudig entgegen zu nehmen. Dabei muss man sagen, dass die Spenden meistens für einen guten Zweck dienen und auch die Kirchensteuer bei Behinderten oder Familien in Not ankommt. Doch göttliche Beweise, wie die Bibel wurde von Geschichten zusammen genäht, die eher an stille Post über hunderte Jahre hinweg zeugen.

Ob du nun deine Kinder religiös erziehen solltest oder nicht, kann ich nicht sagen. Entweder sie werden zu Polytheisten, Monotheisten, Säkularisten, Agnostiker,Theistisch oder Atheisten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nun, ich habe einen kleinen Bruder und habe mir das ein oder andere mal eben deine Frage gestellt. Ich glaube, dass es wichtig ist, einfach den Gedanken Gott vorzustellen, ihn jedoch aus dem ganzen ,,Rahmen'' rauszuhalten, wenn du es nur für ihn machst. Meinem Bruder half es sehr, zu wissen, dass es da draußen oder hier drinnen einen Gott gibt, der alles sieht.Der die menschen liebt und traurig wird, wenn sie etwas sehr böses machen. Bezüglich der Vorurteilsfreiheit: Mir sind viele Leute begegnet, welche in ihrer Kindheit gänzlich von jenem Thema ferngehalten wurden und anstatt es dann auch vorurteilsfrei zu sehen, haben sie eher eine ablehnende Haltung gegenüber der ganzen Thematik entwickelt. Viele Jugendliche fangen spätestens mit 16 Jahren an, sich intensiv mit verschiedenen Lebensanschauungen zu befassen und da ist es besonders wichtig, dass sie kritisch denken können. Da macht es keinen allzu großen Unterschied ob sie schon vorher in Berührung gekommen sind oder nicht. Sie verwerfen sowieso das meiste. Und fangen komplett von vorne an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das hängt wohl davon ab, wie sehr du an die Existenz eines christlich-judäischen Gottes glaubst.

Bist du 100% davon überzeugt, so musst du dein Kind eigentlich gläubig erziehen. Zust du es nicht und es stirbt, bevor es sich entschieden hat, dann bist du ja Schuld, dass es in die Hölle kommt. Das würde ich nicht verantworten wollen.

Bist du in der glücklichen Lage ein Atheist zu sein oder doch zumindest starke Zweifel an der Existenz von Paradies und Hölle zu haben, dann kannst du deinem Kind seine eigene Entwicklung und Entscheidung gönnen.

»Gib mir das Kind während seiner ersten sieben Jahre, dann gebe ich dir den [gläubigen] Mann zurück«

Satz, der den Jesuiten zugeschrieben wird

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Panazee
08.05.2012, 17:08

P.S.:

Wobei man ehrlicherweise einräumen muss, dass Atheisten genauso manipulativ vorgehen können. Ich sage zu meinem Sohn auf religiöse Fragen hin immer "Ich glaube nicht das ein Gott existiert, aber es könnte sein, dass ich mich täusche." Auf konkrete Fragen erkläre ich ihm, welche Argumente mich dazu bewegen nicht an Gott zu glauben.

0

Als Elternteil hat man seinem Kind gegenüber eine gewisse Verpflichtung. Man sollte auf jeden Fall versuchen den Glauben etwas näher zu bringen. Der Glaube ist sehr wichtig, allerdings sollte dies niemals unter Zwang oder Gewalt geschehen sondern auf eine liebevolle, verständnisvolle und geduldige Art. Wenn man den Glauben mit negativen Erfahrungen verbindet, dann kann es sein, das man damit anfängt sich von diesem Thema zu distanzieren und das wäre sehr traurig.

Wenn dein Vater sich das nächste mal darüber aufregt, weil du nicht regelmäßig in die Kirche gehst, dann versuche ihm deine Gedanken und deine Gefühle zu erklären.

Ein kleiner Tipp, man sagt zwar das die Kirche das Haus Gottes sei, aber das Haus Gottes ist von Liebe gefüllt , leider kann man diese LIebe nicht in jeder Kirche spüren. Du musst auch nicht unbedingt in die Kirche gehen um zu beten. Beten kann man überall. Und es müssen auch keine traditonellen Gebete sein, es können auch die eigenen Worte sein.

Gruß Drachenherz

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich weis zwar nicht ob du das jetzt liest aber wenn du einen glauben hast dann waere es ja deine aufgabe um es deien kind zu erklaeren anstatt ihm seine eigene welt lassen. DEnn kinder sind nicht wie erwachsene , die sind sehr leichglaeubig und koennen auf alles hoeren und dann hast du, als ein religiouser mensch, versagt die nachricht von deiner Religion weiter zu bringen und hast nicht deinen kind eine chance gegeben das er die 'wahrheit' die du glaubst kennen lernt und es verteidigt als auch auch eine interesse waechst was um leben und gott angeht, Denn spaeter wenn man erwachen wird ann mann meistens eh wieder den glauben verlieren und so da mann daann mehr ueber das lernt und sich selbst fragt um was man glauben soll und was nicht denn spaeter eeis ja dein ein kind was richtig und flasch ist oder was logik ist und kann jederzeit wieder seine eigene wege gehen.

So wenn du nicht religous bist dann hast du dennoch ein sorgerecht fuer seine kinder denn sie sind wennn sie klein sind nicht eigenstaendige leutte oder erwachsene die alles wissen. Die muessen ja das wissen von irgendwoher bekommen und ich wuerde dir raten , awar nicht s intensive wenn du kein religiouser mensch bist, das du dein kind aufklaerst was es mit religion zu tuen hat und das man niemanden deswegen discriminieren sollte oder sie hassen sollte. Den ein kind kann spaeter kein respekt fuer religioouse leute haben deseegn wuerde ich mehr vorsichtig seindarueber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin Katholisch erzogen worden, aber nicht streng. ich musste nicht jeden Sonntag in die Kirche, war aber im kirchlichen Kindergarten, im Kirchlichen Flötenuntericht, im Kirchenchor und in der Kirchlichen Spielgruppe. Und in den Schulferien haben die auch immer irgendwelche schönen Aktivitäten angeboten (ohne dass der Glaube da im Mittelpunkt stand). Ich war damals gläubig und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Ich hatte durch den Glauben an Gott auch immer das Gefühl, dass wenn es mal schlecht läuft, Jemand für mich da ist. Jetzt wo ich nicht mehr gläubig bin habe ich dieses Gefühl nicht mehr wenn mal was schlecht läuft! Es war nicht nur der Glaube, der mir als Kind oft geborgenheit gegeben hat sondern auch die ganzen Aktivitäten die die Kirche anbietet. Wenn ich mal Streit mit meinen Eltern hatte oder mit Freunden, dann konnte ich zu dem Betreuungspersonal gehen und mit denen darüber sprechen. Also ich denke, auch wenn ich jetzt keinen Bezug zu Gott habe und überhaupt nicht mehr gläubig bin, würde ich mein Kind taufen und ihm die gleiche Möglichkeit geben sich im kirchlichen umfeld umzusehen und selbst herauszufinden ob das Kind sich dort wohlfühlt oder nicht. Ich war sogar gerne in der Kirche und ich denke es hat viel damit zu tun, dass ich nicht gezwungen wurde:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke man sollte Kindern zwar erklären das es einen Gott gibt ect und vielleicht aus einer kinderbibel vorlesen. wichtig ist das man sie nicht zu irgendwas zwingt. Interesse ist bei Kindern soweiso vorhanden mehr als genug xD Wenn man Kindern oder Jugendlichen sagt sie müssen jeden Sonntag in die Kirche gehen, geht das meistens voll in die Hose. Meistens mutieren die dann zu übertriebenen Rebellen Punks oder ähnlichem. Meiner Meinung nach hat Glaube nichts mit Religion oder Kirche zu tun. Aber wenn man selbst an Gott glaubt sollte man das den KIndern auf jeden Fall nicht vorenthalten. Was sie von Kirche Taufe und so halten werden sie sich Gedanken drüber machen wenn sie alt genug sind

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde es schrecklich, dass das ahnungslosen Kindern derart eingespritzt wird, bevor sie sich darüber Gedanken machen.

Ich kann jetzt nur aus meiner Sicht berichten, aber ich z.B. war weder für meine Kommunion noch für meine Firmung bereit, sondern habe das einfach aus dem Grund über mich ergehen lassen, dass "es sich doch so gehört" und mir obendrein meine Eltern Druck gemacht haben. Das war Gift für mich, ich habe gedacht, wenn ich einmal eine kleine Notlüge benutze oder mich nicht jeden Sonntag aus dem Bett quäle, werde ich schreckliche Schmerzen erleiden etc. und eben über diese Angstpropaganda habe ich den eigentlichen Sinn dahinter nicht gesehen, war einfach durch die Angst nicht in der Lage, für mich selbst zu differenzieren und Taten einzuordnen. Es gab nur das, was ich nicht machen durfte und das, was ich sollte. Auch wenn ich den Sinn dahinter vielleicht nicht verstanden habe. Aber das war nicht von Bedeutung, Hauptsache ich habe schön meine Gebete drei Mal am Tag gesprochen, Freitags kein Fleisch gegessen und bei der Messe ministriert. Als ich keine Lust mehr hatte, habe ich das meine Eltern spüren lassen und die Reaktion war, drei Jahre langer Streit darüber. Das soll jetzt nicht klingen, als wäre bei uns Eiseskälte gewesen oder als wäre ich auf eine schlechte Weise erzogen worden (eher das Gegenteil ist der Fall!), es ging nur selten wirklich explizit darum und rrgendwann haben sie es auch akzeptiert.
Aber das war dennoch völlig überflüssig und hat dazu geführt, dass ich eine gewisse Abneigung gegenüber der katholischen Kirche hege, obwohl sie sicher auch ihre guten Seiten hat.

Ich glaube, dass sämtliche Religionen nur deshalb so lange überleben konnten, weil sie quasi meinungslosen Kindern eingepflanzt wurden. Natürlich ist sowas dann für den Erwachsenen wichtig, immerhin ist er damit aufgewachsen usw. Hinzu kommt, dass viele Menschen einer Religion angehören, weil sie es eben so gelernt haben und sich sogut wie keine Gedanken darüber machen.
Wenn es der Normalfall wäre, dass Kinder vorurteilsfrei aufwachsen und nicht ausgenutzt würde, dass sie sich noch alles sagen und gefallen lassen, dann sähe es in vielen Gesellschaften ganz anders aus und es gäbe mindestens halb so viele Kriege.

Aber so macht man bei manchen so einiges kaputt in den Köpfen, man schürt Vorurteile und ich lehne mich so weit aus dem Fenster, zu sagen, dass man die Entwicklung des Kindes in diese philosophischen Hinsicht ver- bzw. behindert, da man ihm schon Dinge vorgibt, ohne dass es selbst zu einem Schluss kommt. Deswegen machen sie sich auch keine Gedanken mehr. Und wenn dann noch andere Ventile in Form von verschiedenen Medien zur Verfügung stehen, erst recht nicht.

Religion ist an sich etwas Schönes und Positives, aber wenn sie heruntergeplärrt und anerzogen wird, dann geht der ganze Sinn verloren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin zwar getauft und konformiert jedoch glaube ich persönlich nicht an GOTT aber eigentlich must du es entscheiden ob es wichtig für DICH ist lass dich nicht von deinem vater umstimmen (auch wens nicht einfach ist ,manchmal)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe meine Kinder nicht streng christlich erzogen, habe sie aber an allem teilhaben lassen. Zur Kirche ging ich mit wenn sie Lust hatten, an Erstkommunion und Firmung haben sie auch teilgenommen. ABgesehen davon hatten sie wohl tolle Religionslehrer! Beide Haben mittlerweile sogar kirchlich geheiratet, und halten es mir dem Kirchgang genauso wie in der Kinderzeit. Ich bin sehr stolz behaupten zu können dass aus Beiden gesellschaftsfähige und brauchbare Menschen geworden sind,das ist auch der Verdienst der Religion!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde man sollte Kinder nicht Religiös erziehen da sie ihren glauben selbst wählen sollten

Allerdings habe ich kürzlich etwas interesantes gehört Dass der Glaube an eine allmächtige Figur Babys und Kleinkindern hilft einzuschlafen und ihren Bio ryhtmus zu finden.

Da es wichtig für sie ist dass der tag möglichst gleich ableuft und sie angst haben nicht mehr aufzuwachen wenn sie einschlafen und um ihnen zu versichern dass es den nechsten Tag auch noch geben wird ist es wichtig dass es eine Allmächtige Figur gibt die das garantiert

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch ich bin sehr religiös erzogen worden, dazu kam erst eine weltlichere Ebene, als sich meine Eltern scheiden ließen und sich herausstellte, dass Muttern doch nicht so fromm war. Für mich war dieser massive Religionsspam nicht gut, ich hatte schon als recht kleines Kind meinen eigenen Kopf und bin natürlich auch immer wieder damit angeeckt. Lustigerweise konnten die Erwachsenen nie so "argumentieren", dass ich ihnen ihre Botschaft abkaufen konnte. Das wurde natürlich nicht besser, als ich älter wurde. Einiges hat durch die Intensität der versuchten Gehirnwäsche sehr nachdrückliche schlechte Erinnerungen und unheimlich starke Ablehnung von Religion und den Methoden, die in Glaubensgemeinschaften angewendet werden, zurückgelassen.

Meine eigenen Kinder habe ich vorurteilsfrei erzogen, und ihnen weder den Zugang zu Religionen noch zu anderen Lebenssinnmodellen verwehrt. Wir können über alles miteinander reden, sie fühlen sich in ihrer Meinung wahr- und ernstgenommen und sind im Allgemeinen recht gut geraten.

Man kann natürlich auch nichts wirklich vermitteln, was man selbst nicht glaubt - bleib bei der vorurteilsfreien Variante, und lass den Opa hin und wieder Religion vermitteln, das schadet den Kindern nicht, und er freut sich. Aber steh auch dahinter, sonst wirst Du gleich mitmissioniert, wenn Du Pech hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man sollte Kinder nicht nach diese Religion erziehen. Ich würde eigentlich kaum was machen. Das kommt ganz alleine vom Umfeld und die werden sich ihre Religion schon selber aussuchen. Natürlich werden dann eine Menge auftauchen, wie warum gehören wir nicht der Religion an, wieso wir das nicht machen,...Das ist ganz normal. Man sollte de Zeit abwarten.

Ich zum Beispiel wurde sehr religiös als Moslem erzogen. Heute glaube ich null an Gott. Meine Eltern bzw. meine Mutter weiß das schon und hat sich schon damit abgefunden und das wars aus. Man sollte dem Kind nicht sagen, welche Religion er angehört. Mit der Zeit ergibt sich das von selbst und wird auch von selbst herausfinden, was das beste für ihn ist.

Liebe Grüße, Ferii

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich selbst habe eine religiöse Erziehung "genossen" und muss sagen das es einfach nur furchtbar ist wenn man immer gesagt bekommt das wenn man nicht dies und das macht man in der Hölle landet. Gerade für Kinder kann das sehr schlimme Folgen haben, wesshalb eine religionsfreie Erziehung die besssere meiner Meinung nach ist. Selbst mein eigenes Kind werde ich nicht taufen, da ich es ihm lieber selbst über lassen will ob er religiös werden will oder nicht. Ich bin nach meiner Konformationen recht schnell zum Atheisten geworden, da ich mit 15 angefangen habe alles an der Kirche anzuzweifeln. Da die Kirche aber recht wenige gute Argumente hat wieso man an einen Gott glauben soll wurde ich Atheist. Lass deinem Kind die Möglichkeit selbst zu entscheiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

wie wichtig ist denn Atheismus für Kinder? Das ist nicht der Punkt, sondern vielmehr, ob man Kindern Zugang zur Religion gewähren soll, oder nicht.

Und hier sage ich ganz eindeutig: JA!

Solange dieser Zugang ohne dogmatischen Einfluss, manipulativen Charakters vonstatten geht, sondern in eine informative Aufklärung mündet, ist es soagr empfehlenswert. Das Dilemma zu meiner Schulzeit war die Tatsache, dass ausschließlich das Christentum gelehrt wurde. Ich finde, dass der Religionsstoff auf die anderen Glaubensrichtungen ausgeweitet werden sollte. Aber Religion aus dem Schulstoff zu verbannen wäre verkehrt, denn unsere Welt ist nun einmal von zwei Strömungen durchzogen; Theologische Denkrichtungen und wissenschaftliche Denkrichtungen, welche bereits in den naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie, Biologie) zum Ausdruck kommen. Desweiteren plädiere ich, dass die Ethik nicht anstatt Religion, sondern neben der Religion gelehrt wird, und zwar für alle. Auch sollte in Religionsstunden Schüler aller Glaubensrichtungen vertreten sein, um so den anderen Glauben besser 'kennezulernen' und zu verstehen.

Du schreibst hier von Erziehung - Erziehung lässt kein freie Wahl zu. Besser ist es deshalb, wenn man Aufklärung betreibt, und zwar in beiden Richtungen. Auch die Argumente, die ein Kind naturelement von den Eltern abfragt, sollten so gestaltet sein, dass kein Ausrufezeichen dahinterkommt, sondern dem Kind die Möglichkeit gelassen wird, selbst dann eigene Meinungen aus der Argumentation bilden zu können, indem man die Argumente dann mit einer Frage wie z.B. 'Was meinst Du?', oder 'Wie denkst Du darüber' abschließt. Hiermit wird gleichzeitig das Denken gefördert.

Dein Vater begeht den 'Kardinalsfehler' einer Indoktrinierung.

MfG Fantho

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gegengift
09.05.2012, 00:02

Meine Zustimmung prinzipiell..

Noch besser fände ich es, wenn man auch die unideologische, nicht-religiöse und rein spirituelle Sicht als den Kern aller Religionen wieder Raum gibt... Also vielleicht auch mal ein paar spirituelle Techniken mit in die Hand geben, mit denen man zu sich finden kann.

0

kein Kind sollte zur Religion gezwungen werden. Noch dazu, wo Religion nur verdummt. Man glaubt an einen nicht existenten Gott statt an seine eigene Kraft. Im Namen der Religionen sind die größten Verbrechen auf der Welt begangen worden und werden es auch noch. Kirche ist ein scheinheiliger Verein. Kindesmißbrauch wird vertuscht, man stellt sich gegen Verhütung, Reichtümer werden angehäuft. Für mich ist die Kirche eine kriminelle Vereinigung, die es versteht, Menschen zu beeinflussen. Meinem Kind würde ich es nie antun, es für diesen Verein zu begeistern. Wenn es erwachsen ist und in die Kirche möchte, dann soll es das tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Gegengift
09.05.2012, 19:15

Hier wird mal wieder klassisch Glaube und Spiritualität mit Religion, Kirche mit Glaube und Historisches mit Gegenwart verwechselt ...

0

Ich finde es manchmal seltsam wenn jemand keine Kenntnisse aus der Bibel hat und sich dann entscheiden soll ob es der richtige Glaube ist. Wirklich entscheiden kann man sich nur für Dinge die man kennt. Wer will schon die Katze im Sack. Kinder kann man in den meisten Fällen zu christlichen Veranstaltungen schicken ohne das sie dadurch ernsthaften Schaden nehmen. Dort gibt es meistens eine ruhige rücksichtsvolle Athmosphäre. Jemand der sich Christ nennt sollte wissen was an Pfingsten und an Ostern gefeiert wird. In der Bibel gibt es viele schöne und oft auch pädagogisch sinnvolle Geschichten. Kinder mögen solche Geschichten.

Mein Sohn orientiert sich da an mir. Ich gehe nur noch zu christlichen Veranstaltungen bei denen mir was geboten wird. Erntedank mit anschließender geselliger Nachmittagsveranstaltung oder Kirchenkino u.ä. oder Einladung zur Hochzeit und so. Ich fühle mich da wohl solange keiner meint er müsste mich missionieren. Aber ich bin froh das ich biblische Grundkenntnisse habe und mitreden kann wenn ich will. Christliche Werte sind sinnvoll in der Erziehung. Aber auch da muss man vorsichtig sein. Ich hab mal gelesen das jede Bibelstelle sich mit einer anderen Bibelstelle wiederlegen lässt. Wenn es wirklich einen Gott gibt dann will er sicher nicht das wir uns in einer fremden Phantasiewelt verlieren sonder er will das wir den Bezug zur Realität in der Welt behalten,

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt Menschen die in einer atheistischen Familie aufwuchsen und trotzdem gläubig wurden und es gibt Menschen die streng katholisch erzogen wurden und letztlich den Atheismus wählten...

.........wie ein Mensch aufwächst orientiert sich an den Grundwerten der Eltern , seinen Weg findet er trotzdem selbst.

Davon abgesehen hilft gegen den christlichen Glauben nichts besser als eine streng katholische, heuchlerische Erziehung, aber das ist eine andere Geschichte....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?