Wie wichtig ist Religion für Kinder?

58 Antworten

Ich finde auch wenn du jetzt nicht mehr gläubig bist solltest du versuchen deinem Sohn den Glauben näher zu bringen. Denn ob man etwas gut findet kann man ja nur entscheiden wenn man es kennt. Ich bin auch so erzogen worden, ebenso meine Freundin. Beide haben wir zum Beipiel auch ministriert. Während ich heute immer noch meine Glauben lebe geht auch meien Freundin nicht mehr häufig zur Kirche. Und auch wenn ich gläubig bin, so kann ich deinem Vater nicht recht geben. Jeden Sonntag in dir Kirche, das muss nicht sein. Du solltest also deinem Sohn die Möglichkeit geben die "Kirche" kennenzulernen, aber ihm nichts aufzwingen. Und das KInder den Gottesdienst manchmal langweilig finden ist auch normal.

Glaube kann einem Menschen gut helfen, sich richtig zu entwickeln, aber als Kind einer inaktiven evangelischen Mutter und einem atheistischen Vater hatte ich den Vorteil, aus eigener Entscheidung heraus die evangelische Kirche zu besuchen und mir machte auch niemand Vorschriften, was ich zu glauben hatte. Das führte später sogar dazu, dass ich die evangelische Kirche verließ, weil ich aus eigenem Empfinden heraus weiß und damals schon wusste, dass die Liebe ein ewiger geistiger Zustand ist, und daher auch die Ehe ein Bündnis ist, welches zu den Bündnissen gehört, welche für Zeit und Ewigkeit gedacht sind (siehe Matthäus 16:19). Da in der evangelischen Kirche erwartet wird, dass man an einen liebenden Gott glauben soll (und diesen Glauben habe ich nie verloren) verlor ich den Glauben an eine Kirche, welche von Anfang an die Gültigkeit der Ehe auf die irdische Zeit begrenzt, während doch bei der Trauung immer gesagt wird: was Gott vereint, soll der Mensch nicht trennen. Wenn ich Dir einen Rat geben darf, lass Deinem Kind die eigene Entscheidung, ob es sich einer Kirche anschließen möchte, unterstütze seine Entscheidung, sei ihm ein gutes Vorbild und ergründe selbst vorurteilsfrei (also unabhängig von kirchlichen Lehren) die Bibel um zu erkennen, was Christus eigentlich lehrte. Erziehe Dein Kind in Liebe und Geduld, sodass es das elterliche Zuhause immer als einen Ort der Liebe (siehe 1. Korinther 13), Güte und Zuflucht sehen kann, denn dadurch wird es mehr auf Dich hören und selbst zu einem Erwachsenen und einen Vater werden, der seine Kinder ebenso in Güte und Liebe erzieht.

Ich sehe es genauso. Wie es schon in der NS- Zeit war, ging es darum wie man die Kinder erzog. Hat man sie streng diszipliniert und nach dieser Ideologie erzogen oder sie auf die Missstände aufmerksam gemacht. Je nach dem haben sich Kinder zu biegsame Regierungsverehrer oder kritisch denkende feindlich gesinnten Erwachsene entwickelt. Eltern sind Vorbilder und Mentoren. Sie zeigen was richtig und was falsch ist. Ich wurde auch christlich aufgezogen. Abends gebetet und "Gott sei Dank" nicht jeden Sonntag in die Kirche gegangen, sondern nur an hohen Feiertagen. Mit der Zeit wurde ich kritischer, durch Mitschüler beeinflusst und diversen Bücher überzeugt wie "Gotteswahn" entpuppte sich für mich die Kirche als eine rießen Mogelpackung. Gegen Gott sage ich nichts, auch wenn ich dem ebenfalls misstrauisch gegenüber stehe, doch die Kirche ist eine Erfindung der Menschen. Schon immer verstand der Mensch sich darauf andere Menschen zu täuschen und zu beherrschen. Die Kirche erfand Sündenböcke, wenn die Ernte Mal nicht so gut war, die Kirche nennt sich selbst das Vorhaus Gottes und lockt so täglich alte Menschen an um Spenden freudig entgegen zu nehmen. Dabei muss man sagen, dass die Spenden meistens für einen guten Zweck dienen und auch die Kirchensteuer bei Behinderten oder Familien in Not ankommt. Doch göttliche Beweise, wie die Bibel wurde von Geschichten zusammen genäht, die eher an stille Post über hunderte Jahre hinweg zeugen.

Ob du nun deine Kinder religiös erziehen solltest oder nicht, kann ich nicht sagen. Entweder sie werden zu Polytheisten, Monotheisten, Säkularisten, Agnostiker,Theistisch oder Atheisten.

Namensänderung Religion?

Hallo, ich frage im Auftrag meiner Schwester, sie ist 20 Jahre alt und letztens aus der Kirche ausgetreten, da sie nicht gläubig ist. Ihr Vorname ist Christin , da sie nicht gläubig ist und mit der christlichen Kirche nichts am Hut hat, würde sie ihren Vornamen gerne ändern lassen. Hat jemand Erfahrung von euch oder weiß ob das mit dieser Begründung möglich ist? Ich freue mich auf eure Antworten

...zur Frage

Sollte man das "Vater Unser" in einer Kirche mitbeten, auch wenn man selbst nicht gläubig ist?

Am Wochenende waren wir in einer evang. Kirche zu einem Konzert mit Kirchenchor, Orgelspiel usw. Es war sehr schön. Ein "Programmpunkt" war dann das gemeinsame Beten. Da wir atheistisch erzogen wurden, haben wir keinen Bezug zum Gebet. So taten wir, als ob wir beten würden, aber es war schon ein komisches Gefühl. Irgendwie hat man dann Schuldgefühle wegen Heuchelei, Unehrlichkeit usw. gegenüber dem "imaginären" Gott und anderen Besuchern, obwohl man ja eigentlich niemanden kennt und später wahrscheinlich nie wiedersehen wird.

...zur Frage

Glauben ohne Kirche

Hallo ihr lieben,

nach langem überlegen habe ich mich dazu entschlossen aus der katholischen Kirche auszutreten. Ich glaube an gott und die 10 Gebote ausserdem bin ich streng katholisch erzogen worden, aber ich glaube nicht an die Kirche und habe keinen bezug mehr zu ihr.

Jetzt suche ich eine Religion die der römisch katholischen änlich ist, aber wo die kirche nicht im mittelpunkt steht. Es muss keine Kirchenlose religion sein aber eine die alle gleich berechtigt behandelt und wenn dann pfarrern und priestern das heiraten erlaubt.

Außerdem sollte es keine religion sein die kirchensteuer verlangt, den die erlöse kommen den kirchen in unserern gemeinden nicht zu gute. Da will ich lieber selber spenden

könnt ihr mir vlt. glaubensrichtungen nennen mit denen ihr erfahrungen habt oder ob ihr sogar in einer religon seid die passen könnte?

danke für eure tipps und ansichten lg

...zur Frage

An diejenigen die an ein Wiedersehen nach dem Tod glauben: Würdet ihr sagen, dass wir nach dem Tod auch Menschen "wiedersehen" die wir durchs Internet kannten?

Wenn man mit jemanden oft übers Internet geschrieben hat, die man sehr gerne hatte, oder eine Person mit der man gelegentlich geschrieben hat, die man sehr gemocht hat, "sieht" man die Person nach dem man selbst gestorben ist wieder oder nicht? (ohne die Person jemals persönlich gesehen zu haben).

Man weiß ja nicht wie diese Person ausgesehen hat (wenn man auch nie ein Foto von ihr/ihm sah), im wirklichen Leben. Also würde es mich interessieren ob es möglich ist, dass man auch Personen wiedersieht, die man persönlich nicht kannte oder nie gesehen hat.

Erkennt man diese Menschen dann im Jenseits oder wo wir nach dem Tod sind wieder?

Was ist eure Meinung dazu?

...zur Frage

Streng-religiöse Erziehung und die Glaubens-Freiheit?

Sind eine streng-religiöse Erziehung und die Freiheit des Glaubens miteinander vereinbar?

Mit streng-religiöser Erziehung meine ich hierbei regelmäßigen Glaubens-Unterricht in Schule und Religions-Gemeinde, Kennenlernen der religiösen Regeln, Einhalten der Gebote und Verbote, Auslegung der religiösen Schriften, Lehre von Schuld, Sünde, Vergebung, etc., Einteilung in gut und böse (gemäß der eigenen Glaubens-Lehre) und regelmäßiges beten.

Genauer gefragt, kann ein Kind, welches streng-religiös erzogen wurde später als Jugendliche oder Erwachsene frei über den eigenen Glauben, einen Glaubenswechsel oder einen Abfall vom Glauben entscheiden? Bitte wenn möglich mit Begründung.

...zur Frage

Orthodox Religion

Hallo Leute,

ich interessiere mich sehr für die Orthodoxe Religion. Ich wurde auch so erzogen. Nur leider habe ich keinen Unterricht solcher Art mehr in der Schule. Da ich mir jetzt eine Bibel kaufen möchte, möchte ich auch anfangen gläubig zu leben. Zum Beispiel, könnt ihr mir erklären wie oft ein Orthodox Gläubiger am Tag betet und wie? Und wie fastet man richtig?

LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?