Rauchen - Positive Argumente?

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Das einzige, was mir als positives am Rauchen einfällt, ist der Volkswirtschaftliche Aspekt. Alles andere wie "Streß abbauen" ist lächerlich. Das geht auch ohne zu rauchen. Für jemanden persönlich gibt es nur Nachteile. Selbst Raucher haben in Diskussionen nicht geschafft, mir stichhaltige Argumente für das Rauchen zu liefern. Die meisten sehen es ja auch so und bedauern, daß sie damit angefangen haben. Inzwischen ist die Masse in meinem Freundeskreis ja Nichtraucher (entweder schon immer gewesen oder inzwischen geworden) auch die können das nicht (mehr) nachvollziehen. Es ist wirklich ein blödes Thema für eine Erörterung, weil es eigentlich da nichts zu erörtern gibt. Besser wäre vielleicht als Eröterungsthema, ob das Rauchen verboten werden soll. Aber für sich selbst zu entscheiden, ob man raucht oder nicht ist nichts, worüber man sachlich disktieren kann. Da gibt es nur stichhaltige Argumente gegen das Rauchen. Wenn du es dennoch erörtern sollst, dann ist es auch ok, daß du schreibst, daß es keine Argumente für das Rauchen gibt. Und entsprechend fällt dann dein Ergebnis aus. Nur würde ich dir dann auch den Rat geben, bis der Lehrer das benotet hat, daß er dich nicht beim Rauchen sieht. Sonst ist deine Erörterung unglaubwürdig.

Danke für die ausführliche Antwort! Ich bin auch der Meinung und hoffe unsere Lehrerin nimmt z.B. die Flüchtlinge als Erörterungthema.

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Als positives Argument zählt eben der Rausch, da es sich bei Nikotin ja um ein Rauschmittel handelt. Was durchaus angenehm sein kann. Ebenso das Gefühl des Stress-Abbaus.

Beide Argumente kann man allerdings gleich wieder vernichten, da der Rausch des Nikotins nicht von langer dauer ist und auch relativ schnell abhängig macht und man nach kürzester Zeit den Rausch als solchen nicht mehr wahr nimmt und man stattdessen eine Zigarette braucht um auf den Normalpegel zu kommen. 

Für den Stressabbau gilt dasselbe: Man denkt nur, dass man Stress abbaut, jedoch entsteht dieser Stress erst durch den 'Entzug' einer Zigarette. Somit hat man nur das Gefühl, als Löst die Zigarette alle sorgen in dem Moment. Dass das mitunter die Ursache ist, wird schnell übersehen.


Was allerdings wirklich als 'Pro'-Argument genommen werden kann, ist der Sättigungseffekt: Wenn man eine Zigarette raucht, verspürt man erstmal keinen Hunger mehr. Für Menschen die mit dem Gewicht zu kämpfen haben, kann das durchaus eine Erleichterung sein.

Es ist entspannend und bekämpft den Stress; jeden Tag gibt es Momente an denen die Zigarette ein echter Genuss ist (morgens die erste, nach einer anstrengenden Tätigkeit, nach einem guten Essen, in einem Moment der Ruhe, wenn man wirklich ein paar Minuten Zeit hat). Ich bin seit Jahrzehnten Nichtraucher, aber diese Momente kannten / kenne ich genau.

Positive Argumente - das ist doch alles Schwachsinn. Jeder weiss das Rauchen nicht gesund ist. Der EINZIGE "positive" Effekt sind die Steuereinnahmen für die Volkswirtschaft, dagegen sprechen die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Ausgane der Gesundheitskasse. Ich würde es ablehen so ein thema zu behandeln.

Positive Argumente für das Rauchen sind rar gesät und das Überwiegen der negativen Argumente sagt viel aus. 

Mir fällt, nebst erwähntem Gruppengefühl und "besser" fühlen nur noch ein das es auf manche beruhigend wirkt. Entweder wegen dem Nikotin oder der Tätigkeit an sich. 

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