Quelle zum Zitat: "Der Mensch handelt schlecht, wenn er das Gute nicht weiß."

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Sokrates selbst hat keine schriftlichen Werke geschrieben. Es gibt nur etwas, das andere ihm als Aussprüche zuschreiben, ihn äußern oder als Figur in Dialogen sagen lassen.

Inhaltlich bezieht sich der Satz „Der Mensch handelt schlecht, wenn er das Gute nicht weiß." auf die These vom Tugendwissen (Tugend ist Wissen). Sie ist auch als moralischer Intellektualismus bezeichnet worden. Danach beruht richtiges/gutes Handeln auf Erkenntnis/Wissen falsches/schlechtes Handeln auf Mangel bzw. Fehlen an Erkenntnis/Irrtum/Unwissenheit. Wissen wird als nicht nur notwendige, sondern sogar hinreichende Bedingungen für richtiges/gutes Handeln beurteilt. Ein Wissen um das Gute bezüglich des Handlungsbereiches gewährleistet, richtig/gut zu handeln .

In einer Verteidigungsrede (Platon, Apologie, 26 a) erklärt Sokrates, wenn jemand unfreiwillig/unabsichtlich/unvorsätzlich Verfehlungen begehe, sei es angebracht, ihn zu belehren und zurechtzuweisen. „Denn offensichtlich werde ich, wenn ich belehrt bin, mit dem aufhören werde, was ich unvorsätzlich tue (δῆλον γὰρ ὅτι ἐὰν μάθω, παύσομαι ὅ γε ἄκων ποιῶ.).“

Diese Argumentation setzt voraus, ein Wissen (durch aufgenommene Belehrung) werde zu einer Beendigung der betreffenden Verfehlung führen. Schlechtes Handeln erklärt sich dadurch, das Gute nicht zu wissen (wobei die Umkehrung nicht mit logischer Zwangsläufigeit gilt, also Nichtwissen nicht unbedingt und immer zu schlechtem Handeln.)

Abgeleitet ist das Zitat vermutlich aus dem Gedankengang Plato, Protagoras 345 a – 359 a, in dem die These vom Tugendwissen ausführlich dargelegt wird. Drei Kernaussagen:

345 d – e: ἐγὼ γὰρ σχεδόν τι οἶμαι τοῦτο, ὅτι οὐδεὶς τῶν σοφῶν ἀνδρῶν ἡγεῖται οὐδένα ἀνθρώπων ἑκόντα ἐξαμαρτάνειν οὐδὲ αἰσχρά τε καὶ κακὰ ἑκόντα ἐργάζεσθαι, ἀλλ´ εὖ ἴσασιν ὅτι πάντες οἱ τὰ αἰσχρὰ καὶ τὰ κακὰ ποιοῦντες ἄκοντες ποιοῦσιν·

„Ich wenigstens glaube dieses, daß keiner der weisen Männer meint, irgendein Mensch fehle freiwillig oder vollbringe irgendetwas Schändliches oder Schlechtes freiwillig, sondern sie wissen wohl, daß alle, die Schändliches und Schlechtes tun, es unfreiwillig tun“.

358 b – c: Εἰ ἄρα, ἔφην ἐγώ, τὸ ἡδὺ ἀγαθόν ἐστιν, οὐδεὶς οὔτε εἰδὼς οὔτε οἰόμενος ἄλλα βελτίω εἶναι ἢ ἃ ποιεῖ, καὶ δυνατά, ἔπειτα ποιεῖ ταῦτα, ἐξὸν τὰ βελτίω· οὐδὲ τὸ ἥττω εἶναι αὑτοῦ ἄλλο τι τοῦτ´ ἐστὶν ἢ ἀμαθία, οὐδὲ κρείττω ἑαυτοῦ ἄλλο τι ἢ σοφία.

„Wenn also, sagte ich, das Angenehme gut ist, so tut niemand, obwohl er weiß oder glaubt, daß anderes besser ist als das, was er tut, und auch ausführbar, dann dieses, da er doch das Bessere tun konnte, noch ist die Unfähigkeit, sich selber zu widerstehen, etwas anderes als Unwissenheit und die Fähigkeit, sich zu selber zu beherrschen, etwas anderes als Weisheit.“

358 c – d: ἄλλο τι οὖν, ἔφην ἐγώ, ἐπί γε τὰ κακὰ οὐδεὶς ἑκὼν ἔρχεται οὐδὲ ἐπὶ ἃ οἴεται κακὰ εἶναι, οὐδ' ἔστι τοῦτο, ὡς ἔοικεν, ἐν ἀνθρώπου φύσει, ἐπὶ ἃ οἴεται κακὰ εἶναι ἐθέλειν ἰέναι ἀντὶ τῶν ἀγαθῶν: ὅταν τε ἀναγκασθῇ δυοῖν κακοῖν τὸ ἕτερον αἱρεῖσθαι, οὐδεὶς τὸ μεῖζον αἱρήσεται ἐξὸν τὸ ἔλαττον;

ἅπαντα ταῦτα συνεδόκει ἅπασιν ἡμῖν.

„Also nicht wahr? fuhr ich fort: zu dem Schlechten entschließt sich niemand freiwillig noch auch zu dem, was er für etwas Schlechtes hält, und es liegt, wie es scheint, nicht in der Natur des Menschen, das ergreifen zu wollen, was er für böse hält, anstatt des Guten; wenn er aber gezwungen ist, von zwei Übeln eines zu wählen, so wird niemand das größere vorziehen, solange ihm die Wahl des kleineren freisteht?

All diesem wurde von uns allen beigestimmt“

Klaus Döring, Sokrates, die Sokratiker und die von ihnen begründete Tradition. In: Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin (Grundriss der Geschichte der Philosophie. Begründet von Friedrich Ueberweg. Völlig neu bearbeitete Ausgabe. Herausgegeben von Helmut Holzhey. Die Philosophie der Antike - Band 2/1). Herausgegeben von Hellmut Flashar. Basel ; Stuttgart : Schwabe, 1998, S. 158 – 159:

„Im Wesen des Guten sah Sokrates nun aber nicht nur eine notwendige, sondern zugleich eine hinreichende Bedingung für ein sittlich gutes Leben. Er war daher überzeugt, dass, wer das Gute wisse, es mit Notwendigkeit auch tun werde, und umgekehrt, wer das Gute nicht tue, es nur deshalb nicht tue, weil er es nicht wisse (vgl. Plat. Apol. 37a5-6. B2-3.25e8 -26a1). Man hat diese beiden Überzeugungen des Sokrates, die gerne mit den Kurzformeln »Tugend ist Wissen« (ἀρετή ἐπιστήμη ἐστιν) und »Keiner tut wissentlich Übles« (οὐδεὶς ἑκὼν ἁμαρτάνει) zitiert werden, die »sokratischen Paradoxa« (Socratic paradoxes) genannt, weil sie mit der Erfahrung, die jeder tagtäglich macht, in krassem Widerspruch zu stehen scheinen. Geht man jedoch von den gleichen Voraussetzungen wie Sokrates aus, dann ist diese Bezeichnung und die sich in ihr aussprechende Bewertung zweifellos unberechtigt. Denn von dorther gesehen ergeben die vermeintlichen Paradoxa einer durchaus plausiblen Sinn: Wer wie Sokrates wirklich davon überzeugt ist, dass 1. das allein Wesentliche an ihm seine Seele ist und dass 2. allein das sittlich gute Leben lebenswert ist, weil allein ein solches Sein ein glückliches Leben, der wird gewiss nicht seinen ureigensten Interessen zuwider handeln und etwas anderes tun als das, was er als das sein wahrhaften Selbst Fördernde erkannt hat, wird also, um die Worte des Sokarte in PLATONS Kriton 47 d 3 – 5 zu gebrauchen, nicht das »vernichten und schänden, was durch das Gerechte besser wird und durch das Ungerechte zugrunde geht«, eben seine Seele.“

Aristoteles, Nikomachische Ethik 7, 1 – 11 hat in der Frage einer Willensschwäche, unter dem Begriff der Unbeherrschtheit (ἀκρασία) erörtert, eine genauere Unterscheidung danach getroffen, welche Beschaffenheit ein Wissen hat, und eine etwas abweichende/modifizierende These entwickelt. Eine Person kann das Wissen haben, aber es aus bestimmten Gründen nicht wirksam werden lassen.

7, 3, 1145 b 25 - 27: ἀπορήσειε δ' ἄν τις πῶς ὑπολαμβάνων ὀρθῶς ἀκρατεύεταί τις. ἐπιστάμενον μὲν οὖν οὔ φασί τινες οἷόν τε εἶναι· δεινὸν γὰρ ἐπιστήμης ἐνούσης, ὡς ᾤετο Σωκράτης, ἄλλο τι κρατεῖν καὶ περιέλκειν αὐτὴν ὥσπερ ἀνδράποδον. Σωκράτης μὲν γὰρ ὅλως ἐμάχετο πρὸς τὸν λόγον ὡς οὐκ οὔσης ἀκρασίας· οὐθένα γὰρ ὑπολαμβάνοντα πράττειν παρὰ τὸ βέλτιστον, ἀλλὰ δι' ἄγνοιαν.

„Jemand könnte aber im Zweifel sein, wie jemand trotz richtiger Überzeugungen unbeherrscht ist. Und daher behaupten einige, bei einem, der Wissen habe, sei dieses unmöglich. So meinte Sokrates, es sei entsetzlich, wenn jemanden Wissen innewohne und doch etwas anderes stärker sei und ihn wie einen Sklaven hin- und herzöge. Sokrates nämlich bekämpfte überhaupt den Begriff, als wenn es Unbeherrschtheit gar nicht gäbe. Denn keiner, der richtige Überzeugungen habe, würde gegen das Beste handeln, sondern aus Unwissenheit.“

Xenophon, Apomnemoneumata (Denkwürdigkeiten/Erinnerungen an Sokrates; lateinisch: Memorabilia) 3, 9, 4 – 5

„Die Weisheit (das Wissen) aber und die Besonnenheit trennte er nicht, sondern hielt jemanden für weise (wissend) und besonnen, wenn er einerseits das Schöne und Gute erkenne und es auch ausübe und wenn er andererseits das Schändliche wisse und sich davor hüte. Als er aber außerdem gefragt wurde, ob er die, welche zwar wissen, was zu tun nötig sei, aber das Gegenteil davon tun, für weise und beherrscht halte, erwiderte er: Keineswegs, ebensowenig wie die Weisen (Wissenden) und Unbeherrschten. Denn ich bin überzeugt, daß alle Menschen im Rahmen des Möglichen das wählen, was ihrer Meinung nach am zuträglichsten für sie ist und daß sie dementsprechend handeln. So glaube ich, daß die, welche nicht das Rechte tun, nicht weise (wissend) und auch nicht besonnen sind.

Er meinte auch, die Gerechtigkeit und alle übrigen Tugenden seien Wissen (Weisheit); denn das Gerechte und alles, was an Handlungen aus der Tugend erwächst, sei schön und gut. Es könnten weder die, welche dies wüßten, anstattdessen etwas anderes den Vorzug geben noch könnten die, welche dies nicht wüßten, entsprechend handeln, sondern wenn sie es auch so versuchten, so gingen sie darin fehl. Handelten sie Wissenden auch schön und gut; die Nichtwissenden könnten es dagegen nicht, sondern wenn sie es auch versuchten, so machten sie Fehler. Da nun das gerechte und alles übrige an schönen und guten Handlungen aus der Tugend erwächst, sei offenbar, daß auch die Gerechtigkeit und alles übrige Tugend eben Wissen (Weisheit) ist.“

4, 5, 6: „So scheint es mir, sagte er. Meinst du aber nicht, daß die Unbeherrschtheit die Menschen ihres größten Guts beraubt und und sie in das Gegenteil hineinwirft? Meinst du nicht, daß sie ihn daran hindert, seien Aufmerksamkeit auf das Nützliche zu richten und es zu erlernen, indem sie ihn zu Angenehmen fortreißt und oft die verwirrt, welche das Gute und Schlechte wahrnehmen, und sie dazu bringt, statt des Besseren das Schlechteren zu wählen? Dies geschieht, sagte ich.“

Eine Ergänzung zu "Taflie1961":

Der Mensch handelt nicht schlecht, wenn er DAS GUTE nicht weiss. Sokrates war angeklagt, die Jugend zu verführen. Nun war eines seiner wichtigen Themen die Suche nach "dem Guten". Dazu hätte man ihm anhängen können, dass er als derjenige, der offensichtliche am ehesten weiß, was das Gute ist, sich zum Richter aller anderen aufspielen wollte. Er würde andern, die sich nach des Sokrates Urteil nicht befriedigend zum Guten äußern konnten, damit unterstellen, dass sie schlecht handeln, ein Generalangriff also. Darum betont Sokrates ausdrücklich, dass man für gutes Handeln im Alltag nicht umfänglich wissen muss, was "DAS GUTE ALS SOLCHES" ist. Hier lässt Platon bereits den Begriff "DAS GUTE" als abstrakte Idee anklingen.

Ich kann nicht nachvollziehen, auf welche Texte sich die Ausführungen beziehen sollen. Gibt es dazu Stellenangaben??

Eine inhaltliche Erklärung steht in meiner Antwort.

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@Albrecht

Erst mal DH für die tolle Arbeit. Hätte ich sie vorher gelesen, hätte ich mich darauf bezogen. Ich zitiere:

"Diese Argumentation setzt voraus, ein Wissen (durch aufgenommene Belehrung) werde zu einer Beendigung der betreffenden Verfehlung führen. Schlechtes Handeln erklärt sich dadurch, das Gute nicht zu wissen (wobei die Umkehrung nicht mit logischer Zwangsläufigeit gilt, also Nichtwissen nicht unbedingt und immer zu schlechtem Handeln.)"

Ganz zu Anfang lese ich, dass wir in den Reden des Sokrates eigentlich Platon lesen. Man kann jetzt darüber streiten, ob in der Auffassung von Tugend und DAS GUTE bereits eine Vorformulierung der Idee des Guten steckt. Ansonsten habe ich die ausdrückliche Erwähnung, dass die Umkehrung von "Wer das Gute weiß, der tut es auch.", die hier ausdrücklich negiert ist, einen Grund in der Verteidigungsstrategie haben könnte. Das widerspricht keiner Deiner Ausführungen.

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Dein Zitat ist falsch. Richtig ist: Der Mensch handelt nicht schlecht, wenn er das Gute nicht weiss. Ein kleiner aber feiner Unterschied. Sokrates wurde im Jahr 399 vor Christus in Athen angeklagt und zum Tode verurteilt. Die Anklage war wegen Gotteslästerung (richtig wäre Götterlästerung) und Verführung der Jugend. Der von Dir zitierte Satz stammt aus der Verteidigungsrede des Sokrates vor dem damaligen demokratischen Gerichtshof.

Wo steht denn das angeblich richtige Zitat „Der Mensch handelt nicht schlecht, wenn er das Gute nicht weiss."? In Platons Apologie habe ich so etwas nicht entdeckt.

Eine inhaltliche Erklärung steht in meiner Antwort.

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