Pro und Contra zum Thema Bildung?

4 Antworten

Es spricht ja auch überhaupt nichts gegen Bildung, nur gegen Schulbildung spricht eine ganze Menge. Beides, die Schule und Bildung werden oft in einen Topf geworfen. Aber das, was in der Schule passiert, ist keine Bildung sondern eine Ausbildung. Ausbildung und Bildung ist nicht das gleiche.

Entgegen der irrigen Annahme kann man nicht gebildet werden. Man kann sich nur selbst bilden und Teil der eigenen Bildung kann jede Art von Ausbildung sein. Bildung ist ein selbstbestimmter Prozess.

Unter Contra kannst Du also höchstens Dinge aufzählen, die der Bildung im Wege stehen. Es gibt kein Argument gegen die Bildung.

Gruß Matti

Kann man als Contra vielleicht auch sagen, dass Bildung auch für schlechte Zwecke verwendet wird bzw. missbraucht wie z.B. eine Diktatur, oder die Entstehung einer Atombombe? Immerhin wurden diese Gräueltaten von gebildeten Menschen verursacht, da sie das Wissen für schlechte Zwecke benutzt haben wie z.B. argumentieren z.B. Adolf Hitler? Es wird ja auch gesagt, dass die Intelligenz eine schlimme Waffe sein kann, da man mit dem Wissen so gesehen jeden Shit verursachen kann? Immerhin ist es ja auch verboten, den Menschen Meth beizubringen, aus Angst, dass sie damit vielleicht ein Drogen-Imperium machen würden?

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@madara97

Ja, so kann man natürlich argumentieren. Jede Sache hat zwei Seiten. Aber genau genommen ist ja nicht die Bildung daran Schuld, sondern die Menschen, die ihre Bildung dazu nutzen, um anderen zu schaden.

Da Du auf Teufel komm raus Kontraargumente zu brauchen scheinst, kannst Du diesen Gesichtspunkt selbstverständlich anführen. Es wäre interessant, was sich daraus für eine Diskussion ergeben würde.

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Hallo Madara,

dort etwas zu finden, ist echt schwer. Ich denke Vorteile gibt es genug..

Ich weiß nicht, ob es dir weiter hilft, aber in der Schule sind viele, die "perfekte" Noten haben auch sehr Eingebildet und Arrogant. Die jenigen sind dann vielleicht gebildeter und klüger, aber haben andere "Probleme". Sie können sich zum Teil nur schwer in eine Gemeinschaft integrieren, weil sie das Gefühl haben "anders" zu sein und sich selber von anderen abgrenzen oder ausgeschlossen werden. Ich denke das geht im weiteren Berufsleben so weiter. So geht es nicht allen Menschen mit einem hohen Bildungsstand, aber einigen. Darum sind die "Durchschnittsmenschen", also wer von allen ein bisschen weiß meist mehr im Sozialen Leben integriert.

In der Schule ist es meist so, dass man bei einigen Fächern zum lernen gezwungen wird. Ich habe immer freiwillig und mit Freude Mathe gelernt und bei vielen anderen Fächern war eher der Zwang da und unlust, weil ich keinen Zusammenhang hatte "wofür brauche ich das jetzt ?".

Keine Zeit für Hobby und Familie. Wer immer nur lernt und sich auf eine gute Bildung konzentriert (was ja auch wichtig ist), hat weniger Zeit sich mit Hobbys zu beschäftigen. Es werden also andere Dinge wieder vernachlässigt

Mobbing in der Schule, im Studium und am Arbeitsplatz. Egal wo, überall wurde schon gemobbt und ausgegrenzt. Das liegt manchmal auch daran, wenn einige eben etwas klüger und ehrgeiziger sind... und einen höheren Bidlungsstand haben.

Sorry, ich habe keine Ahnung. Nachteile von Bildung zu finden, ist echt schwer, weil es eigentlich eine sehr positive Sache ist.

LG :)

Eigentlich hast du schon einen Nachteil erwähnt, dass Bildung jemandem schon seine Freizeit beraubt. Das nennt man ja Freiheitsberaubung und ich bin der Meinung, dass wir zur Welt gekommen sind, um zu leben und nicht um totzulernen :D

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@madara97

Nicht durch Bildung wird man seiner Freiheit beraubt, sondern dadurch, dass man Sechs- bis Achtzehnjährige zwingt, in die Schule zu gehen und behauptet, dort fände Bildung statt. Dort findet alles Mögliche statt, aber selten Bildung. Ausbildung vielleicht, ja. Ausbildung ist aber nicht unbedingt Bildung. Viele Leute glauben, dass Erziehung, Abrichtung, (R)unterrichtung, Bewertung, Bestrafung und Belobigung, so wie es in der Schule täglich stattfindet, Bildung sei.

Bildung ist nicht, jemandem vorzuschreiben, was und wie dieser zu lernen hat. Bildung ist ein selbstbestimmter Prozess und natürlich wird er von anderen Leuten beeinflusst. Aber nicht dadurch, dass sie über den Bildungsprozess des einzelnen bestimmen.

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@Kuhlmann26

Aber mit 16 ist man ja nicht mehr schulpflichtig?

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@madara97

Das ist nicht ganz richtig. Nach der Regelschule bis zur 9. oder 10. Klasse, gibt es entweder die weiterführende Schule oder eine Ausbildungspflicht. Du kannst nur wählen, welchen Weg Du gehen möchtest und nicht ob Du ihn gehen willst.

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@Kuhlmann26

Das wusste ich nicht. PS: Ich lebe in Luxemburg, daher weiß ich nix über deutsches Bildungssystem ;)

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@madara97

Dann verate ich Dir noch etwas. Wir haben 16 Bundesländer und jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz. Einig ist man sich nur in einem Punkt. In Deutschland muss man zur Schule gehen. Da hat man keine Wahl. Außer in Schweden ist das in keinem anderen europäischen Land so.

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Nichts spricht gegen Bildung, allein wegen dem demografischen Wandel ist Bildung in Deutschland wichtiger denn je. Es gibt keinen Contra-Punkt.

Danke aber für deine Hilfe :)

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Menschen die weniger wissen sind meist glücklicher....

Man wird mehr oder weniger gezwungen etwas zu lernen...

Schwierige Sache...^^

Was willst du damit sagen, dass Menschen, die weniger Bildung haben, glücklicher sind?

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@madara97

Naja z.B. wenn man nicht weiß dass irgendwo ein Krieg ist sich darüber auch nicht Sorgen machen kann

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@inner

Das stimmt, wenn man das ganze genauer in Betracht zieht, kann man ja sagen, dass Menschen, die weniger wissen, meistens glücklicher sind, da sie weder von Gräueltaten wie z.B. Rassismus noch von anderen schlimmen Dingen wie z.B. Krankheiten wissen. Z.B. es gibt auch Jugendliche, die einfach so aus Spaß rauchen und kiffen, da sie nichts von diesen Folgen wissen und auch glücklich sind. Denkst du, das wäre ein gutes Gegenbeispiel? :s

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