Preis und Angebot

9 Antworten

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis das ist richtig...

Großes Angebot => Große Nachfrage (hoher Preis) Großes Angebot => Niedrige Nachfrage (niedriger Preis) Moderates Angebot => Moderate Nachfrage (moderater Preis) Geringes Angebot => Niedrige Nachfrage (moderater Preis) Geringes Angebot => Hohe Nachfrage (hoher Preis)

Grundsätzlich geht diese Annahme allerdings von einem gesunden Markt aus, aufgrund von vielen Anbietern (Konkurrenz). In der Praxis ist es nicht immer ganz so einfach, da der Markt durch Preisabsprachen und Zusammenschluss von Wettbewerbern immer weiter schrumpft..

Deswegen muss ein großes Angebot noch lange keinen niedrigen Preis bedeuten (egal wie hoch die Nachfrage), oder eine geringes Angebot einen hohen Preis...

In den Wirtschaftswissenschaften unterscheiden man zwischen angebotsorientierten (etwa Liberalismus nach Adam Smith) und nachfrageorientierten (etwa Keynesianismus nach John Maynard Keynes...):

  • angebotsorientierte Wirtschaftslehren gehen davon aus, dass das sogenannte Marktgleichgewicht durch das Gesetz des Marktes (Invisible Hand) bestehen bleibt, desweiteren besteht für jeden Artikel der Angeboten wird automatisch eine unbegrenzte Nachfrage erstellt... Der Staat hält sich zu 100% aus der Wirtschaft heraus und stellt der Wirtschaft nur die Rahmenbedingungen zur Verfügung.

  • nachfrageorientierte Wirtschaftslehren gehen im Gegensatz dazu davon aus das das Marktwirtschaftliche Gleichgewicht nicht zur Kontrolle gegenüber etwaiger Monopol- oder Kartellbildung reicht und hier der Staat regulierend eingreifen muss.. Desweiteren muss der Staat in Zeiten von Depression und Rezession die Wirtschaft durch staatlich generierte Nachfrage die Wirtschaftliche Lage verbessern.


TimmexD 
Beitragsersteller
 21.06.2013, 09:03

Wir sprechen hier aber über das Gesetz des Angebots :DDD

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TimmexD 
Beitragsersteller
 21.06.2013, 09:03

Wir sprechen hier aber über das Gesetz des Angebots :DDD

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TimmexD 
Beitragsersteller
 21.06.2013, 09:03

Wir sprechen hier aber über das Gesetz des Angebots :DDD

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Da scheint sich jemand wohl Verschrieben/Vertippt zu haben.

  • Angebot hoch, Interessen niedrig = Preis niedrig.

  • Angebot niedrig ,Interessen hoch = Preis hoch.

Einfache Grundlage des Marktes Angebot contra Nachfrage.


TimmexD 
Beitragsersteller
 21.06.2013, 08:56

Es geht allein um das Gesetzt des Angebots ;D

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Das kommt nicht nur auf das Angebot sondern auch auf die Nachfrage. es gilt:

-großes Angebot und geringe Nachfrage -> kleiner Preis

-kleines Angebot und große nachfrage -> hoher Preis

Falsch - je niedriger das Angebot umso höher der Preis. Der Mangel erzeugt den Preisaufwuchs. Wenn von etwas wenig vorhanden ist - und viele dieses wenige haben wollen, dann kann der Verkäufer einen hohen Preis verlangen.

Angebot muss man immer mit Nachfrage verbinden, sonst geht die Rechnung nicht auf.


So wie ich das sehe, wurde hier die Nachfrage vergessen, denn Angebot UND Nachfrage bestimmen den Preis.

Beispiel sind Güter , von denen es einfach nur wenig Angebot gibt, wie etwa die Edelmetalle. Das hängt natürlich von der Konjunktur ab, aber ein Kilo Gold kostet halt mehr als ein Kilo Kaffee.