Pilz bestimmen: Rauchblättriger oder Grünblättriger Schwefelkopf, oder doch Stockschwämmchen?

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist sicherlich der giftige Grünblättrige Schwefelkopf. http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/GruenblaettrigerSchwefelkopf.htm

Hallo PilzePassau, wie kommst Du zu Deiner sicheren Einschätzung? Ist die gelbe Farbe nur beim Grünblättrigen Schwefelkopf vorhanden? Könnte es nicht doch der Ziegelrote Schwefelkopf sein, denn das mittlere Foto Deiner web-Seite zeigt den ähnlichen "flaumigen" Hutrand wie bei meinen Pilzen. Ich freue mich auf Erläuterung.

Im übrigen bin ich von Eurer Seite 123pilze.de sehr beeindruckt und habe diese schon vor Deiner Antwort entdeckt und habe darüber bereits die o.g. Eingrenzung vorgenommen. Die Fotos sind hilfreicher,als das meist einzelne Foto der Bestimmungsbücher.

Vorab schon mal vielen Dank

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@PilzePassau

Dann muss die Pilzpfanne wohl kalt bleiben. :-(

Vielen Dank für die fachkundigen Tipps.

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@Sagenhaft01

... ist sicherlich gesünder! Alles Gute und lieber keine Giftpilze essen - ;-) !

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@PilzePassau

@PilzePassau: Superantwort! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! DH

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Wow, viele Bilder gemacht und hochgeladen.

Wenn du das so gut beschreiben kannst, machst du dir doch garantiert schon länger Gedanken über den Pilz.

Alle von dir genannten ließen sich über die Suchmaschinen finden, inkl. Vorkommen, Habitus, Geruch, Geschmack, etc.

Ansonsten kann ich nur den Gang in die Buchhandlung empfehlen, um für ca. 10 Euro einen Pilzführer für unterwegs zu kaufen.

In der Tat habe ich mir schon Gedanken über den Pilz gemacht, da er jedes Jahr in unserem Garten massenhaft vorkommt. Suchmaschinen und mein Pilzbuch habe ich auch schon bemüht, bin mir mit der Bestimmung aber noch nicht sicher.

Auf eine Geschmachsprobe habe ich bislang verzichtet, solange nicht sicher ausgeschlossen ist, dass es sich nicht um einen tödlich giftigen Gifthäuptling handelt.

PS: Der Ziegelrote Schwefelkopf ist auch noch in der engeren Auswahl

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@broudsubn

Wenn dieser Pilz NICHT rettigartig riecht, ist es schon mal nicht der Grünblättrige Schwefelkopf.

Eine kleine Geschmacksprobe ist übrigens unschädlich. Bei ungenießbaren bis giftigen Pilzen warnt schon die Zunge vor dem Verzehr.

Ansonsten bleibt nur ein Pilzkundiger übrig, der sehr sicher beurteilen kann, ob giftig oder nicht. Ich persönlich sehe es so: Im Zweifel nie!

Ich hab mir mal fast eine Steinpilzpfanne mit dem Gallenbitterröhrling versaut. Ich hab mir angewöhnt, beim Schneiden jedes Pilzes eine kleine Probe zu essen. Da war mir tatsächlich einer in meine Sammlung reingeraten :-(

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Die Bilder im Internet sind meistens besser als die Bilder in den Pilzführern - es gibt einfach ein gewisses Spektrum wie eine Art aussehen KANN und ein Einzelbild wie in den meisten Büchern reicht da nicht.

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Pilze auf dem Rasen entfernen oder essen?!

Die Frage wurde zwar beretis mehrfach gestellt, aber eine zufriedenstellende Antwort habe ich nicht finden können. Von daher noch einmal von meiner Seite die Frage, wie man Pilze auf dem Rasen entfernen kann?! Wir haben etwa Anfang Mai bei uns im Garten neuen Rollrasen ausgelegt. Dieser lag auf Grund von sehr viel Niederschlag etwa eine Woche zusammengerollt auf dem Anhänger bevor wird ihn endlich verlegen konnten. Er sah zwar ausgelegt zwar schon etwas mitgenommen aus, aber mittlerweile grünt er sehr schön vor sich hin. Allerdings stören uns rieseige Mengen kleiner Pilze, die sich auf der Gesamtfläche verbreiten. Im gegensatz zu den anderen Fragestellern, habe ich auch Bilder von den kleinen gemacht. Hoffe echt, mir kann jemand sagen ob bzw. wie man die kleinen wieder los wird ODER ob man die nicht sogar auch essen kann! Hab auch schon selber mach nachgeschaut, welche Pilz das sein könnte. Erste Vermutung ist der Braunrote Lacktrichterlung, der auch essbar ist. Zweite wäre der Rotgenatterte Hautkopf, der leider giftig wäre. Durch Geruch soll man sie auch gut identifizieren können steht im Netz. Ich konnte gestern eigentlich keinen Geruch feststellen. Hoffe, Ihr könnt mir helfen!!! DANKE!

Gerade noch eine Mögliche Pilzart entdeckt, die es sein könnte, die Beschreibung passt auch ganz gut! Der wäre mir am liebsten!!! :)

Nelkenschwindling Marasmius oreades

Merkmale: Erst gewölbt, später flach mit einem kleinen Buckel, bis 5 cm breit, weit auseinander stehende Lamellen.

Hutfarbe: Ocker.

Stielfarbe: Ocker.

Lamellen: Helles Ocker.

Vorkommen: Wiese und Waldränder.

Zeitraum: Mai bis Oktober.

Verwendbarkeit: Sehr guter Speisepilz.

Besonderheiten: Oft in Hexenringen zu sehen.

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