Physik bei Sonnenbrillen?

4 Antworten

Das Stichwort ist Absorption. Das Licht wird von den dunklen Pigmenten absorbiert und in Wärme umgewandelt. Darum wird das Brillenglas nur warm und das Licht kommt an der anderen Seite nicht wieder raus.

Das Gestell hat insofern einen Einfluss, dass es Breite und Sitz der Gläser festlegt. Eine Sonnenbrille sollte das ganze Blickfeld abdecken, so dass kein UV-Licht von der Seite ins Auge scheint. Denn durch die Dunkelheit in der Mitte des Blickfeld weiten sich die Pupillen, das Restlicht am Rand kann also umso mehr schaden.

Kurz gesagt ist das Glas einer Sonnenbrille speziell beschichtet bzw. aus speziellem Material, welches ultraviolette Strahlung der Sonne nicht wie normales Glas bzw. Kunststoff durchlässt, sondern absorbiert und damit in Wärme umwandelt. So gesehen wird eine Sonnenbrille also wärmer als eine normale, jedoch sind diese paar °C extra 1. nicht relevant und 2. bedeutend weniger schädlich als die UV-Strahlung, die sonst auf deine Retina treffen würde.

Google "Polarisationsfilter". Das ist zumindest bei polarisierten Sonnenbrillen das Prinzip.

Die Idee ist es, nur Photonen mit paralleler / normaler EM-Welle (je nach Drehung) durchzulassen. Dabei spielt jedoch schon die Quantenmechanik eine Rolle: Ob die Teilchen durchgehen, ist zufällig - mit Wahrscheinlichkeit 1 bei parallel (oder normal - kann mich da nicht mehr erinnern, müsstest du googlen) und umgekehrt (d.h. Wahrscheinlichkeit 0 im exakt Gegenteiligen Fall). Dazwischen steigt die Wahrscheinlichkeit entsprechend an.

Nochmal zurück zum Thema: Reflektierte Photonen sind soweit ich mich erinnern kann meist zirkular polarisiert. Die Sonnenbrille filtert das raus und es gibt weniger Spiegelungen.

Das hat mit Quantenmechanik nichts zu tun, dafür reichen die klassischen Maxwell-Gleichungen völlig aus.

0

Was möchtest Du wissen?