Photovoltaikpannel flach auf ein Flachdach legen. Wie sieht es dann mit der Selbstreinigung aus?

7 Antworten

Wenn man die Solarmodule mit einem Neigungswinkel aufstellt, dann hat man ca. eine Höhe von 80cm. Hinzu kommt noch, dass die letzte Modulreihe zum Norden hin einen Abstand zur Dachkante haben muss, wegen der Anschlussarbeiten. Es "nimmt" dem Nachbarn "keine Sonne weg". Die Abstände der Modul-Reihen richtet sich nach dem Neigungswinkel. Es stimmt zwar, dass man vielleicht nicht die gleiche "Menge" Module unterbringen kann, aber - man braucht ja auch bedeutend weniger Module, denn bei einer flachen Montage ist der Ertrag sehr niedrig, oder das Haus steht am Äquator.

Grundsätzlich verschmutzen flache PV-Anlagen nicht nur durch Pollen, Laub usw. sondern in erheblichem Maß an Umweltstaub, Kaminabgasen und Hausfeuerungsanlagen sehr schnell und es muß ein stetiger einfacher Zugang gewährleistet sein, um den "sehr zähen" Belag regelmäßig entfernen zu können. Es stellt sich natürlich zuerst die Frage, ob sich diese Anlage flach überhaupt rechnet. Nur im Sommer ist der volle Ertrag zu erwarten. Schnee taut nicht und rutscht auch nicht ab. Dann lieber aufgeständert, weniger Module im Abstand zueinander und sich mit den Nachbarn wegen eventueller -aber eigentlich geringer- Beschattung der Nachbarhäuser absprechen.

selbst wenn ihr es auf ein Flachdach anbringt, dann könnt ihr es doch schräg stellen. Dafür gibts doch Stützen, dann habt ihr keine Probleme damit.

Klar, darum geht es. Unsere Reihenhäuser stehen zum einen so eng beieinander, dass aufgestellte Pannals den Nachbarn die Sonne wegnehmen würden. Zum anderen ist der Ertrag niedriger, da die Pannels sich gegenseitig Schatten machen, und deshalb weniger aufgestellt werden können.

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