Phase: Panische Angst vor dem Tod sein?

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9 Antworten

Angst vor dem Tod habe ich eigentlich nicht, sondern allenfalls vor dem Sterben, denn entweder gibt es ein Leben nach dem Tod oder nicht. Wenn man im Leben immer danach gelebt hat oder zumindest seine Fehler bereut hat und davon umgekehrt ist (das schließt mit ein, dass man auch gelernt hat, anderen zu vergeben, denn nur dann kann man auch wirklich sich selbst seine eigenen Fehler zu vergeben lernen), gibt es in einem solchen Leben nach dem Tod wohl kaum etwas zu befürchten. 

Gibt es hingegen kein Leben nach dem Tod gibt es erst recht nichts zu befürchten. Das wäre dann nur wie ein traumloser Schlaf oder wie eine Vollnarkose, nur mit dem Unterschied, dass man daraus nicht mehr aufwacht.

Vor dem Sterben hingegen kann man durchaus Anlass haben, sich zu fürchten, denn abhängig davon wie man stirbt, kann dies, wenn man Glück hat, schmerzfrei sein, aber je nach Todesart kann dies auch sehr schmerzhaft sein. Auch wenn es nur einen relativ kurzen Moment andauern sollte (Sekunden bis Stunden), kann ein entsprechender Schmerz je nach Todesart sehr intensiv sein.

wie bekämpfe ich diese so große Angst vor dem Tod?

Bei dieser Frage muss ich normalerweise immer nachhaken, ob man Angst vor dem Sterben oder Angst vor der Ungewissheit des Danachs (nach dem Sterben) hat...

Doch Deine einleitende Frage bezieht sich wohl auf die Situation des Danachs, wobei ich nur anmerken möchte, dass es sich um ein Adjektiv handelt und man deshalb den Begriff in dieser Form schreibt: 'tot (sein)'...

Die 'Bekämpfung' kannst nur Du allein mit Dir ausmachen. Du kannst zwar andere Ansichten, Meinungen, Vorschläge einholen, doch jede ist für sich genommen eine subjektive Aussage, da hierzu keine fundierten Belege, Beweise und Theorien vorgelegt werden können...

Es gibt hierzu nur zwei Optionen:

  1. Es gibt nach dem Ableben kein Danach (atheistisches Weltbild). Dann wirst Du diesen Zustand des Todes auch nicht mehr wahrnehmen können und brauchst somit auch keine Angst davor zu haben, denn Du wirst nichts davon spüren und merken...
  2. Es gibt ein Leben nach dem Ableben (theistisches Weltbild). Dann brauchst Du erst recht keine Angst zu haben, denn Du lebst ja weiter...

Gruß Fantho

Ich hab eine ähnliche Situation, bin momentan 15, bald 16.

Auch ich denke so das nach dem Tod gar nichts mehr da ist. Das du nichts fühlst, nichts siehst, gar nichts - du existierst nicht.

Kyronik (Gefrieren des Gehirns, Service verfügbar in der USA) gab mir Hoffnung, allerdings kostest das so viel Geld, das ich wieder bei Schritt 1 bin.

Solche Gedanken kenne ich noch. Man versucht sich vorzustellen wie es nach dem Tod ist, stellt sich vor es wäre nichts da und die Angst steigt aus einem empor. Denn man will nicht das alles endet.

Du könntest mit jemanden darüber reden, ebenso könntest du dich ablenken oder du überstehst es "einfach". Denn es ist eine Phase, dass hast du richtig erkannt. Sie wird auch relativ schnell wieder enden, dass weiß ich aus Erfahrung. Sie kann aber durchaus mal wieder auftreten. 

Sag mal ... was genau erwartest du denn vom Tod? Also wie stellst du es dir vor? Vielleicht könnte man dir dann eine spezifischere Antwort geben. 

Xanion 07.08.2016, 21:40

Das einfach nichts mehr da ist, und ich das Leben nicht weiterführen kann/darf... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man stirbt und dann alles vorbei ist....

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Digarl 07.08.2016, 21:43
@Xanion

Ok, so stelle ich mir das auch vor. Hast du schon mal versucht dir vorzustellen, wie es vor deiner Geburt war? Wie lebte deine Mutter wohl vor 30 Jahren? An dich dachte da niemand. Wie hast du dich vor 30 Jahren gefühlt? Wo warst du vor 30 Jahren? 

Versuche dir darüber mal bewusst zu werden. Eventuell hilft es ja. Wenn du willst kannst du aber auch mit mir darüber schreiben. 

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Stell dir einfach vor das wen du doch irgendwann tot sein solltest du Dan ganz viele liebe Menschen da oben kennen lernen wirst und sogar vieleicht auch welche aus deine Familie. Ich weiß das sich das ganz schön bescheuert anhört aber ich finde das du es ruhig mal probieren kannst. Und wenn das nicht klappen sollte Dan sprich einfach mit deine Eltern, mit deinen Großeltern, mit deiner Tante, an ja mit jemanden dem du vertraust. Und es ist nicht schlimm über den Tod nach zu denken, denn desto mehr du über den Tod weißt desto besser geht es dir damit. Ich 14 Jahre alt und hatte das gleiche, mein oper der in der Zeit im sterben lag hätt mir immer gesagt hab keine Angst vor dem Tod er gehört nun mal zum Leben dazu. Ich wünsche dir noch viel Glück und hoffe das ich dir weiter helfen konnte. Lg.

Erstmal ist der Tod normal zweitens er kann jeder Zeit kommen und drittens ich denke nach dem tod bist du Tod und Futter für die Maden! Viel Spaß beim schlafen ☺️

Mach dir bewusst dass der Tod unumgänglich und damit nicht fürchtenswert ist.

Und dass du, wenn du tot bist, es nicht mitbekommst und höchstens die Menschen in deinem Umfeld darunter leiden (was du auch nicht mitbekommst).

Das haben Tod und Dummheit übrigens gemeinsam.

Ich bin Christ. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weitere Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet
man Gründe.

Das kenne ich zu gut. Als ich klein war, habe ich mich in den Schlaf geweint, weil ich so große Angst hatte. Aber mach dir selbstbewusst, dass der Tod, etwas Natürliches ist. Man kann ihm nicht entfliehen! Du musst dich damit selbst erziehen. Außerdem bist du noch jung, du hast noch ein Leben vor dir.

Sonst rede mit jemanden darüber.

Ich hoffe ich konnte helfen

Machs gut !

Digarl 07.08.2016, 21:34

Der Tod ist für uns Säugetiere etwas natürliches, allgemein gesehen ist der Tod aber nicht wirklich gewöhnlich. Wenn nicht sogar ungewöhnlich. Den Tod aufgrund des Alters gibt es nur dafür, um Evolution zu ermöglichen. 

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