PFERDE lassen sich nicht trennen?

7 Antworten

Huhu,

bevor mein Pony auch auf dem Papier meins wurde, stand sie anfangs nur mit einer Endmaßstute zusammen, später zu dritt mit einem weiteren Shetty dazu, weil es anders nicht ging.

Es hat ein gutes Jahr gedauert, bis ich konzentriert mit ihr arbeiten konnte egal wo ich wollte. Und auch dann hat sie immer noch ab und an gewiehert. Die Endmaßstute stand während ich mit meiner weg war immer komplett unter Strom, sie hat fast ununterbrochen geschrien und war nach einer halben Stunde nass geschwitzt.

Wenn meine alleine war und die Große unterwegs war, war es noch schlimmer. Meine Kleine ist zum Teil bis zur Erschöpfung zwei Stunden am Zaun entlang galoppiert, getrabt und schlafen konnte auf dem Hof sicher niemand mehr, wenn sie alleine war. Das war über zwei Jahre absolut kein Zustand, egal wie oft man es langsam und schonend versucht hat.

Mit dem dritten Pony wurde es besser, aber nicht gut.

Es sind Pferde. Es sind Herdentiere. Sie sind darauf angewiesen, nicht alleine zu sein. Ich bin der Meinung, wenn man sie alleine ohne Sichtkontakt oder eingesperrt hin stellt, dürfen sie ruhig durchdrehen, es sind Pferde. Die müssen nicht irgendwo ruhig ohne andere Pferde und ganz ohne Menschen rum stehen können.

Ich kenne einige Leute, die es zum Teil seid Fohlenalter und schon über mehrere Jahre regelmäßig "trainieren" ihr Pferd alleine irgendwo in eine Box zu stellen und die Pferde stellen sich berechtigterweise auch nach Jahren noch an. Alleine sein muss in meinen Augen kein Pferd können!

Alleine MIT DEM MENSCHEN arbeiten - das müssen sie alle können. Das kann man üben, bzw. das kommt bei gutem Umgang von ganz allein. Alleine irgendwo hin mitgehen und alleine arbeiten, sich alleine putzen lassen etc., das sollte ein Pferd meiner Meinung nach können. Aber dann ist sein Mensch dabei, da ist es nicht alleine.

Zu zweit brauch nur ein Pferd ausreiten, Unterricht auf dem Platz haben, auf's Turnier fahren, einen Kurs besuchen, beim Tierarzt ruhig stehen müssen, in die Klinik kommen, sterben... Dann hat man jedes mal vielleicht ein zufriedenes Pferd bei sich, aber auch ein todunglückliches Pferd am Hof stehen und es birgt jedes mal ein immenses Verletzungsrisiko für dieses Pferd, nicht nur physisch.

Nie wieder kommt ein Pferd von mir auf Dauer in eine Gruppe mit nicht mindestens vier Pferden.

Liebe Grüße

besser kann man das nicht beantworten!

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Das Pferd würde ja nicht alleine sein wenn ich zB. Moritz hole. Nebenan ist ein Reiterhof und er/sie hat dann seine Koppelnachbarn. Und ein 3. Pferd kommt gar nicht erst in Frage. Ich habe nicht umsonst nach Übungen oder sowie gefragt.

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Die "spezielle Übung" ist, mehr als nur zwei Pferde zu halten. 

Aufgrund deiner Fragestellung gehe ich davon aus, dass du deine Pferde in Eigenregie hältst und nicht in einem Pensionsstall? In einem Pensionsstall, wo noch andere Pferde sind, wäre das Problem eventuell etwas geringer, weil das übriggebliebene Pferd ja noch andere Pferde zumindest in Sichtweite hätte. 

Ansonsten glaube ich, dass man das alleine nicht besonders gut üben kann. Hinzu kommt meiner Meinung nach auch, dass du die Pferde offenbar ja auch noch nicht so lang hast, das Hauptpferd hast du erst seit einem Monat, das andere offenbar noch etwas kürzer. Die Pferde sind möglicherweise noch gar nicht richtig bei Dir angekommen, sondern haben sich jetzt als "Schicksalsgemeinschaft" zusammengeschlossen (das einzige, was jetzt eben für sie seit kurzem konstant ist, ist die pferdige Gemeinschaft, weil sie eben viel mehr Zeit in Gesellschaft des anderen Pferdes als mit dir als Mensch verbringen). Logisch, dass sie dann aneinander kleben und die Sicherheit mehr in der Gesellschaft des anderen Pferdes als in deiner suchen. 

Wahrscheinlich ist es tatsächlich am besten, dass du dir noch eine Pflegebeteiligung suchst und dich dann gemeinsam mit dieser mit den Pferden beschäftigst. Oder - alternativ, ein weiteres Pferd dazustellst. Wenn du die Pferde in Eigenregie hältst, wäre das meiner Überlegung nach ohnehin ein guter Plan, denn wie bereits geschrieben, es kann immer mal sein, dass man die Pferde krankheitsbedingt o. Ä. trennen muss und dann müsste man recht kurzfristig nach Gesellschaft für das verbleibende Tier suchen. Ist halt das Nachteil, bei Pferden in Eigenregie, das zwei Pferde eigentlich noch keine "Herde" bilden (können).

Hallo, 

Pferde sind nun mal Herdentiere. Plötzlich alleine zu sein wäre in der Natur ihr Todesurteil. Sprich, Leandra empfindet in dem Moment, wo du mit Moritz weggehst höchstwahrscheinlich Todesangst. Das lässt sich mit einfachen Übungen nicht lösen. 

Entweder es kommt ein 3tes Pferd her, ob noch ein eigenes oder Einstellerpferd. Oder du suchst eine Pflegebeteiligung, die sich um Leandra kümmert, während du mit Moritz arbeitest. 

Mit freundlichen Grüßen

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