Pferd verweigert das longieren auf der rechten Hand!

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3 Antworten

Hi, das Problem hatte ich auch, allerdings ist mein Pferd blind.

Mein Tipp, versuch dir eine zweite Person zu organisieren.Diese kann dein Pferd beim Longieren führen, so funktioniert es meist. Oder ein zweites Pferd plus longierer das vor deinem Pferd auf dem selben Zirkel longiert wird. Meistens klappt das.

Wenn das nicht klappt versuch es mit Dominanztraining. Ein weiterer Vorschlag ist das "freie Longieren" im Roundpen oder auf einem rund abgesteckten Reitplatz. Treib dein Pferd hier energisch vorwärts und versuch, dass dein Pferd nach Möglichkeit außen bleibt und die Geschwindigkeit beibehält oder nur nach Kommando ändert.

Schreib mal ob etwas davon bei deinem Pferdi hilft. Natürlich gibt es kein Patentrezept, das bei allen Pferden hilft.

lg zotti

Wenn das Pferd irgendetwas nicht macht, liegt es nicht daran, dass es Stur ist und sich verweigert, sondern entweder an einem Unvermögen, um dies abzuklären würde ich erst meinen TA kommen lassen, dann einen manuellen Therapeuten, den Pferdedentisten und wenn noch nicht vorhanden einen HO der DifHo.

Oder es liegt an der Art wie wir den Pferden vermitteln was wir wollen.

Kannst Du Longieren?

Wie longierst Du?

Kannst Du deine Norweger klein Schrittig vermitteln was Du willst?

Ich würde dir den Longenkurs und das Forum von Babette Teschen empfehlen, den Longenkurs kannst Du online runter laden.

Hey danke für deine antwort :) Also ich hatte schon einen TA da aber der hat gesagt, dass alles in Ordnung ist. Ja ich kann longieren, hab extra viele Kurse besucht :) Danke für deinen Tipp ich werde mir den Longenkurs mal anschauen :)

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@EvaS89

Und ist dieser TA auf manuelle Therapie spezialisiert, ist er Horse Dentist oder hat er eine Ausbildung zu HO der DifHo?

Ein Tierarzt ist einfach so, wie beim Menschen auch ein allgemeinmedizinier, er scheckt grob ab was sein könnte, findet dieser nix , dann lässt man die Fachleute die Spezialisten kommen.

Weißt Du ich kenne viele Menschen die Kurse im Longieren gemacht habe und die sogar ein Longierabzeichen gemacht haben.

Diese Leute dürften mein Pferd noch nichtmal im Schritt an der Longe gehen lassen, weil sie schlicht weg nicht Longieren können, weil dies in den meisten Kursen einfach nicht vermittelt wird, sie ihre Pferde immer noch im Kreiszentrifugieren, nicht von Physiologie, Biomechanik oder sonstiges Wissen...

Deswegen fragte ich dich, wie Du longierst...

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vom tierarzt checken lassen. hat sie was am auge? am rücken? etc etc...wenn dort alles okay ist hilft nur KONSEQUENZ.

wenn dort alles okay ist hilft nur KONSEQUENZ.

Quatsch, es hilft nur sich Wissen anzueignen und dem Pferd die Aufgabe so Kleinschrittig zu erklären, dass es diese Versteht und umsetzen kann.

Wenn ich dass immer höre Konsequenz - als wenn Pferde aus bösen willen etwas falsch machen würden....

Gut umgehen mit Pferden kann man nur dann, wenn man ihnen demütig gegenüber Tritt und Fehler erstmal bei sch selber sucht.

Dem Tier Respekt gegenüber bringt und nicht mit Konsequenz, denn damit ist meist Missachten von dem was das Pferd einem Mitteilt gemeint....

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@Wolpertinger

klar. und weil ein pferd ja keinen eigenen willen und charakter hätte.auch ein pferd kann den reiter oder longierenden testen und so die domminanz in frage stellen. und man merkt schon den unterschied ob ein pferd die aufgabe nicht "versteht" oder ob es einen testen will. und mit einem pferd was gern testet (diese charaktere gibt es nunmal) brauch ich nicht bei null! anfangen

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@dustywoman88

Nein?

Was machst Du den?

Mit einem 600kg schweren Pferd auf Konfrontation gehen?

Da bist Du bestimmt sehr erfolgreich.

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Wenn mein Pferd mich testet (dieses Testen ist meistens kein Testen, sondern einfach die Reaktion auf eine falsch gestellte Frage von uns) dann habe ich als Pferdemensch ein Kommunikationsproblem und dieses beginnt schon weiteaus früher als bei der Arbeit.

Nähmlich beim Handling - dann ist man dem Pferd, kein gutes Leidtier und es muß selber Entscheiden.

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@Wolpertinger

ich geh nicht auf konfontation.aber ich mche durch körperhaltung, sprache (tonlage) klar das ich möchte das es (wie hier) auf der rechten hand auf den zirkel geht. das meine ich mit konsequenz nicht das ich dem pferd sage -okay wenn du nicht magst hören wir auf. beispiel:pfer gesund geht immer gut auf beiden händen-heut aber meint es schauen zu müssen ob man die arbeit verkürzen kann indem man einfach stehen bleibt! da muss ich konsequenz zeigen und die angefangene aufgabe beenden-sonst lernt das pferdchen wenn ich keinen bock mehr hab bleib ich stehen und meine belohnung ist as aufhören also mach ich es jetzt dauernd so.

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@dustywoman88

Hast Du schonmal etwas davon gehört, dass Pferde von ihrer Anatomie her Hohl sind und dass sie genauso wie wir menschen eine Händigkeit besitzen (nur dass ihre Händigkeit von der Anatomie her beeinflusst wird)?

Dies hat man bei der Arbeit, egal bei welcher zu berücksichtigen und nur so als Info.

Aufhören tue ich immer dann, wenn ich dem Pferd nicht vermitteln kann, was ich von ihm möchte.

Es ist keine Schande, eine Aufgabe zu beenden, die Schande ist es sie durch zu ziehen ohne auf mein Pferd zu achten.

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@Wolpertinger

ich glaube wir missverstehen uns. ich rede von pferden die nunmal sehr dominant sind und durch "bockigkeit" versuchen siich durchzusetzen. was bringt es dann wenn du aufhörst?dann hat pferd gemerkt ich komme mit dieser masche durch.man merkt schon den unterschied wenn ein pferd die aufgabe nicht versteht oder ausführen kann oder ob es versucht seinen kopf durchzusetzen.

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@dustywoman88

Drehen wir uns im Kreis?

Dies hast Du eben schonmal erklärt, darauf hast Du schon eine Antwort bekommen.

Und diese Aussage hat nix, aber auch rein gar nix mit meinem letzen Kommentar zu tun?

Fehlt dir das Wissen um auf diesen einzugehen?

Dann lass es doch ganz einfach....

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@Wolpertinger

lies mal richtig. ich gehe drauf ein.du sagtest du beendest die aufgabe wenn das pferd sie nicht versteht,das habe ich bestätigt. abr ich erwähnte das es ein unterschied ist ob die aufgabe nicht verstanden wird oder ob das pferd meint seinen kopf durchzusetzen.das die händigkeit anatomische grundlagen hat ist klar.aber auch auf einer schlechteren seite muss das pferd gehen und kann nicht sagen nö will ich nicht.

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@dustywoman88

Und ich habe dir in den Kommentaren vorher schon gesagt, dass es meist nicht am Pferd liegt, sondern an dem Menschen.

Pferde sind nicht Bockig oder stur von Natur aus, auch ein dominantes Tier ist das nicht.

Und mit einem dominanten Tier hat man nur ein Problem, wenn man selber keine gute Horsemanship-Fähigkeiten hat, hat man diese hat man auch kein Problem mit einem dominanten Pferd.

Pferde sind Lauftiere, laufen sie nicht, gibt es irgendein Problem, liegt dieses nicht an ihrer Gesundheit oder unpassender Ausrüstung, ist der Mensch das Problem.

Und nein ein Pferd muß nicht genauso auf seiner schlechteren Seite gehen, dass ist schlicht weg nicht Möglich ohne dass der Mensch gerade gerichtete Arbeit geleistet hat.

Der Mensch hat das Pferd so zu trainieren, dass es irgendwann einmal auch auf seiner schlechteren Hand gut laufen kann.

Du siehst, wir kommen wieder zu meiner Anfangsaussage zurück, nicht Konsequenz im Sinne von nicht zu hören und eine Aufgabe um jeden Preis beenden wollen ist gefragt, sondern Pferdewissen und Pferdesachverstand.

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@Wolpertinger

ich hab immer den eindruck du verstehst den kern meine raussage nicht. wie würdest du reagieren wenn du dein pferd seit jahren arbeitest es läuft super auf beiden händen und einen tag weil das wetter nicht so ist hat es nicht so lst zu arbeiten-ist ja ein tie rmit eignem charakter und willen. ist auch ay darf es haben. aber wenn ich jetzt kleinbei gebe und sage okay wenn du heut keine lust hast hören wir auf sobald du stehen bleibt? was dann? dann haste bei dominanten ferd das problem das es immer wieder versuchen wird so wieter zu kommen. aber gehen wir die sache mal anders an: jeder suct für sich und seine arbeit mit tieren der weg der für beide seiten vertetbar ist und mit dme beid eseiten am besten zurecht kommen. bei jedem tie rund menschen kann es ein andrer weg sein.

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@dustywoman88

Ich hätte mit einem dominanten Tier kein Problem, weil ich die Dominanz durch Horsemanshiptraining geklärt hätte.

Könnte ich dies nicht alleine, dann würde ich mir Hilfe holen und an meinen Fähigkeiten arbeiten.

Und wie bitte kommst du darauf, dass Pferde nicht laufen, weil das Wetter nicht so ist?

Deine Argumentation dreht sich nicht nur im Kreis sondern wird nun auch immer Absurder.

Pferde sind Wetterwiederständler...ihnen macht das Wetter nix.

Und dass man Tiere, egal welche nicht bei 38°C im Schatten arbeitet, sollte jedem klar sein, mach ich es doch und das Pferd zeigt mir seine Überhitzung durch stehen bleiben an, höre ich selbstverständlich auf - oder willst Du solange weiter machen, bis das Pferd einen Kreislaufkolaps hat und zusammen bricht?

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@Wolpertinger

nein es geht nicht ums "totarbeiten" ich würde bei dem wetter garnicht erst slche arbeit machen. aber angenommen es zeigt das es keine lust mehr hat.ich lasse sie jetzt speziell bei der ongenarbeit noch eine ordentliche runde schritt laufen und dann beende ich die arbeit mit loben.man soll ja immer positiv beenden. und auch ein pferd hat mal nen schlechten tag und keine lust.das is auch okay-aber auch ich muss arbeiten gehen auch wenn ich mal keinen großen bock dazu habe. es muss dann nicht so lange oder viel arbeiten wenn ich merke es läuft nicht so aber immerhin die aufgaben die ich stelle sollte es (sofern sie verständlich sind) ausführen. und sei es eben nur eine runde ordentlichen schritt.dann verlange ich keinen trab oder galopp mehr sondern schraube ne etage runter aber dort bin ich dann konsequent.

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@dustywoman88

Wenn mein Pferd, einen schlechten Tag hat, dann lass ich es entweder auf der Weide bei seiner Herde, geh mit ihn spazieren oder grasen oder putz es einfach nur ausführlich.

Warum sollte ich es Arbeiten wollen, wenn es vorher schon zeigt, dass es nicht geht?

Durch so etwas teile ich meinem Pferd nur mit, dass es mir als Herdenchef nicht interessiert, wie sein Befinden ist.

Und wenn mein Pferd glaubt, dass mich sein Befinden nicht interessiert, dann hält es mich auch nicht für einen guten Herdenchef...

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@Wolpertinger

okay! du hast dich fürs spazieren geehn entschieden. nach ner weile meint dein pferd es hat keine lust mehr will lieber zu den andren zurück und bleibt bockig stehen. was tust du? umdrehen? und schon lernt pferd cool mit stehenbleiben komme ich an mein ziel.und die herdenchefin wartet auch nicht ab ob es allen gut geht in de rherde bis sie weiterzieht. oder wartet mit "maßregeln" bis sich der herdengenosse geäußert hat welche laune er grade hat oder ob er lust hat diszipliert zu werden.

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@dustywoman88

Horsemanshipfähigkeiten....

So und nun ist hier mit die Diskussion mit dir für mich erledigt.

Warum du dich nicht von dem Gedanken mit dem dominanten Pferd trennen kannst, ist mir klar geworden als ich deine Fragen gelesen habe....

.....

Dir ein fröhliches Pferdemenschleben noch

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