Pferd buckelt im Gelände? üben

4 Antworten

Ja, klar, wenn ein Lauftier wir ein Pferd, vorwiegend auf der Weide oder im Auslauf (oder gar Box) rumsteht, und sonst nur auf einem Reitplatz bewegt wird, muss es einfach mal ausrasten, wenn es frei laufen kann....

Du könntest vorher mit ihr arbeiten,d amit sie nicht ganz so ausgeruht ist, und ihr auf "sicherem Gelände" in der Nähe des Stalls ein paar Freudenbuckler erlauben. Vorausgesetzt, Du kannst wirklich gut reiten.

hei, ich hab jetzt seit 5 jahren ein eigenes pferd(damals 3 jahre heute 8 jahre) und diese hat früher immer im gelände gebuckelt. jetzt nicht boshaftig aber halt aus freunde. ich hatte dann verschiedene reitlehrer die mir verschiedene sachen gesagt haben. am ende hab ich gemerkt, sobald ich mich fest reingesetzt habe auf ihren rücken und die zügel auf leichter anlehnung hatte, dass sie aufgehört hat zu buckeln (ich reite meistens gebisslos und ohne sattel) seitdem hat sie es nichtmehr so oft gemacht und wenn doch habe ich sie sofort angehalten und ein paar schritte rückwärts geschickt. auch habe ich sie nur kurz galoppieren lassen und dann wieder im trab, sodass sie garnicht dazu kommen loszusprinten. zusätzlich hab ich sie auch oft vor dem ausreiten in der halle frei galoppieren lassen, sodass sie sich schön auspowert. Da dein pferd eigentlich ja nie buckelt könnte es auch was anderes sein, aber vielleicht hilft dir ja davon was. viel glück :)

Ein gelegentlicher Freudenbuckler kommt schon mal vor, allerdings sollte es dir niemals passieren, dass du unsicher sitzt oder sogar herunterfällst. Denn ein Kontrollverlust im Gelände ist sau gefährlich und kann nicht nur dir, sondern auch dem Pferd schaden.

Versuch wirklich mal, mit mehr Anlehnung zu reiten. Im Gelände neigt man ja eher dazu, die Zügel lockerer zu lassen und im Galopp auch gerne mal in den leichten Sitz zu gehen. Macht ja auch einfach mehr Spaß, und es bedeutet ja nicht, dass du niemals dahin kommst, aber erst einmal solltest du versuchen, das Pferd ruhig und kontrolliert bei dir zu haben.

Auf dem freien Feld packt ein Pferd - und gern auch mal den Reiter - ja öfters mal die wilde Jagt, aber es sollte niemals so wild werden, dass man Probleme bekommt, durchzuparieren. Aber ein sonst auch ausgelastetes Pferd lässt sich normalerweise auch darauf ein.

Du solltest allerdings über exakte Hilfengebung und Anlehnung an den Zügel bestens informiert sein, sonst ist ein Alleingang ins Gelände immer riskant. Gehst du immer allein oder auch mit anderen Reitern zusammen? Wie verhält sich das Pferd denn, wenn es mit anderen ausreitet?

Huhu,

viele Pferde fangen auf freien Wiesen im Galopp an zu bocken. Meistens sind es nur ein paar kleine Freudenhüpfer, die man gut sitzen kann. Wenn das Pferd aber losprescht (dir durchgeht) und rumbockt, dann steht es nicht an den Hilfen. Da hilft dann nur konsequentes, langsames Galoppieren im Arbeitstempo und in Anlehnung. Kein leichter Sitz, kein Zügel vorgeben und kein Rennen lassen. Kann anfangs etwas kraftauftreibend sein, zahlt sich mit genügend Geduld aber aus!

Blöd ist aber, wenn die Besitzerin ihn auf Wiesen immer rennen lässt, dann wirst du da als RB nicht viel machen können, leider. Da muss man zusammen an einem Strang ziehen. Ansonsten musst du wohl auf das Galoppieren auf Wiesen verzichten. Die meisten Pferde sind auf einem Feld- oder Waldweg ruhiger ... wahrscheinlich, weil da die "große Freiheit" nicht so gegeben ist.

Die Vorraussetzung von allem ist natürlich, dass das Pferd den ganzen Tag auf einer entsprechend großen Weide steht, wo es sich mit seinen Kumpels austoben kann. Andernfalls kann man ihm das Bocken nicht übel nehmen.

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