Patenonkel und die damit verbundenen Pflichten?

3 Antworten

Rechtlich hast Du keine Pflichten, moralisch schon. Du solltest Dich um das Kind kümmern, helfen, es im evangelischen Sinne zu erziehen, mit ihm Geburtstag feiern. Im urspünglichen Sinne war ein Pate auch noch dazu da, sich um das Kind zu kümmern, wenn die Eltern nicht mehr dazu in der Lage waren.

Du begleitest das Kind auf seinem Weg ins Leben des Erwachsenen, bist hoffentlich nicht nur ein "Schenkonkel" sondern lässt Dir ab und zu was einfallen,was du mit dem Zwerg untrnehmen kannst, du wirst evtl. und hoffentlich zur Vertrauensperson

Pflichten sind eher moralischer, ethischer.... Natur, aber sollte mit dem Kind oder den Eltrn mal etwas sein, solltest du für das Kind da sein, evtl. es in Deine Familie integrieren (Tod der Eltern) ....

In der evangelischen Kirche vertreten die Paten gegenüber dem Täufling die christliche Gemeinde. Sie sollen für den Täufling beten, ihm in Notlagen beistehen und ihm helfen, ein lebendiges Glied der Kirche Jesu Christi zu werden. Da die Konfirmation das bewusste Ja zur Taufe darstellt, endet das Patenamt formal mit der Konfirmation des Täuflings.

Wenn der Pate nicht der taufenden Gemeinde angehört, ist ein Patenschein erforderlich, der von der Gemeinde des Paten ausgestellt wird. Dieser ist nicht zu verwechseln mit dem in vielen Gemeinden bei der Taufe überreichten Patenbrief. Während ersteres ein rein amtliches Dokument zur Feststellung der Patenberechtigung ist (und im Allgemeinen bei der Kirche verbleibt), handelt es sich bei letzterem um eine Urkunde.

  • Der Taufpate muss zur Übernahme des Patenamtes bereit sein und soll selbst Mitglied einer christlichen Kirche sein. Dabei soll nach Möglichkeit mindestens einer der Taufpaten selber evangelisch sein.
  • Evangelische Paten sollen konfirmiert sein.
  • Das Patenamt kann weder zurückgenommen noch abgegeben werden, „erlischt [jedoch], wenn die Patin oder der Pate die Zulassung zum Abendmahl verliert, insbesondere bei einem Austritt aus der Kirche.“

Die Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Patenkindes zu begleiten und die Eltern moralisch und in allen Erziehungsfragen zu unterstützen. Dabei bürgt der Pate für den Glauben des Täuflings (ursprünglich des erwachsenen Katechumenen). In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden.

Heute sind diese Aufgaben teilweise in den Hintergrund getreten. Manchmal beschränkt sich die Taufpatenschaft auf das Beschenken bei festlichen Anlässen, wie zum Beispiel der Konfirmation oder Firmung. Viele Paten bemühen sich jedoch eine persönliche Beziehung zu ihrem Patenkind aufzubauen und ihm ein Gesprächspartner zu werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pate

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