Ödipuskomplex

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ICh denke Ödipuss steht als Symbol für dieses Fehlverhalten obwohl er es nicht wußte.

Ausserdem (meine Hypothesen) dürfte er sich gar nicht in die Mutter verlieben auch wenn er es nicht wusste. Hatte mal gehört dass die Menschen genetisch bedingt ihre engen Verwandten nicht sexuell attraktiv finden das ist so "festgelegt" von der Natur damit es keinen Inzest gibt und behinderter Nachwuchs entsteht. Also sollten wir unsere Brüder Schwestern Väter Mütter nicht sexuell anziehend finden... wir können es uns ja kaum vorstellen oder wollen nicht darüber nachdenken wie unsere Eltern im Bett sind.

Also ist es wahrscheinlich nicht so wichtig,,, dass er es nicht wußte.

 

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Das könnte eher möglich sein, dass er quasi als Symbolfigur herhalten muss, da ja seine Frau in Wirklichkeit seine Mutter gewesen war. Auch wenn das Freudsche 'Krankheitsbild' nicht auf den Namensgeber übertragbar ist.

Zu Deinen Hypothesen: Dies kann ich so nicht ganz stehen lassen. Es gibt Fälle von z.B. intimen Geschwisterbeziehungen, Geschwisterkinder-Beziehungen oder ähnlichen. Bei Ödipius kam ja hinzu, dass er nicht mit seinen Eltern zusammen lebte und somit von deren 'Existenz' nichts wusste. Die Attraktivität für und zu Menschen mit der Genetik in Verbindung zu bringen, halte ich für nicht wahrscheinlich.

MfG Fantho

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@Fantho

Krishna fragte Yudhishtira: "fühlst du dich nicht hingezogen zu deiner mutter?" (.., die sehr jung und schön war) Yudhishtira erwiderte: "doch." Krishna fragte weiter:"und was tust du?" Yudhishtira: " nichts."

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Den Stern für die Begründung des Symbolcharakters

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Wow, dass hast du dir aber schlau ausgedacht. Junge, Junge. Freud hätte wirklich mal genauer lesen sollen, so wie du!

Ich wäre dafür, dass man einen neuen Begriff sucht, denn der passt ja offensichtlich überhaupt nicht. Danke, Fantho, dass du uns deinen schlauen Gedanken mitgeteilt hast.

*schulterklopf*

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Vielen Dank für das Kompliment! Sogar zynische Komplimente sind Komplimente (schon wieder Haarspalterei? )

MfG Fantho

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Ödipus war der Sohn von Laios, dem König von Theben, und dessen Frau lokaste. Bei der Geburt wurde ihm prophezeit, er werde seinen Vater töten, weshalb er ausgesetzt wurde. Hirten fanden ihn und er überlebte. Als Jugendlicher erfuhr Ödipus von seiner Herkunft und befragte das Orakel in Delphi. Es sagte, er werde den eigenen Vater töten und seine Mutter heiraten. Unterwegs nach Theben tötete er bei einem Streit Laios, ohne zu wissen, dass das sein Vater war. Vor Theben löste Ödipus das Rätsel der Sphinx und befreite die Stadt. Zum Dank erhielt er die Hand der verwitweten Königin, seiner Mutter. Er zeugte mit ihr 4 Kinder. Jahre später befragte man erneut das Orakel. Es forderte die Bestrafung von Laios’ Mörder. Ödipus Täterschaft wurde aufgedeckt. lokaste erhängte sich daraufhin, Ödipus blendete sich selbst und lebte als Bettler.

Laut Freud entwickeln Jungen vor allem in der sogenannten phallischen oder ödipalen Phase, zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr, eine sexuelle Zuneigung zum gegengeschlechtlichen Elternteil. Und die 
Lustempfindung
 konzentriert
 sich
 auf
 die
 eigenen Genitalien. Der gleichgeschlechtliche Elternteil wird dabei als Rivale empfunden. Unbewusst, so Freud, will das Kind den gleichgeschlechtlichen Elternteil töten, um die sexuelle Neigung zum anderen Elternteil zu realisieren. Im Laufe der Entwicklung verdrängt das Kind die sexuelle Neigung und die Rivalität und beginnt, sich mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil zu identifizieren. Es lernt, die Unerreichbarkeit des anderen Elternteils zu akzeptieren. Passiert das nicht, spricht man vom Ödipuskomplex.

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Das ist mir alles selbst schon bekannt gewesen; vielen Dank für Deine Ausführungen. Jedoch hast Du nicht den Kern meiner Frage getroffen. Man vergisst dabei immer sehr gerne, dass Ödipus auch nicht wusste, dass seine Ehefrau Iokaste seine Mutter war. Wie konnte dann Ödipus überhaupt einen 'Komplex' entwickeln, da er überhaupt keinen bewussten und gelebten Bezug zu seinen Eltern hatte bzw. wie konnte Freud dieses Fallbeispiel eines Irrtums (Ödipus wusste ja nicht, wer seine Mutter war) dies als sexuelle Neigung zu einem Elternteil heranziehen?

Aber seis drum, der Kas ist scho gbissn...

MfG Fantho

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