Noch ein problem in meine aufgabe?

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3 Antworten

An den Kunden weitergeleitete Verpackungs-/ Transportkosten gehören ganz normal zu den Umsatzerlösen.

Also lautet der Buchungssatz Forderungen aLuL/ Debitor an Umsatzerlöse + USt

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Kommentar von NastyWack
19.05.2017, 12:11

In meine aufgabe gibts kein debitor... nur bgs fuhrpark ek ford bank vst kasse privatentnahmen verb ust wareneingang warenbezugskosten leihemballagen rücksendungen an lieferer nachlässe an von lieferern liefererboni warenbestände mieten ausgangsfrachten betriebskosten allgemeine verwaltungkosten diverse aufw. Abschreibungen auf sachanlagen warenverkauf rücksendungen von kunden nachlässe an kunden kundenboni und eigenverbrauch von waren 

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Mach dir erst einmal Gedanken: WAS passiert hier eigentlich?

Welche Konten - ganz allgemein formuliert - könnten hiervon betroffen sein?

Sind diese Konten Aktivkonten, Passivkonten oder Erfolgskonten?

Müsste das Konto durch diesen Vorgang zunehmen oder abnehmen?

 

Beispiel Eingangsrechnung:

Es wird der Kauf eines Stahlschrankes berechnet, die Rechnung soll erst später überwiesen werden.

Was ist passiert?

Wir haben etwas gekauft, das jetzt uns gehört. Das Dingen hat einen Wert. Es muss also irgendein Wertekonto (genauer: Vermögenskonto) betroffen sein.

Sind Vermögenskonten Aktiv oder Passiv?

Aktiv (Vermögensgegenstände sind immer Aktiva, Schulden und Eigenkapital sind Passiva - Das musst du auswendig lernen!)

Nimmt der Wert zu? Ja klar, der Schrank kommt ins Unternehmen, gehört jetzt uns.

Wo nehmen Aktivkonten zu?

Aktivkonten nehmen im Soll zu und im Haben ab - Das musst du auswendig lernen!

Also heißt der Buchungssatz schonmal:

per Vermögenskonto an ...

An was?

Wie sieht's denn hier mit der Zahlung aus? Machen wir erst später.

Was bedeutet das für unser Verhältnis gegenüber dem Lieferanten? Genau, wie schulden ihm Geld.

Irgendwas mit Schulden ist betroffen.

Sind Schulden Aktiv oder Passiv? (siehe oben)

Genau, Passiv.

Werden die Schulden mehr oder weniger? Natürlich mehr.

Wo nehmen Passivkonten zu?

Passivkonten nehmen im Haben zu und im Soll ab - das musst du auswendig lernen!

Also haben wir den gesamten Buchungssatz erstellt:

per Vermögenskonto an Schulden

JETZT darfst du anfangen, das genaue Konto zu suchen.

Wofür haben wir den Schrank gekauft? Welchem Zwecke dient er? Können wir ihn mehr als ein Mal zu diesem Zwecke benutzen?

Mögliche Antwort: Wir sind eine Tresorfirma und kaufen diesen Schrank, um ihn an unseren Kunden weiterzuverkaufen.

Wie oft kann man eine Sache verkaufen? EIN Mal, dann isse wech!

Als ist es schonmal nicht Anlage- sondern Umlaufvermögen - denn Anlagevermögen soll dem Unternehmer dauerhaft dienen.

per Umlaufvermögen an Schulden

Was für Umlaufvermögen? Wie ist es in der Bilanz aufgeschlüsselt?

- Roh, Hilfs, und Betriebsstoffe... näh!

- Unfertige Erzeugnisse... näh!

- Fertige Erzeugnisse... klingt gut, aber wir haben den Schrank nicht erzeugt.

- Handelswaren... Aaaah, das isses!

per Handeslwaren an Schulden

Was für Schulden? Wem schulden wir was? Dem Lieferanten!

Wofür? Für eine Lieferung.

per Handelswaren an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

 

Schema: Erst mal allereinfachste Fragen stellen und beantworten, und danach - wenn man erkennt, dass man auf dem richtigen Weg ist - das weiter nach unten aufdröseln.

Du musst möglichst schnell / früh den Vorgang in einen der Grundfälle einordnen können:

Aktiv an Passiv

Aktiv an Aktiv

Passiv an Aktiv

Passiv an Passiv

Aktiv an Erlöse

Aufwendungen an Passiv.

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Ich möchte gleich mal mit einem grundlegenden Fehler aufräumen, den du da immer wieder machst (auch in deiner vorherigen Frage), und über den du über kurz oder lang stolpern wirst.

"Warenverkauf ist passiv, wird auch mehr."

Das ist falsch. Warenverkauf kommt (üblicherweise) ins Haben. Haben ist ungleich Passiv!

Warenverkauf ist ein GuV-Kto. und kann darum mit Aktiv und Passiv gar nichts zu tun haben.

So rum wäre es richtig:

Zielverkäufe sind Forderungen. Forderungen ist ein Bilanzkonto, und zwar aus den Aktiva. Aktivkonten nehmen im Soll zu.

Warenverkauf ist ein GuV-Konto, und zwar ein Ertragskonto. Erträge werden im Haben gebucht.

 

Bitte mach dir klar und unterscheide, was ein Bilanzkonto ist (und ob es ein Aktiv- oder Passivkonto ist) und was ein GuV-Konto ist (und ob es ein Aufwand oder Ertrag ist).

ALLE werden im Soll oder im Haben bebucht.

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Kommentar von Pucky99
19.05.2017, 12:16

Ach und ein GuV-Konto ist kein Unterkonto des Eigenkapitals, welches in der Bilanz eindeutig der Passivseite zugeordnet wird?

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Kommentar von NastyWack
19.05.2017, 12:31

Bilanzkonto hat aktiv und passiv konto z.b. bank forderungen kasse an aktiv und darlehen verbindl passiv

Guv hat aufwendungen und erträge. Das wusste ich. Verstehe aber nicht welche gehören zu guv und welche zu bilanzkonto. Ich kenne nur ganz einfachen buchungssätz wie bank an forderungen. Aber wegen warenverkauf und leihemballagen bin ich total durcheinander gekommen deswegen weiss ich nicht mehr was mehr oder weniger wird. Was auf soll und haben seite kommt ist zum glück vorgegeben ist schon alles aufgeteilt:

bga fuhrpark ford bank vst kasse privatentnahmen wareneingang warenbezugskosten leihemballagen warenbestände mieten ausgangsfrachten betriebskosten allgemeine verwaltungkosten diverse aufw. Abschreibungen auf sachanlagen rücksendungen von kunden nachlässe an kunden kundenboni ist auf soll seite und ek verb ust rücksendungen an lieferer nachlässe von lieferer warenverkauf und eigenverbrsuch von waren ist auf haben seite. 

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