Welche neue Querflöte für Fortgeschrittene soll ich mir kaufen?

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2 Antworten

Hi, das sind ganz schön viele und schwierige Fragen. Generalüberholung kostet ein paar Hundert, hängt vom Reparateur und der flöte ab. Ich würde mal sagen unter 300-500 Euro kommst Du vermutlich nicht weg.

Neue Flöte ist eine Frage des Budgets. Ich habe auf Ringklappen umgelernt nachdem ich schon über 20 Jahre gespielt habe und es ging ganz gut. Ich habe am rechten Ringfinger noch einen Silikonstöpsel drin, hat ca. 2-3 Wochen gedauert, dann ging das. Ringklappen klingt besser, finde ich.

Ja, ich habe einen H-Fuss. Ich habe mal gelesen, dass die Abstände und Durchmesser der Klappen und wie weit sie aufgehen für Flöte mit H-Fuss berechnet wurde. Oben ist die Ansprache (h3 etc. ) mit H-Fuss angeblich besser. Benutzen tu ich ihn selten. Es heißt eben, dass das mit besser in sich stimmt.

Versilberte Flöten sind meist nicht so hochwertig. Die guten gibt es nur in Vollsilber. Soll heißen, dann ist auch die Verarbeitung und die Mechanik in der Regel besser. Auch hier kommt es aufs Budget an.

Innen vergoldet wirst Du definitiv hören, macht einen dickeren und wärmeren Ton, abblättern kann da eigentlich normalerweise nix.

Ich habe eine Brannen-Cooper, ist aber ein teures Vergnügen. In der mittleren Preislage gibt es massenweise, von Muratmatsu über Sankyo, Yamaha, Altus.....

Ausprobieren ist wichtig... oder vielleicht eine gebrauchte?

Viele Grüße

Claudia

Ich kann mich haiderle da nur anschließen....

Ich spiele und übe auf einer Yamaha 411 mit C-Fuß und geschlossenen Klappen.

Daneben besitze ich eine Azumi 3000 RB. Azumi ist eine Abstammung von Altus. Und besitzt auch ein Altus-Kopfstück. Die Flöte hat Ringklappen und ist aus sog. Britannia-Silber. Der Klangunterschied zum normalen Vollsilber ist deutlich zu hören. Sie kling schon wesentlich voller und wärmer.

Das Umsteigen von geschlossenen zu Ringklappen ist gewöhnungsbedürftig, aber Anhand der Silikonstöpsel leicht zu bewältigen. Die Ringklappen haben auch den Vorteil, daß Du leichter ein schönes Glissando spielen kannst.

Den H-Fuß verwende ich äußerst selten. Er ist in der Flötenliteratur ja auch nicht vorgesehen. Allerdings sind die Flöten mit H-Fuß ausgeglichener in der Intonation. Vlt. ist es auch das höhere Gewicht dafür verantwortlich.

Letztendlich wird Dir nichts anderes übrigbleiben, als im Musikgeschäft verschiedene Flöten und verschiedene Kopfstücke auszuprobieren. Du wirst dann ganz schnell merken, welche Flöte Dir am besten in der Hand liegt!

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