Falscher Ansatz ist es eher weniger. So wie Du Dein Problem beschreibst tippe ich auf ein zu schwaches Blatt und/oder falsches Mundstück.

Genau wie bei der Klarinette muss das Blatt und das Mundstück des Saxophones zu Dir passen.

Wenn die Töne ständig überblasen erklingen, dann übst Du zu viel Druck aufs Blatt aus. Du kennst das aus der Anfangszeit bei der Klarinette sicher auch. Die Klari quietscht in diesem Fall. Das Saxophon überbläst.

Probiere stärkere Blättchen aus und lasse den Unterkiefer bei den tiefen Tönen ruhig mal etwas locker. Sie sollten zumindest rauskommen, wenn auch wackeliger durch den lockeren Kiefer.

Die meisten meiner Schüler brauchen auf dem Sax ein stärkeres Blatt als auf der Klari. Sollte das immer noch nicht zum Ziel führen ist es ratsam auch andere Mundstücke auszuprobieren.

Ich persönlich empfinde es als optimal wenn man für die Klari und das Sax den gleichen Kraftaufwand einsetzen muss um eine schönen Ton zu erzeugen. Allerdings braucht das schon eine Weile Geduld, bis man da ankommt.

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Ich spiele Klarinette und Querflöte.

Zuerst solltest Du Dich von Deinem Bauchgefühl leiten lassen.

Welches Instrument sagt Dir vom Klang her besser zu?
Welches Instrument liegt Dir besser in der Hand? Bitte ausprobieren!
Für welches Instrument bekommst Du qualifizierten Unterricht in der Nähe?
Mit welchem Instrument hast Du mehr Möglichkeiten in Deinem Wohnort in einer Gruppe mitzuspielen?

Das Wichtigste ist wirklich: Was sagt Dir persönlich am Besten zu, vom Klang her und vom Bauchgefühl.

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Nachdem das dritte Loch nach links versetzt ist könnte es sich um eine Tenorflöte handeln. Diese sind in C gestimmt. Die beiden unteren Löcher sind sog. Doppellöcher und deuten auf eine barocke Griffweise hin. Die Stimmung einer Flöte erkennst Du am tiefsten Ton, den man darauf spielen kann. Also alle Löcher sauber zuhalten und vorsichtig reinpusten. Bestenfalls hast Du ein Stimmgerät zu Hause, das Dir den Ton anzeigt oder ein Instrument mit dem Du die Tonhöhe vergleichen kannst.Wir könnten Dir besser helfen, wenn Du uns die Länge Deiner Flöte mitteilen könntest.

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Das Geschlecht lässt sich im Alter ab ca. 10 Wochen sicherer bestimmen. Im Moment sieht es nach einem Weibchen aus.

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Auf jeden Fall würde ich die Ninchen draussen lassen. Ich hatte das gleiche Problem und bin mit harter Chemie dran gegangen. Kaufe Dir im Zoohandel eine Sprühdose "Adap". Aber Achtung: Das Zeug ist wirklich gefährlich für Bienen und Co. Reinige zuerst das Gehege und den Stall wirklich gründlich und spritze ihn mit Wasser aus. Wenn das Alles wieder trocken ist, dann mit dem Adap alles aussprühen. ACHTUNG: NICHT EINATMEN! Das Zeug ist wirklich giftig. Nach dem Abtrocknen des Giftes den Stall und das Gehege wieder mit Einstreu und Co bestücken. Dann hast Du erstmal das Fliegenmadenproblem von der Backe. Allerdings mußt Du den ganzen "Spaß" in kurzen Abständen wiederholen. Das hält keine sechs Wochen vor, wie es auf der Dose steht. Den Kot mußt Du täglich mögllichst mehrmals entfernen. Du hast jetzt drei Wochen lang viel Arbeit vor Dir. Nachdem Du Deine Ninchens gern hast, wirs Du es aber sicherlich auch gerne erledigen. Ich drücke Dir die Daumen, daß alles gut geht.

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Wenn das Kopfstück sich schwer in den Mittelteil schieben lässt, dann kannst Du das Kopfstück in ein Handtuch einwickeln und 30 - 45 min in die Tiefkühltruhe stecken. Danach warten, bis das Kopfstück wieder Zimmerwärme hat und die Flöte zusammen bauen. Das sollte schon helfen. Falls es das Fußstück ist, welches schwerer aufzustecken ist, kannst Du das ebenfalls in die Gefriertruhe legen. Aber ganz wichtig ist dabei, daß die Polster trocken sind! Und gut einwickeln. Viel Erfolg.

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Das Altsax muß drei Halbtöne unter der Querflöte spielen. Du mußt also alle Töne der Querflöte um drei Halbtöne tiefer setzen, auch die Tonart (!!) damit die beiden Instrumente zusammen spielen können. Aus einem Fis der Querflöte wird dann ein Dis für das Altsax. Aus der D-Dur der Querföte wird eine H-Dur für das Altsax.

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Also, die Aussenseite der Klappen und Gestänge kannst Du mit einem Silberputztuch polieren. Das bekommst Du beim Juwelier oder auch ab und an mal beim A*ldi im Angebot. Die Gestänge kannst ebenfalls damit polieren. Die Unterseite der Gestänge kannst Du mit einem Wattestäbchen vom Staub befreien und mit dem Schmucktuch allerdings nur bedingt polieren. Achte bitte darauf, daß Du die Federn dabei nicht aushängst!!! Unter den Klappen darfst kannst Du ebenfalls nur äußerst vorsichtig vorgehen, denn die empfiindliche Posterhaut ist sehr schnell eingerissen! Da ist Fingerspitzengefühl gefragt! Lege die Klari bitte NIEMALS ins Wasser. Dadurch vernichtest Du die Polser komplett!

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Frischer Löwenzahn ist immer gut - wie meine Vorredner schon schrieben. Aber achte bitte darauf, daß da vorher keine Hunde ihren Kot darauf hinterlassen haben! Der Kot von Fleischfressern überträgt gerne mal Würmer und/oder kann zum Trommelbauch führen, welcher meißt tödlich für die Ninchen ist. Also bitte nicht allzu nahe an typischen Hundegassi-Routen ernten.

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Es gibt durchaus Situationen, in denen das Spiel die Zähne verschieben kann:

1. Bei Kindern, die gerade im Zahnwechsel sind. Also die vorderen Schneidezähne ausgefallen und die zweiten im Kommen sind. In dieser Zeit ist es nur schwer möglich Klarinette zu spielen, da die Lippe nicht den nötigen Rückhalt der Zähne hat. Die Zähne bzw. der Kieferknochen sind weich, weil sich die Zähne erst den nötigen Platz schaffen müssen. Daher können Zähne auch verschoben werden. Allerdings nicht, wenn man nur ein paar Minuten am Tag spielt. Da muß meines Wissens nach, schön länger eingewirkt werden.

2. Du solltest mal den Ansatzwinkel anschauen, mit dem Du das Mundstück zwischen den Lippen hälst. Ist der Winkel zu steil, dann kann auch ungünstiger Druck auf die Zähne ausgeübt werden. Allerdings macht sich diese Fehlhaltung auch am Ton deutlich bemerktbar.

3. Die wenigsten Zahnärzte kennen sich mit den besonderen Belastungen aus, die ein Musikergebiss hat. Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, solltest Du das Instrument mitnehmen und Deinem Zahnarzt zeigen, wie Du das Mundstück zwischen den Zähnen hast. Aus dem Anblick können die Ärzte mehr erkennen, als aus reiner Beschreibung. Meine Schüler haben mit diesem - zugegeben etwas unkonventionellen - Weg sehr gute Erfahrungen mit ihren jeweiligen Ärzten gemacht. 


4. Auf die Lippen hat das Spiel keine Auswirkungen. Klar kann die Lippe nach übermässigem Spielen man anschwellen, sich in den Tagen darauf die Haut lösen etc. Aber ansonsten passiert da garnix. Du hast keine dauerhaften Veränderungen dadurch. Die Muskulatur der Lippen und der Backen wird fester. Aber das ist nicht nach aussen hin sichtbar.


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Du mußt den Luftstrom weiter in das Instrument lenken. Je tiefer der Ton, desto mehr Luft geht in das Rohr. Je höher der Ton, desto mehr geht über das Rohr hinaus.

Mach mal folgende Trockenübung:

Lege Deine Hand in Brusthöhe an den Körper. Handfläche zeigt dabei zum Boden, der Handrücken zur Decke. Der Daumen liegt am Körper an. Nun forme Deine Lippen, wie Du es für die Flöte brauchst. Wichtig ist eine ganz schmale Öffnung! Schaue gerade aus (nicht auf Deine Hand!). Nun versuche beim Ausblasen der Luft den kleinen Finger zu treffen. Das ist die Luftrichtung, die Du für die zweite und dritte Oktave brauchst. Versuche anschließend den Daumen mit dem Luftstrom zu treffen. Ändere dabei die Luftrichtung ausschließlich mit der LIppenmuskulatur und nicht durch veränderte Kieferstellung. Nun hast Du die richtige Haltung und Luftrichtung für die tiefe Oktave. Wenn Du merkst, daß die Luft schon am Kinn streift, dann ist das die Haltung für das tiefe C!

Ich weiß nicht, wielange Du schon spielst, aber die tiefen Töne brauchen wirklich viel Übung. Also nicht aufgeben. Es ist durchaus möglich, das Du ein paar Wochen benötigst, bis Du was brauchbares zu hören bekommst.

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Sprichst Du vom g1 oder g2? Wenn es das g2 ist, dann könnte es sein, daß die seitliche Oktavklappe sich nicht öffnet. Ansonsten schau doch mal, bei gedrücktem g nach, ob die Klappen der rechten Hand alle gleich weit offen bleiben. Manchmal schwächeln die Federn und die F oder Fis-Klappen gehen halb zu. Viel Erfolg beim Suchen!

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Von welchem H sprichst Du denn? h1 oder h2?

Beim h1 wäre es möglich, daß die Klappen nicht mehr richtig schließen, wenn das Instrument schon älter ist. Ausserdem ist gerade bei diesem Ton eine korrekte Fingerhaltung unerlässlich! Alle Löcher müssen dicht schließen und Du darft auch nicht aus Versehen auf eine Trillerklappe oder andere Seitenklappe drücken. Oftmals ist aber bei älteren Klaris die Mechanik von h1-c2-Klappen verstellt und sie schließen nicht mehr richtig.

Beim h2 brauchst Du einen etwas höheren Druck auf das Blättchen, eventuell auch mehr Bauchspannung. Ebenso kannst Du probieren ob ein anderer Winkel vom Instrument zum Körper Dir hilft, den Ton besser zu erzeugen. 

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Finger weg von Klarinetten aus Kunststoff! (Nennt sich gerne auch "ABS Korpus"). Ich hatte für meine Schüler mal welche, die sind nach einem Auftritt im Regen grün-gefleckt gewesen. Nach 3 Jahren sind die Polster auseinander gefallen. Eine Überholung kostet dann rund 500 Euro....

Schaue lieber nach einer Klarinette aus Grenadill-Holz. Diese sind vom Klang her wesentlich wärmer und variabler. Gebe das Geld lieber für ein gebrauchtes Instrument aus...da hast Du mehr davon, als von billigen Kunststoff-Klarinetten.

Falls Deine Tochter nach ein paar Monaten meint, daß wäre nix für sie, dann kriegst Du eine Holz-Klarinetten von einem Markenhersteller wieder los. Eine Kunststoffklari leider nicht mehr.

Gute Marken sind Yamaha, Schreiber, Kleilwerth und Jupiter.

Bitte mache Dich aber vorher auch schlau darüber, ob Deine Tochter Böhm-System oder Deutsches System (beides B-Klarinetten) lernen soll.

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Ich spiele seit 30 Jahren Sax und auch schon lange Querflöte. Ebenso unterrichte ich beide Instrumente. Dein großer Vorteil ist es, daß Du schon Noten lesen kannst. Die Griffen vom Sax und der Queri sind nahezu identisch. Ein großer Unterschied besteht im Anblasen des Instrumentes und in der Art der Tonerzeugung. Du solltest Dir auf jeden Fall Unterricht nehmen, damit sich da keine Anfängerfehler einschleichen, die später nur schwer auszubügeln sind. Ein Lehrer sollte Dich beraten, welches Mundstück und welche Blattstärke für Dich geeignet sind. Ebenso sollte er Dir später, wenn Du genug Erfahrung am Saxophon hast, dann die unterschiedlichen Anblastechniken zeigen können, die Du für verschiedene Musikstilrichtungen benötigst.

Prinzipiell gibt es keine Schwierigkeiten, von der Flöte auf's Sax umzusteigen, weil man die Instrumente, abgesehen von den Griffen und der Klappentechnik, nicht wirklich vergleichen kann. Das Sax hat ein höheres Eigengewicht, läßt sich aber leichter als die Querflöte ausbalancieren, weil es etwas seitlich vor dem Körper und durch einen Halsgurt gehalten wird.

Der körperliche Kraftaufwand ist etwas anders verteilt, als bei der Flöte. Ich empfinde die Spannung an den Lippen bei der Flöte stärker als beim Sax. Dafür empfinde ich die Spannung der Bauchmuskulatur beim Sax stärker als bei der Flöte. Aber auch das ist bei jedem Musiker unterschiedlich...

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Hast Du eine Lehrer(in) der/die mal draufschauen kann? Ich nehme an, Du meinst die Zungespitze? Wenn ja, dann stell Dich vor den Spiegel und mache Trockenübungen. D.h. Du formst Deine Lippen wie beim Spielen und übst konsequent, die Zunge beim Ton-Anstoßen hinter die oberen Zähne zu nehmen. Wenn Dir die Zungenspitze zwischen den Lippen durchrutscht dann ist das der französische Ansatz - der früher in der Barockmusik oft gebräuchlich war. Heute ist er nicht mehr so weit verbreitet, da man da mehr spuckt und der Ton luftiger klingt.

Wenn Du die Trockenübung gut bescherrschst, dann übe mit Flöte vor dem Spiegel. So bekommst Du das Problem am Schnellsten in Griff. Aber Achtung: Spanne dabei die Zungenmuskulatur nicht zu stark an. Ansonsten führt das gerne zu Verspannungen im Hals-Nacken-Bereich.

Auch der Unterkiefer sollte dabei nicht zu fest angespannt sein.

Das bedarft wirklich einiges an Übung!

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Zu allererst würde ich mal meine Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen. Oft liegt eine Unterfunktion vor - und damit verbunden sind diese Zyklus-Schwankungen. Auch Dein Eisenwert spielt eine große Rolle. Wenn der Wert unterirdisch ist, macht Deine Periode auch was sie will. Soweit erstmal meine Erfahrung vorne weg.

Unterstützung findest Du in den Kräuterbüchern von Maria Treben. Schafgarbe ist positiv...die anderen Kräuter muß ich nochmal nachschlagen.


Ah, gefunden:


http://www.kraeuter-verzeichnis.de/maria-treben-krankheiten/Menstruationsblutungen.htm



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Was passiert denn, wenn Du die tiefen Töne spielen möchtest?

Kommt nur Luft? Oder kippt der Ton in die zweite oder gar dritte Oktave?

Probiere mal den Luftstrom direkt Richtung Kinn zu lenken. Also Trockenübung ohne Instrument. Lege Deine Hand in Brusthöhe an den Körper. Der Handrücken zeigt nach oben, die Innenfläche nach unten. Nun spanne Deine Lippen so, wie Du es zum Spielen brauchst. Nun versuche die äußere Kante Deiner Hand (also am kleinen Finger) zu treffen. Das ist die Blasrichtung für die 2. Oktave. Dann wechselst Du die Richtung und versuchst die Handkante, wo der Daumen ist, zu treffen. Du spürst unweigerlich einen Luftzug am Kinn. Damit erreichst Du die tiefen Töne der ersten Oktave.

Wenn Du die Luftführung beherrscht, dann nimm die Flöte zur Hand und mache genau das Gleiche. Jetzt sollte es schon besser gehen. Der Luftstrom muß ganz schmal bleiben und zum größten Teil in die Flöte reingehen. Eventuell mußt Du auch mal mit der Luftstärke experimentieren. Tiefe töne möchten gerne mit wenig Luftdruck angeblasen werden.

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Ich denke nicht, daß das an der Oxydschicht liegt, die sich gebildet hat. Ich vermute Deiner Beschreibung nach eher, daß eine Klappe nicht richtig deckt. Und da es bereits beim B nicht richtig klingt schau mal nach Folgendem: Die Klappe, die vom Zeigefinger der rechten Hand herunter gedrückt wird bewegt eigentlich zwei Klappendeckel. Gehen beide Klappendeckel wirklich richtig zu? Oder läßt sich einer noch etwas bewegen? Wenn sich bei gedrückter Klappe noch etwas bewegt, muß das Klappenspiel an dieser Stelle nachgestellt werden. Findest Du da nichts, dann schau mal, ob alle Klappen, die Du mit der rechten Hand drücken würdest sich ordentlich bewegen. D.h. Du drückst sie runter und beim Loslassen sollten sie wieder richtig in die Ausgangsstellung kommen. Bleibt eine der Klappen dabei etwas weiter unten, dann könnte die Feder ausgehängt sein und müsste dann wieder in die Halterung zurück.

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