Mutter der besten Freundin verstorben?

8 Antworten

Ich würde sie auf jeden Fall anrufen/besuchen ( je nach Entfernung)

Eine Karte würde ich ausserdem schicken - hier auch dem Bruder.

Bei einer anonymen bestattung kannst du eine einzelne Blume oder ein kleines Gebinde mitnehmen zur Beerdigung und an der Grabstelle ablegen.

PS - Voraussetzung für die Blumen ist natürlich, dass du zur Beisetzung kommen sollst.

0
@Raimund1

Bisher ist noch gar nicht bekannt, wann eine Beisetzung statt findet. Wusste nicht, dass es auch bei anonymen Bestattungen Beisetzungen gibt. Ich kenne nur "normale" Beerdigungen. Wollte jetzt auch nicht fragen, ob es so etwas in diesem Fall gibt. Heute will sie einfach nur allein sein und hat sogar ihren Freund weg geschickt. Danke für die Antwort.

0
@Stina

Meine Tante hat eine anonyme Urnenbeisetzung gewünscht. Die Urne wurde an einer Stelle des Friedhofs vergraben, wo es später keine Kreuze oder Tafeln gibt. Du weisst also nicht genau,m wo die Urne ist, wenn du es dir nicht gemerkt hast.

0
@Raimund1

So ähnlich wird es dort wohl auch laufen. Die Mutter hatte es zu Lebzeiten ausdrücklich gewünscht (so wie Deine Tante). Ist mir eben völlig fremd.

0

Gehe hin, nimm sie fest in die Arme und weine auch mit ihr. Sei für Gespräche da, und wenn du willst kannst du ja ein kleines Blumengesteck mit einer schönen Karte abgeben oder vom Gärtner liefern lassen.

Das ist für mich selbstverständlich. Ich denke, ich werde meiner Freundin selbst Blumen schenken, da es sich ja um ein anonymes Grab handelt. Danke für die Antwort.

0

Mir ist das auch schon passiert. Meine Familie und ich haben zur Beerdigung ein Blumengesteck organisiert. Nach dem Tod der Mutter meiner besten Freundin habe ich ihr zwei/drei Tage Zeit gelassen mal das ganze erstmal ein klein wenig zu verdauen. Anschließend bin ich zu ihr gefahren und habe sie als sie mir die Tür geöffnet hat erstmal umarmt. Ich habe ihr dann gesagt dass es mir leid tut. Ich hätte ihr aber auf keinen Fall herzliches Beileid gewünscht. Dafür - hat sie mir später erzählt- war sie mir sehr dankbar. Wir haben uns einfach einen film angemacht geredet und gepuzzelt. Bei der Beerdigung später habe ich sie dann einfach nur still und weinend in den arm genommen. Eine woche danach gings dann aber mit Vollgas wieder los. Ich habe ihr vorerst mal keine zeit zum überlegen und trauern gelassen. Wir waren ständig unterwegs. Das hat ihr such wirklich gut getan. Ich glaube sie war ganz froh darüber das ich noch normal behandelt habe.natürlich war ich ein bisschen feinfühliger als sonst. Als ich bei ihr einen monat danach übernachtet habe haben wir uns vorm einschlafen nochmal alle kleider ihrer mama angesehen. Wir weinen heute manchmal noch zusammen. Im Urlaub kam ihr alles nochmals hoch. Da haben wir sie einfach in ruhe gelassen. Sie wollte da auch niemanden sehen. Ich rate dir einfach genauso zu bleiben wie du bist Ihr zu sagen dass ihr das gemeinsam schafft und sie ganz oft in den arm zunehmen.ps: Wie persönlich haben keine karte geschrieben.

Bei der besten Freundin würde ich, wenn die Entfernung nicht zu riesig ist, hinfahren. Außerdem würde ich ein kleines Büchlein, die es für den Trauerfall gibt (tröstende Gedanken stehen liebevoll darin), kaufen und dort ein paar Worte hineinschreiben. Dasselbe gilt auch für den Bruder. Viele Menschen halten sich zurück, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Das ist nicht gut. Was man sagen soll oder tun, ergibt sich dann von selbst

Ja. So ähnlich geht es mir zur Zeit. Das mit dem Trauerbüchlein ist eine sehr gute Idee. Danke sehr.

0

Genau so ist es. Ich würde mich freuen, wenn Du mal bei mir auf die Site kommst und nachliest, was ich so für Menschen mache: www...de

0

Ich würde es bei einer warmherzigen geschriebenen Kondolenzkarte belassen, zumal auch die Beisetzung anonym durchgeführt werden soll, was bedeudet, dass die Anverwandten mit ihrem Schmerz allein sein wollen

Danke für die Antwort. Die Anverwandten bestehen nur aus drei Leuten. Ich selbst gehöre quasi zur Familie. Eine Kondolenzkarte werde ich wohl auf alle Fälle schreiben.

0

Ich denke, die Angehörigen wollen nicht mehr dem Schmerz alleine sein, sondern man möchte die Grabpflege niemandem auf die Augen drücken. Ich bin ganz traurig über diese Art in Deutschland, die den Menschen kaum Raum läßt auch den Verlust zu verarbeiten. Hier andere Möglichkeiten die zudem noch weitaus kostengünstiger sind: www...de

0

Was möchtest Du wissen?