Muss man täglich was Warmes essen?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist einfach nur Unsinn. Du führst deinen Körper Energie zu damit grundsätzliche Körperfunktionen gewährleistet werden können, dabei spielt es keine Rolle ob warm oder kalt.

Deine Frage ist zwar nicht mehr brandneu, aber ich möchte Dir trotzdem antworten, weil ich hier soviel Blödsinn gelesen habe. Also, warm essen kannst und darfst Du, musst aber nicht. Den meisten Menschen ist es allerdings ein Bedürfnis, einmal am Tag warm zu essen und besonders im Winter finde ich das auch sinnvoll. Die Mikrowelle ist absolut unschädlich, auch wenn ein gewisser "Sektierer" namens Dr. Hans-Ulrich Hertel behauptet, dass deren Anwendung das Blutbild verändere. Alles Quatsch! Allerdings ist ein Mittagessen, dass nur aus Brötchen, Käse und Wurst besteht, auch nicht unbedingt gesund. Besser wäre es, wenn Du auch Früchte und Gemüse ( Radieschen, Tomaten, Gurken, Fenchel ) dazu essen würdest. Bananen haben leider sehr viele Kalorien, sind aber ab und zu ok. Besser: Äpfel, Birnen, Kiwi...

Du kannst auch kalt zu Mittag essen, dafür dann am Abend warm. Mach ich, wenn ich über den Tag nicht warm essen konnte, auch. ;) Aber es ist nicht ungesund, wenn man am Tag nur kalt isst.

hm na ja tust du am abedn essen was warmes? ist auch nicht so ok,kommt darauf an welcher uhrzeit,aber man sollte schon,was ich auch meine wichtig ist 1 mal am tag was warmes essen,

Man muss nicht zwingend warm essen. Warmes Essen lässt sich meist nur einfacher Verdauen (; und schmeckt ggf. auch besser.

Warmes Essen lässt sich meist nur einfacher Verdauen

Das musst du mal erklären bitte??

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@Naginata

Ich vermute mal, dass mit warmem Essen gekochtes Essen gemeint ist. Da lassen sich die Nährstoffe tatsächlich leichter aufschließen.

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@5kp4udr9
Da lassen sich die Nährstoffe tatsächlich leichter aufschließen.

Was zwar nicht der Fall ist. Aber ich denke mal auch das das so gemeint ist!

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@Naginata

Ganz falsch ist das sicher nicht, es gibt definitiv Produkte bei denen das stimmt. Kartoffeln ist hier wohl ein eindeutiger Beweis und auch Tomaten.

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@Naginata

Zb in Bezug auf Lycopin. Auch für Hülsenfrüchte trifft, roh=besser nun wirklich nicht zu. Reine Rohkost halte ich nicht wirklich für die beste aller Ernährungsweisen....

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@OeliNoeli

Lycopin??

Ich kann dir da jetzt nicht so ganz folgen, Lycopin ist ein Sekundärer Pflanzenstoff und gehört meines erstaunlichen Wissens nach zu den Carotinoiden. Es ist Antioxidativ und reagiert mit freien Radikalen im menschlichen Körper bzw. führt diese ab.

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@Naginata

Völlig richtig und dieser lässt sich in verarbeiteten Produkten deutlich leichter aufnehmen. Es ging ja um die Tatsache das gekochte Produkte teilweise zu einer beseren Nährstoff Aufnahme führen....

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@OeliNoeli

Leider muss ich dich in dieser Hinsicht korrigieren.

Den Lycopin gehört zu den Sauerstoff-freien Xanthophyllen. Xanthophyllen sind mit Ausnahme von B-Carotin sehr Hitzelabil bzw. instabil, so gehen beim Kochvorgang 60 - 100% flöten! Ergo....Effekt 0

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@Naginata

Sauerstofffreie Xantophylle werden Carotine genannt. Lycopin ist zudem relativ hitzestabil und durch das kochen wird die Zellstruktur aufgebrochen und das Lycopin kann besser resorbiert werden, ergo super Effekt.
Das ist zudem ja eh nur ein Beispiel gewesen, wobei die anderen Beispiele (Kartoffeln, Hülsenfrüchte) da noch wesentlich deutlicher sind.

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@OeliNoeli

Die Resorption von sekundären Pflanzenstoffen war noch nie ein freund von gekochter Nahrung. Spätestens nach Hoffer und Osmond 1962 sowie Linus Pauling ist dieses Kapitel des RAW Food in ein anderes Licht gerückt.

Lycopin ist zudem relativ hitzestabil

WIKI ist das etwas ungenau in seiner Formulierung!

Lycopin ist relativ hitzestabil.....Das war es nie und wird es auch nicht sein. Das sind einfach Grundregeln der orthomolekularen Medizin. Ich verweise daher, ohne jetzt weiter in die Biochemie zu gehen auf Beecher und Khachik 1989, sowie Khachlik et al 1992. Desweiteren Micozzi et. al. 1990

Nach zu lesen unter Beecher, G.R. and F. Khachik, 1984. Evaluation of vitamin A and carotenoid data in food composition tables. J. Natl. Cancer Inst., 73: 1397-1404.

Dazu gebe ich noch einen weiteren hilfreichen Buchtipp zum Thema Orthomolekuara Medizin:

  1. von Uwe Gröber - Leitfaden für Ärzte und Apotheker -
  2. von B. Watzl und C. Leitzmann - Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln.
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@Naginata

So ich muss meinen Fehler eingestehen, ja du hast recht C40H56 also das Lycopin ist relativ Hitze Stabil, wo hingegen die Sauerstoff-freien Xanthophyllen hitze labil sind. Daher Sorry ;-))

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@Naginata

Auf den einen Artikel konnte ich nicht zugreifen und andere habe ich nur überflogen, weshalb mir wohl die Quintessenz entgangen ist.

Und kein Grund sich zu entschuldigen, Diskussionen haben ja auch ihren Reiz. :)

Aber die Theorie der orthomolekularen Medizin ist mir auch etwas befremdlich.

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