muss man das holz für ein selbst gebautes garten -kinder-spielhaus irgendwie behandeln/imprägnieren?

4 Antworten

Wenn Du lange etwas davon haben willst, solltest Du das Holz auf jeden Fall mit einer entsprechenden Grundierung und Holzschutzmittel behandeln. Damit kannst Du Fäulnis im Holz vermeiden, Mossbildung verhindern. Holzschutzmittel gibt es in den verschiedensten Farbtönen, auch klar. Da solltest Du Dich mal in Baumärkten erkundigen.

Solange kein stehendes Wasser an dem Holz ist, z.B. unten an den Pfosten, brauchen Sie das Holz nicht zu behandeln, dann nimmt es mit der Zeit eine Art Verwitterung (Patina) an, sieht somit Alt aus. Sollte an manchen Stellen des Holzes nach dem Regen Wasser stehen bleiben, sollten Sie das Holz mit einer Holzlasur versehen.

Das kommt ganz auf das Holz an! Wenn Du z.B. sibirische Lärche oder Douglasie nimmst und auf den konstruktiven Holzschutz (z.B. kein direkter Kontakt mit dem Boden) achtest, brauchst Du keine Lasuren oder Lacke. Und die genannten Hölzer verlieren nach ca. einem Jahr auch die rötliche Färbung und nehmen einen silbergrauen Ton an. Holzterrassen halten bei entsprechender Bauweise und diesem Holz durchaus auch mal 20 Jahre. Ich denke, dann sind wirklich so alt, dass sie das Holzhaus nicht mehr interessiert!

So würde ich es jedenfalls machen!

Würde einfach dafür sorgen, dass des Dach Schutz für die Wände bietet (Überstand) und kein direkter Bodenkontakt von Holz. Der Rest kann dann ohne Behandlung bleiben. Einfach ein einheimisches Nadelholz nehmen (Lärche, Kiefer, Tanne/Fichte aber auch Douglasie) Vielleicht kann das Häuschen im Winter auch unter Dach (demontieren) oder anders geschützt werden (Schutz für Gartenmöbel drüber). Dann hält das Haus so lange, bis die Kinder keine Lust mehr dran haben :)

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