Muss man Ampere Regeln?


19.05.2021, 20:32

Kleine Ergänzung: Ich möchte das Netzteil des Streifens (was für die 230V Steckdose gedacht ist) nicht nutzen (aka. Abschneiden) und einfach das Kabel was mit dem einen Ende in der Buchse am LED Controller sitzt, per Lüsterklemme an den bisherigen Anschluss der Indirekten Beleuchtung anklemmen.

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine 12V Anlage muss natürlich in der Lage sein 1.5A oder mehr zu liefern.

Zu viel kann sie nicht liefern solange die Ausgangsspannung um die 12V beträgt.

Also muss ich vorher einfach mit dem Multimeter nachmessen (oder im Zettelkram nachlesen), ob die Anlage über 1,5 Ampere liefert. Wenn es mehr ist, ist es also egal, nur weniger wäre blöd. Korrekt?

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@Toast0815

Das kannst du mit dem Multimeter nur schwer nachmessen. Das müsstest du im Datenblatt nachsehen was der maximale Ausgangsstrom oder maximale Ausgangsleistung ist.

Aber mich würds sehr wundern wenn da nicht mehr als 1.5A drinn wären.

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@Toast0815

Ich würde eine erste Abschätzung über die vorhandenen Lampen machen. Miss einfach, wie viel die vorhandene Beleuchtung braucht, oder schau auf den Lämpchen nach - meist ist Spannung und Leistung es in den Sockel der Lampen klein eingeprägt oder aufgedruckt.

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@kmkcl

Ich habe mich jetzt mal belesen, ich habe 2 Batterien mit je 100Ah verbaut, wenn ich richtig liege bedeutet das folgendes: Ich kann 10 Stunden lang 10A pro Batterie verbrauchen. Das müsste doch theoretisch als „Beweis“ reichen, damit ich sorglos dort einen 1,5A streifen laufen lassen kann.

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@Toast0815

Nein an sich nicht. Die Ah sagen nicht zwingend was über den Strom aus den die liefern können.

Allerdings sollten die 100Ah Zellen wenns Blei Akkus sind locker 100A liefern können.

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@PeterKremsner

Ich sag mal so, in dem Wohnwagen sind sehr viele Leuchtmittel Verbaut, die wahrscheinlich auch nicht wenig verbrauchen. Ich gehe mal stark davon aus, dass die Anlage die 1,5A locker verkraftet.

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@Toast0815

Wie gesagt wenn die Dinger direkt an den Akkus hängen und da keine Spannungswandler dazwischen sind können die Leitungen das locker.

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Wenn du viel an elektronischen Geräten herumbastelst (Kleinspannung wohlbemerkt) dann würde es sinn machen, wenn du dich mit den Grundlagen der Elektrotechnik vertraut machst.

Die Spannung U gibt das Potential von Ladungen an eine Arbeit W zu verrichten: U=W/Q (Arbeit/Ladung)

Bei der Ladungstrennung wurde ja Energie aufgebracht genau das - Verluste (Wärme etc.) Entspricht exakt der aufgewandten Energie. hier wurde Energie von einer Energieform z.b. kinetische Energie in elektrische Energie umgewandelt die Menge pro Ladung entspricht dabei der Spannung.

E=F*s also Energie oder Arbeit ist Kraft * Weg. Die Kraft hier ist die elektrische Feldstärke, denn Ladungen werden über das elektrische Feld beschleunigt.

U=E*s (Elektrische Feldstärke * Weg).

Der elektrische Widerstand ist eine Materialbezogene Kraft, die der Bewegung von Ladungen entgegen wirkt und dessen Bewegung zu hemmen versucht.

Ist die Fähigkeit von Ladungen groß genug Arbeit zu verrichten also der Widerstand bei gegebener Spannung klein genug ist, kommt es zum elektrischen Stromfluss I in Ampere. Die Beziehung zwischen Strom, Spannung und Widerstand ist im ohmschen Gesetz I=U/R gegeben.

Strom=Spannung/Widerstand.

Bei der Stromstärke I handelt es sich um nichts anderes als um eine Anzahl an Ladung pro Zeit I=Q/t.

Sobald eine Spannung U an einem Verbraucher abfällt und durch diesen ein Strom I fließt kommt es zu einer Umsetzung der elektrischen Energie in z.b. Licht, Wärme, Bewegung what ever. Je nach Gerät und Wirkungsgrad.

Der angegebene Nennstrom Inenn welcher auf Geräten angegeben ist, ist der Strom mit dem man im Normalen Betrieb des Gerätes messen kann. basierend darauf ist die Anlage auf die entsprechende Belastung anzupassen. Ein Akku muss zum einen diese Leistung zur Verfügung stellen können und zum anderen müssen Absicherungen und Leitungen auf den Nennstrom dimensioniert sein, sodass folgende Bedingung nach DIN VDE 0298-4 erfüllt ist:

Ib<Inenn<Iz

Der Betriebsstrom des Gerätes muss kleiner sein als der maximale Nennstrom der Absicherung welcher wiederum kleiner sein muss, als die maximale Belastbarkeit der Leitung Iz.

Ich hab in der Schule schon aufgepasst ^^ mag sein dass mir entfallen ist, wie man mit der Stromstärke umzugehen hat. Klar Fuchse ich mich noch ein wenig in das Thema rein, wenn ich weiter an der Anlage „rumbasteln“ möchte. Darum frag ich hier ja, dümmer kann ich ja schließlich nicht werden.

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Nein. Wenn der LED-Streifen für 12V gebaut ist, musst du ihm einfach 12Volt geben und fertig. Da brauchst du keine Ampere zu regeln.

Der Streifen nimmt sich soviel Ampere, wie er braucht. Natürlich muss die Quelle die 1,5A liefern können.
Wenn sie weniger kann fällt die Spannung zusammen und der Streifen leuchtet schwächer oder gar nicht.
Wenn sie zuviel "hat" oder könnte, ist das egal, der Verbraucher nimmt nicht mehr, als er eben benötigt.

Mehr muss man dazu nicht sagen.

Die Ampere regelt der Verbraucher, also die LED und bei denen fließt, wenn man sie an 12V betreibt, einen Strom von 1,5A. Ich gehe davon aus, dass deine Batterie/ Akku wesentlich mehr leisten kann. Das sollte ohne Probleme funktionieren.

Super, vielen Dank 🙏

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Das ist nur das, was der Streifen verbraucht. Sollte eigentlich gut passen.

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