Migranten in der ehemaligen Wehrmacht?

Der Fallschirmjäger - (Geschichte, Deutschland, Krieg)

10 Antworten

Am Helm ist einen Band, mit 'G. Sch' daran geschrieben. Bestimmt ein deutscher Nachname, wahrscheinlich Schultz. Sieht nicht 'typisch' deutsch aus, aber das ist nicht wichtig, es gibt in jedem Land Leute, die nicht 'typisch' aussehen. Vielleicht stammt er aus dem Südtirol; oder vielleicht hat er ausländische Vorfarer. Ausländern, die bei den deutschen Truppen dienten, könnten wegen den deutschen Gesetzen nur in die Waffen-SS rekrutiert werden, man kann aber nicht bestimmen, daß dieser hier war dabei, weil im Foto kein Einheitsverzeichnis ist zu sehen.

In der Wehrmacht dienten alle möglichen Rassen und Leute der verschiedensten Nationalitäten, nicht nur südländisch aussehende Menschen, sondern sogar Schwarzafrikaner und Juden – und ja, auch von ihnen wurden Fotos in Wehrmachtsuniform gemacht und veröffentlicht. Hitler liebte die Arier und wollte sie zu ihrem ursprünglichen besseren Erbgut zurückzüchten. Das heißt nicht, dass er andere Rassen hasste. Vielmehr erwartete er, dass diese für sich dasselbe tun würden. In Hitlers Reden und Schriftstücken findet man zahlreiche Hinweise, dass er andere Nationen respektierte und achtete, sogar Feindnationen. Nach seinem Polenfeldzug zollte er den polnischen Soldaten (nicht der polnischen Führung) Respekt. (Die Rede ist im Internet zu finden. Gerade gestern wurde es mir noch einmal von polnischen Kollegen bestätigt.) Nachdem russische Soldaten eine russische Stadt besonders hartnäckig verteidigt hatten, führte Hitler diese russischen Soldaten als Beispiel für deutsche Soldaten an. Das kulturelle Erbe der Japaner und Chinesen hielt Hitler sogar dem deutschen kulturellen Erbe gegenüber für überlegen. Mit etwas Glück findest du vielleicht noch das YouTube-Video "War Hitler wirklich ein Rassist" bzw. auf Englisch "Hitler, a Rassist", in dem die deutsche Rassentheorie und der Umgang mit anderen Rassen im Nationalsozialismus näher unter die Lupe genommen wird. 

In der Wehrmacht Hitlers dienten keine Juden. Sogar dekorierte juedische Soldaten des Ersten Weltkrieges landeten im KZ.

Die Inder standen z.B. bei Hitler hoch im Kurs. Da kommt uebrigens auch sein "Markenzeichen" her. -Hakenkreuz-

Uebrigens, Auslaender sehen anders aus. Dieser hier geht glatt durch.

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@zetra

Vollkommener Blödsinn.

Unter Hitler haben rund 150.000 Juden in der Wehrmacht gedient...

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@Messkreisfehler

Das klingt interessant. Kann man das irgendwo nachlesen?

1933 gab es laut Volkszählung im Deutschen Reich noch 500.000 Juden. Bis zur nächsten Volkszählung 1939 hatte man so viele ins Exil getrieben, daß es noch 300.000 waren.

Die Hälfte dieser 300.000 hat also in der Wehrmacht gedient? Dann hat wohl die Wehrmacht auch Frauen, Kinder und Greise genommen, weil man unbedingt Juden haben wollte?

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@Hegemon

Meinungsfreiheit beinhaltet ja auch, jeder kann sich blamieren wie es ihm beliebt. 150 Tsd. Juden in der Wehrmacht? Ein Affront wie die Hollocaustluege. Und dann noch der daemliche DAUMEN hoch dazu.

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@zetra

Die Zahl stammt aus einem Buch von Bryan Rigg und ist umstritten.

Riggs Thesen blieben nicht unumstritten. Die Historikerin Beate Meyer kritisiert Riggs Buch als „Mogelpackung“. Sie wirft dem Verfasser mangelnde Quellenkritik vor und beanstandet die genannten Zahlen. Es habe maximal 33.000 „Mischlinge“ oder mit diesen „Versippte“ in wehrfähigem Alter gegeben, von denen überdies nur ein Teil eingezogen worden sei

https://de.wikipedia.org/wiki/Bryan_Mark_Rigg

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@PatrickLassan

Bewegen wir uns jetzt hier im Bereich des Einachteljuden, oder wie soll ich das verstehen?

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@zetra

Nicht mal das wäre eine schlüssige Erklärung, wie Rigg auf die ominösen 150.000 kommt.

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@Hegemon

Somit ist das als Roman zu werten, wo der Autor die wahren Ereignisse nach eigenem GUSTO auslegte.

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Adolfo hatte viele verbündete, u.a. auch im Balkan Bereich und der Türkei

Und einige Soldaten wurden auch ausgetauscht

Daran sieht man doch schon wie paradox das ganze damals (und heute) war...

Wie hart war die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg wirklich?

Hallo,

sicherlich kennt ihr viele US-amerikanische Filme, die insbesondere den Zweiten Weltkrieg thematisieren. In Filmen wie "Der Soldat James Ryan" , "Band of Brothers" , "Unbeugsam" ...etc. werden die deutschen Soldaten irgendwie immer als totale emotionslose, mörderische und unberechenbare "Kreaturen" dargestellt, denen es anscheinend total egal wäre zu sterben oder nicht, und die nur eines im Sinn haben: Kämpfen, Kämpfen und schön Brutal sein. In dem deutschen Film "Stalingrad - Bis zum letzten Mann" werden ja, im gegensatz zu anderen Filmen, aus der Perspektive der Deutschen der Krieg thematisiert, und man sieht dort, das einige Soldaten einen richtiger haufen voller Angsthasen, Schlappschwänze die ab und zu mal dazu neigen in Tränen aus zu brechen. Was für mich sehr menschlich und verständnisvoll ist, und damit zeigt das die Wehrmacht keine Armee voller durchgeknallter Soldaten ist, die ohne Kompromis losmarschieren und kämpfen, als wäre es nicht bedeutendes jemandem im Gefecht zu erledigen. Meine Frage ist jetzt, wie war die Wehrmacht nun wirklich? Waren fast alle total abgerichtet und gedrillt, dass sie Kompromisslos, Hart, Unbarmherzig und Eiskalt gegen jeden vorging, oder waren es einfach nur sehr emotionale, angstvolle Menschen, die sich selber immer die Frage gestellt haben "Warum tue ich dass, warum kämpfe ich gegen Menschen die mir nichts getan haben". Weiß nicht, wie ihr die Frage empfindet, aber ich denke dass das wirklich mal eine sehr interessante Frage sei. Wäre echt klasse, wenn vielleicht der eine oder andere Ex-Wehrmachtsangehörige, oder jemand der sich wirklich sehr gut mit dieser Armee auskennt, was dazu sagen kann.

Liebe Grüße im Vorraus (:

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