Meine Tochter hat mich gefragt ob sie im Schwimmbad oben ohne rumlaufen darf?

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12 Antworten

Hallo lisaschad,

ich finde, dass es in ihrem Alter noch völlig normal ist, dass sie noch kein Schamgefühl hat. Vor allem, was den Oberkörper angeht. 

Weswegen sollte sie sich denn auch schämen, wenn andere ihren nackten Oberkörper sehen? Schließlich sieht sie vermutlich obenrum noch genau so aus, wie ein Kleinkind, oder auch wie ein Junge. Und die laufen eben grundsätzlich oben ohne im Schwimmbad rum.

Ich glaube auch nicht, dass sich jemand darüber aufregen würde, wenn deine Tochter oben ohne im Schwimmbad wäre. 

Auch das mit dem "am Platz umziehen" ist doch völlig normal. Das machen sehr viele Kinder, gerade im Freibad. Und selbst Erwachsene ziehen sich oft am Platz um. Ist doch auch nichts dabei.

LG Sascha

Hallo,

wenn Du damit kein schlechtes Gefühl hast und sie das o.k. findet spricht nichts dagegen. Das mit dem Umziehen sieht man auch öfters von Kindern und Erwachsenen im Freibad und ich habe noch nie erlebt dass sich da jemand aufregt.

Klar gibt es immer Leute die davon abraten.

Die Zeit wird warscheinlich kommen wo sie eine Umkleide aufsucht oder ein Handtuch verwendet.

Genieße mit deiner Tochter die Zeit wo sie so unbeschwert zu ihrem Körper steht.

Viel Spass beim Schwimmen und möglicherweise geht ihr mal an einen FKK Strand. Denn nackt in die Wellen zu springen ist einfach super.

Ohne ein Bikinioberteil würde ich sie herumlaufen lassen, sofern sie sich selber wohl fühlt. 

Im Freibad suchen viele Kinder und auch Erwachsene die Umkleide nicht auf um sich schnell umziehen, sondern ziehen sich am Liegeplatz. Insbesondere wenn man nur die Badesachen schnell wechseln will. 

Mit 9 Jahren dürfte Deine Tochter, wenn ich da an meine beiden Mädchen denke, noch keine entwickelte Brust haben. Lass sie im Badehöschen laufen, es wird niemand stören und ein Bikinioberteil bei kleinen Mädchen wo noch nichts zum Verbergen ist, finde ich persönlich unnötig.

Meine beiden schlagen mir nach und haben spät nur eine kleine Brust entwickelt, so dass sie bis zum Alter von 11 oder 12 Jahren nur ein Badehöschen an hatten und auch nur wenn es notwendig war.

  

In den Alter deiner Tochter ist der Wunsch nichts schlimmes. Wenn sie älter wird sieht die Sache vielleicht anders aus,da der Schamgefühl meist erst mit der Pupertät kommt . Wobei es nicht immer so sein muss. Ich persönlich hätte nur Angst vor Leuten die dies erregen könnte. Aber so lange deine Tochter nicht von älteren Männern angesprochen wird würde ich ihr den Wunsch nicht verwerfen,da sie selbst darum bittet wird es ihr schon was bedeuten ohne Oberteil herum zu laufen. Du kannst sie ja auch mal fragen wieso das wäre ja auch mal interessant zu wissen.

SarahWrk 04.07.2017, 02:49

sorry hab überlesen dass sie die frage schon beantwortet hat

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In diesem Alter würde ich meine Tochter nicht mehr ohne Oberteil rumlaufen lassen. ei kleinen Kindern ist das was anderes.

Ich würde sie einen Badeanzug anziehen lassen, wenn ich sie einmal oben ohne sehen würde.

Wenn sie noch keinen Brustansatz hat, kann sie doch nur im Höschen rumlaufen.

Übrigens laufen am FKK-Strand alle nackt rum.

Sandkorn 04.07.2017, 11:51

Ein Schwimmbad ist aber kein FKK-Strand.

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beangato 04.07.2017, 15:32
@Sandkorn

Das war nur ein Hinweis.

Bei einer 9jährigen spricht nicht dagegen, oben ohne im Bad zu sein.

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Wie hier schon jemand sagte, so lange sie noch keinen Brust Ansatz hat, wäre es eigentlich noch okay, wobei 9 Jahre doch schon nicht mehr zu den kleinen Kindern zählt... Ich habe auch eine Tochter im gleichen alter, ich würde sie aber nicht mehr ohne bikini Oberteil rumlaufen lassen...  In dem alter sind sie ja auch schon in der Schule, jeder weiß wie Kinder sind,  wenn sie Mitschüler oben ohne im Schwimmbad antreffen würde, wird sie in der Schule evtl geärgert...  Ich würde ihr einfach sagen, dass oben ohne nur die ganz kleinen Kinder rumlaufen und sie schon zu alt dafür ist, und dass man das nur in FKK Bädern macht, in einem normalen Schwimmbad aber nicht. 

Warum nicht? Wenn es sie nicht stört? Sei doch froh, dass sie nicht so verklemmt ist...

http://www.bravo.de/dr-sommer/kinder-und-jugendpsychiatrie-wer-dort-hilfe-bekommt-350350.html"Ist der Körper krank, gehen wir zum Arzt. Doch was machen wir, wenn die Seele krank wird? Und woran kann ich oder jemand anderes überhaupt erkennen, wenn die Seele zu sehr belastet ist?
Dazu haben wir mit dem Klinikdirektor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Eppendorf in Hamburg, Dr. Michael Schulte-Markwort, gesprochen. Zu ihm kommen jede Woche viele Kinder und Jugendliche, die nicht mehr weiter wissen und nach Lösungen für ihre Probleme suchen.
Bei BRAVO.de erklärt der Kinderpsychiater und Therapeut, wie Jugendlichen mit seelischen Problemen im Krankenhaus und darüber hinaus geholfen werden kann.

BRAVO.de: Was genau ist eine Psychiatrie für Kinder und Jugendliche? 
Schulte-Markwort: Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist die Abteilung eines Krankenhauses, in die Menschen mit seelisch bedingten Problemen gehen können und in der sie behandelt werden, wenn sie das möchten. Jugendliche können dort ihre Sorgen dem  Facharzt für die Kinderseele anvertrauen. Und das ist der Kinderpsychiater. Es gibt eine Ambulanz, wo zum Beispiel die ersten Gespräche stattfinden oder man im Notfall hinkommen kann. Und es gibt die Stationen, in denen die Patienten sind, die einige Zeit behandelt werden müssen und die bleiben möchten.

BRAVO.de: Kann ein Jugendlicher da allein hingehen oder müssen die Eltern mitkommen? 
Schulte-Markwort: Bei Patienten unter 18 Jahren müssen normalerweise beim ersten Gespräch die Eltern dabei sein. Wenn aber ein jüngerer Mensch mit Problemen allein in die Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie kommt, schauen wir natürlich trotzdem, wie wir ihm helfen können. Keiner wird abgewiesen! Die Eltern möglichst schnell im Gespräch dabei zu haben ist jedoch für einen guten weiteren Verlauf der Behandlung wichtig.

In der Gruppe erleben Patienten, dass es auch andere gibt, denen es seelisch nicht gut geht.© iStock

 

BRAVO.de: Mit was für Problemen kommen denn die meisten?
Schulte-Markwort: Sehr viele kommen, weil sie einen Leistungsknick in der Schule haben und sie sich stark belastet fühlen. Traurigkeit und depressive Stimmung machen ihnen zu schaffen und sie kommen allein nicht da raus. Manche entwickeln sogar eine richtige Schulangst oder andere Ängste, die sie zunächst nicht beeinflussen können. Manche leiden aber auch unter Schlafstörungen, fehlendem Appetit oder Unzufriedenheit mit dem Körper, die sich zum Beispiel in Essstörungen ausdrückt. Andere verletzen sich selbst oder wollen nicht mehr leben.

BRAVO.de: In ihrem neuen Buch „Burnout Kids“ beschreiben sie, dass immer mehr Kinder mit dem Burnout-Syndrom zu ihnen kommen…
Schulte-Markwort: Ja. Das beobachte ich seit einigen Jahren. Wir haben immer mehr Kinder, die innerlich und auch äußerlich so unter Leistungsdruck stehen, dass sie wegen völliger Erschöpfung zu mir kommen. Die Kinder und ihre Eltern spüren, dass sie das Ganze allein nicht mehr bewältigen können. Und dann ist oftmals wirklich ärztliche Hilfe erforderlich. Denn das geht über die normalen Stimmungstiefs der Pubertät weit hinaus.

Michael Schulte-Markwort© -

BRAVO.de: Was passiert als erstes, wenn ein Patient zu ihnen kommt? 
Schulte-Markwort: Also ich nehme mir im ersten Gespräch immer erst mal Zeit für ein Gespräch und erkläre, was genau ich mache. Dann lasse ich mir immer zuerst von dem Kind oder Jugendlichen berichten, was ihn zu mir führt. Danach frage ich auch die Eltern, wie sie das Problem sehen. So finden wir zusammen raus, ob der Patient richtig ist bei mir. Das ist wichtig. Denn wir möchten ja, dass sich jeder verstanden fühlt und dann auch freiwillig bleibt, um sich bestmöglich helfen zu lassen.

BRAVO.de: Kommen denn alle freiwillig in die Psychiatrie oder müssen manche auch gegen ihren Willen dableiben?
Schulte-Markwort: Wir kümmern uns immer darum, dass jemand möglichst freiwillig kommt. Ausnahmen gibt es nur, wenn jemand sich oder andere gefährdet. Bei akuten Selbstmordgedanken zum Beispiel, würden wir einen Patienten auch gegen seinen Willen auf der geschlossenen Akutstation aufnehmen. Aber das geht nicht so einfach. Vorher muss ein Richter mit dem Patienten sprechen und entscheiden, ob eine Einweisung gegen den Willen des Patienten zu seinem Schutz erforderlich ist. Dafür gibt es Gesetze, an die wir uns streng halten.

BRAVO.de: Wann sind denn Stationen geschlossen und wann kann man rausgehen? Und was ist mit Besuch?
Schulte-Markwort: Bis auf die Akutstation sind alle Stationen offen. Aber nach Absprachen bekommt auch jemand auf der Geschlossenen Ausgang. Für viele Patienten auf der geschlossenen Station ist es übrigens entlastend zu wissen, dass sie vor Gefahren von außen sicher sind und sie in diesem geschützten Raum gesund werden können. 

Besuchszeit in der Psychiatrie ist bei uns nur einmal die Woche. Spontane Besuche sind  nicht sinnvoll, weil die Klienten über den Tag verteilt in Therapien oder in der Klinikschule sind oder sich erholen müssen. Am Wochenende kommen die meisten dann von Samstagmorgen bis Sonntagabend nach Hause. 

Kunsttherapie ist ein Weg, den Gefühlen Ausdruck zu verleihen.© iStock

BRAVO.de: Wie lange bleiben die meisten auf der Station?
Schulte-Markwort: Zur Krisenintervention kann das in einigen Fällen kurz sein. Ein paar Tage. In der Regel bleiben sie jedoch acht bis zwölf Wochen. In der Zeit gehen sie hier in die Klinikschule, wenn sie nicht zu krank sind. Ist die eigene Schule in der Nähe, gehen sie manchmal auch weiter dorthin. Unser Ziel ist es immer, dass die Patienten so schnell wie möglich wieder am normalen Alltag teilnehmen können.

BRAVO.de: Und wie genau wird den Patienten geholfen?
Schulte-Markwort: Das kommt natürlich drauf an, was sie haben. Bei uns behandeln immer Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammen, um die Symptome zu verbessern. Dazu gehört Einzel-, Familien- und Gruppentherapie sowie Tanz-, Bewegungs-, Musik- oder Kunsttherapie. Das wird individuell zusammengestellt.
Es gibt außerdem sogenannte Skills-Gruppen, in denen zum Beispiel Borderline-Patienten lernen, was sie tun können, statt sich selbst zu verletzen, wenn sie den Drang danach verspüren.
Manchmal  ist es auch erforderlich, dass ein Jugendlicher Psychopharmaka bekommt. Das sind Medikamente, die Symptome der Krankheit lindern können. Jugendliche bei uns bekommen allerdings – wenn überhaupt – nur Medikamente, die nicht süchtig machen und die Persönlichkeit nicht verändern.

BRAVO.de: Wie geht es weiter, wenn ein Patient entlassen wird und noch Hilfe braucht?
Schulte-Markwort: Wir sorgen immer dafür, dass Patienten nach der Entlassung ambulant weiterbehandelt werden. Das heißt, dass sie von zu Hause aus selber zu einem Arzt, Therapeuten oder einer anderen Stelle gehen können, wo ihnen geholfen wird. Wir helfen dann gern bei der Suche nach Fachleuten in der Umgebung des Jugendlichen. Manche kommen aber auch noch einige Zeit zu uns in Krankenhaus.

 

 

 

Buchvorstellung:

Hardcover, Pattloch, 272 Seiten, ISBN: 978-3-629-13065-5, € 19,99 © Droemer Knaur

 „Burnout Kids“! (engl. wörtlich: „ausgebrannte Kinder“)

Was kaum einer weiß, wird hier erklärt: Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen brauchen ärztliche oder therapeutische Hilfe, weil ihre Seele erkrankt ist. Und viele von ihnen leiden unter den Folgen übermäßigen Leistungsdrucks, sind überfordert, erschöpft, depressiv und sehen keinen Ausweg mehr. Diagnose: Burnout-Syndrom! Eine Krankheit, die bisher vor allem Erwachsene bekamen, trifft jetzt auch Kinderseelen.
Mit einem liebevollen Blick auf junge Menschen wird erklärt, welchen Anforderungen Schüler heute standhalten müssen und wie oft und aus welchen oft völlig unverschuldeten Gründen es ihnen schwer fällt mitzuhalten. Der Versuch, es dennoch zu schaffen, macht viele Kids heute psychisch krank.
 

Die Botschaft ist deshalb: Du bist kein ein Einzelfall, wenn es Dir genauso geht. Trau Dich, komme rechtzeitig und hole Dir Hilfe. Psychiater sind Menschen, die helfen, dass es Kindern und Jugendlichen gut geht und sie ihren ganz eigenen Weg finden, das Leben zu meistern!"

(Quelle: http://www.bravo.de/dr-sommer/kinder-und-jugendpsychiatrie-wer-dort-hilfe-bekommt-350350.html)

deine tochter hat mit ihren 9 jahren wenig oder noch kein brusansansatz, warum soll sie nicht ohne Oberteil rumlaufen dürfen

Ja, mit der Pubertät kommt dann auch der Wunsch nach der Umkleide....

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