Mein Sohn nimmt Drogen, wie soll ich reagieren?

21 Antworten

Na hört sich für mich nach einer eher spirituellen Ausrichtung an. An sich ist LSD weit weniger schädlich als Alkohol, Tabak oder gewisse suchterzeugende Medikamente, eine Abhängigkeit entwickelt sich dabei nie. Es kann aber zu Problemen im psychischen Bereich kommen, was die mehr oder weniger einzige Gefahr ist.

Das Problem bei der Sache ist wohl eher das du keine Ahnung von Drogen hast, anscheinend keine gute Beziehung zu deinem Sohn und voller Vorurteile und Schubladendenken steckst, das kann man aus den wenigen Sätzen schon entnehmen. An sich kann ich nachvollziehen das es für einen bürgerlich ausgerichteten Menschen schwer ist, nachzuvollziehen warum sich Menschen z.B. mit psychoaktiven Substanzen und Themen der Selbstfindung befassen, mit Teufelszeug hat das aber wenig zu tun. An sich sollten Psychedelika (LSD, Psylocibin, Meskalin usw.) natürlich mit Respekt behandelt werden und nicht als der lustige Partyspass angesehen werden. Wenn man solche Substanzen konsumiert führt dies bei sensiblen Menschen zu tiefgreifenden Einsichten in die menschliche Psyche. Warum er sich dann mir Nahtoderfahrungen befasst erklärt sich von selbst.

Du solltest wenn ein Gespräch in einer vertrauensvollen Atmosphäre suchen, ihm keine Vorhaltungen machen (er ist 22 und wohl erwachsen...) sondern einfach ehrlich sein, ihm mitteilen warum du dir Sorgen machst und ihm dann auch die Chance geben sich zu erklären, mit gegenseitiger Akzeptanz kommt man am weitesten.

Kommt darauf an, welche Drogen er nimmt.

Solange es nur LSD ist würde ich ihn lassen, da LSD eine der ungefährlichsten Drogen und damit viel weniger gefährlich als Alkohol oder Nikotin ist.

Du kannst gerne mit ihm darüber reden, ich denke auch nicht, dass er sich abkapseln wird, aber es besteht ein gewisses Risiko, dass er dich über Drogen aufklärt. Wenn du weiterhin bei deiner bürgerlichen und voller Vorurteile steckenden Meinung bleiben willst würde ich diesen Weg allerdings nicht gehen.

Außerdem sind viele Drogen kein Teufelszeug, sondern bei richtigem Einsatz ein gutes Werkzeug um sich selbst zu finden.

LG Phator

Hallo,

Ich bin Jugendlicher und bin ehemaliger Drogenkonsument, also ich würde ihn am liebsten ganz vorsichtig drauf ansprechen. Keine Vorwürfe machen, ihm das Gefühl geben, dass jemand da ist für ihn, mit ihm ganz offen und ehrlich reden und zusammen eine Lösung finden. Schaffst du schon. Allss liebe, Lg!

... lass ihn mal seine Experimente machen .. ich hab damals auch alle möglichen Drogen ausprobiert bis ich herausgefunden hatte das es eigentlich total für die Katz ist .. wenn du Opposition einnimmst dann wird er Mittel und Wege finden und sich zurückziehen .. wenn er dich braucht dann bist du nicht mehr da ... also zeig ihm Toleranz ... wenn er sich nicht umbringt dann hört das auch wieder auf .. irgendwann ...

Glückwunsch. Leider ist der Zeipunkt, wo einige das merken, aber leider zum einfach so aufhören oft schon zu spät.

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Lsd teufelszeug? Lass es, du bist für soeine diskussion einfach zu festgefahren und uninformiert. LSD ist beim besten Willen keine Droge die man regelmäßig konsumieren kann, allein, weil man nach lsd bis zu 3 wochen toleranz hat.

Nahtoderfahrungen sind ein interessants thema, warum sollte sich dein Sohn nicht mit dem Bewusstsein beschäftigen dürfen? Ja, ich weiss, du erwartest gute Noten, Fleiss usw, doch das ist nicht alles im Leben, es gibt höhere persönliche Ziele..

Eine Schande,dass man sich rechtfertigen muss, wenn man sich informiert. Besser als uninformiert, oder? Vielleicht hat er Lsd genommen und er muss diese Eindrücke erstmal verarbeiten.

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