Mein Hund greift manchmal meine Schwester an, was tun?

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10 Antworten

Unbedingt Hundetrainer/ Hundeschule mit Einzeltraining. 

Haben deine Eltern Erfahrung mit Hunden/ Hundehaltung/ Hundeerziehung?

Wie alt sind deine Schwester und du? Wenn deine Schwester noch sehr jung ist, kann sie auch in echter Gefahr durch den Hund sein. 

Was ich machen würde (ich selbst halte allerdings keine Hunde):

Den Hund nur noch unter Aufsicht zu euch beiden lassen, also nur, wenn deine Eltern dabei sind. Ggf. einen Maulkorb im Haus tragen lassen (den Maulkorb müsste ggf. ein Experte ansehen/ anpassen, damit der für den Hund auch angenehm zu tragen ist sowie funktionell - evtl. mal den Tierarzt fragen, an wen man sich da wendet). Mit dem Maulkorb soll der Hund aber positives verbinden, also immer Leckerchen geben, wenn er den angezogen bekommt. 

Ich würde entweder dem Hund innerhalb des Hauses Zimmer zuweisen, die vom Treppenhaus und euren Zimmern getrennt sind oder, wenn das möglich ist, immer einen Elternteil ein Auge auf den Hund haben lassen. 

Ein Hundetrainer wird dann das Verhalten des Hundes analysieren (warum macht er das) und auch euer Verhalten (löst ihr das evtl. unbeabsichtigt aus) und euch sagen, wie ihr euch so verhalten könnt, dass der Hund nicht aggressiv ist, Vertrauen aufbaut und euch als Ranghöhere erkennt. Das muss man dann wohl lange üben. Wichtig ist erst mal zu wissen, was man evtl. getan hat, um das Verhalten unabsichtlich auszulösen - das bedeutet NICHT "wer Schuld an dem Verhalten hat" - und dann genau zu wissen, was man tun sollte, um das Verhalten zu umgehen und Vertrauen aufzubauen. 

Situationen im Haus, in denen es wörtlich eng wird - z.B. Hund auf der Treppe begegnen, Hund an der Türschwelle begegnen, wenn man an ihm vorbei muss, um in oder aus dem Raum zu kommen - sollten erst mal meiner Meinung nach ohne Aufsicht der Eltern vermieden werden. Also ihr beide solltet nicht in solche Situationen kommen. Nicht alleine mit dem Hund. Wie das umgesetzt wird, müsstet ihr schauen.

Wichtig ist nämlich, dass der Hund dieses Verhalten jetzt nicht verfestigt UND dass ihr beide, besonders deine Schwester, euer Verhalten (Angst vor dem Hund) nicht verfestigt. Beides nachher wieder abzutrainieren kann nämlich auf beiden Seiten sehr lange dauern. Der Hund merkt halt auch, wenn man Angst vor ihm hat. Deshalb sollte so eine Situation jetzt möglichst so lange vermieden werden, bis das Training in Gange gekommen und ein bisschen angeschlagen hat.

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Kommentar von Elenadbrv
20.02.2017, 00:20

Ein großes Dankeschön für deine Antwort. Also ich bin 14 und meine Schwester 9. Das mit dem Maulkorb ist eine gute Idee, werden wir unserem Hund antrainieren. Das mit der Angst, ich habe es meiner Schwester auch schon gesagt, aber sie hat sehr Angst und sie schaffst es nicht es nicht anmerken zu lassen. 

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Ich würde auf jeden Fall einen Hundetrainer empfehlen. Der kann sich das Problem bei euch Zuhause ansehen und genau einschätzen. 

Wenn es schon so weit gekommen ist, solltet ihr da keine Experimente machen. Insbesondere Ratschläge die auf Rudelführer und Dominanzgequatsche aufbauen solltet ihr ganz getrost ignorieren - jeglicher Zwang und Druck gegenüber dem Hund wird die Situation nur verschärfen! 

Es scheint, als wäre der Hund sehr sehr unsicher. Wo kommt er her? Hat er schlechte Erfahrungen gemacht? Insbesondere mit deiner Schwester? Für mich klingt es danach. Dass er sich etwas nicht wegnehmen lassen will, kann ebenfalls daher kommen. Das ist einfach Ressourcenverteidigung. Das trainiert man am besten indem man dafür etwas besseres anbietet. Dazu kann dir ein Hundetrainer vor Ort aber genaueres sagen.

Das erste, was ihr zunächst selbst machen könnt und solltet, ist dem Hund Freiraum zu geben. Dass bedeutet, dass insbesondere deine Schwester nicht einfach auf ihn zu stolpert, sondern ihn höchstens lockt, aber vollkommen akzeptieren muss, wenn der Hund keinen Kontakt möchte. Respekt ist von beiden Seiten wichtig. Wenn der Hund lernt, dass seine Bedürfnisse wie Freiraum respektiert werden, wird er auch sicherer werden. 

Wie gesagt, das A und O ist erstmal alles freiwillig zu halten und keinen Druck auf den Hund auszuüben. Das wird ihn nämlich nur noch unsicherer machen.

Alles Gute! 

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Kommentar von Elenadbrv
20.02.2017, 00:11

Vielen Dank für deine Antwort. Und zwischen meiner Schwester und meinem Hund ist eigentlich nie etwas schlimmes vorgefallen, also ich habe nichts mitbekommen.

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Wenn ein Hund bereits zu seinen einzigen Waffen, den Zähnen greifen muss ist es nicht ratsam sich alleine im Internet Hilfestellung zu suchen.

Schnell wird hier Kindern geraten einen Hund zu "erziehen" und sei es mit Maulkorbtraining. (Ohne genaue gute Angaben dazu) Solche Tipps gehen nicht selten nach hinten los und die Situation für den Hund, warum er glaubt sich verteidigen zu müssen, wird noch schlimmer.

Es gibt kein Wenn und Aber....

Du musst Deinen Eltern darüber berichten und diese mit einbeziehen!

Zusammen mit Deinen Eltern ist der zweite Schritt einen pro Hund und Familie wirkenden Hundetrainer mit einzubeziehen.

Gib den Suchbegriff IBH-hundeschulen und Deine Postleitzahl auf die Internetsuche ein.

So findest Du einen empfehlenswerten Hundetrainer in Eurer Nähe welcher Euch beibringen wird mit Eurem Hund achtsam und kundig umzugehen. So daß er nicht mehr glaubt sich um seine Sicherheit mit Aggressionen wehren zu müssen.

Im anderen Fall wird alles was ihr mit dem Hund "versucht" zur Abgabe des Hundes, oder im schlimmsten Fall, zu dessen Einschläferung führen.

Deine kleine Schwester ist derzeit gut beraten Angst vor dem Hund zu empfinden und zu ihrer Sicherheit einen weiten Abstand von ihm zu halten.

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hunde zeigen uns ganz schnell wen wir in der artengerechten haltung u.erziehung was falsch machen und bei einem 10monate alten hund muss schon gaaaanz viel falsch gemacht worden sein,wen er ein solches verhalten an den tag legt...da gibts nur eins,hundeschule/hundetrainer der sich mit der rasse auskennt!!! Von alleine wirds nicht besser u.irgendwas ausprobieren ohne den sinn zu verstehen od.symptomebekämpfung zu machen(sprühflasche,rütteldosen u.dergleichen) macht das ganze noch schlimmer,den du unterdrückst damit nur ein verhalten das die ursache an einer andern stelle hat,irgendwann ist der angestaute frust so gross das der hund dann "explodiert" und der schaden ist dann noch grösser...ich nehm wiedermal das beispiel von zahnschmerzen(bei deinem hund das beissen)...also wen du zahnschmerzen(beissen) hast,kannst du schmerzmittel(sprühflasche,schimpfen,korrigieren auf welche art auch immer) nehmen,die zahnschmerzen sind zwar weg,aber die ursache,dein kaputter zahn ist immer noch da...wen du die medikamente reduzierst od.weglässt,sind die zahnschmerzen noch viel schlimmer,da dein zahn noch mehr kaputt ist...gelöst wird das problem nur wen du zum doc gehst u.der zahn repariert wird od.gezogen(beseitigung von der ursache)...deshalb,lass ein hundetrainer der ohne gewalt arbeitet,das ganze mal "von aussen" anschauen u.beurteilen wo die ursache liegt...und dann müsst ihr euer verhalten ändern,üben u.dranbleiben

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ihr habt ihn leider falsch sozialisiert, ein Hund hat nie Spielzeug oder ähnliches zur freien Verfügung, denn nur so ist es zu erklären, dass er was er hat nicht abgibt. Nun macht er auf dicke Hose und hat Erfolg, man kann es ihm natürlich abtrainieren, aber ich werde mich hüten dir hier einen Rat zu geben, ohne euch und den Hund gesehen zu haben, sucht Rat bei einem ausgebildetem Hundetrainer. 

Wenn ihr kein Geld dafür ausgeben wollt, sorgt für ein neues zu Hause für euren Hund.

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Ja! Ihr müsst den Hund dringend abgeben. Er muss in eine fachkundige Hand sonst wird es bald einen bösen Unfall geben

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So ein Hund hat absolut nichts in einem Haushalt mit Kindern zu suchen!

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Sucht euch bitte Hilfe bei einem Hundetrainer.

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Kommentar von Elenadbrv
19.02.2017, 23:51

Also können wir alleine zuhause erstmal nichts tun, damit es vielleicht besser wird? 

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wenn du/  ihr das nicht ganz schnell  durch Hundschule oder Training geregelt bekommt mit dem Hund dann wäre das "Weggeben"  die beste Lösung

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Euer Hund denkt das er quasi in der Rangfolge über euch steht. Wie alt bist du denn und wie alt ist deine kleine Schwester??
Ihr müsst ihm in Ruhe aber selbstbewusst beibringen, dass ihr ,,der Boss" seid und das er euch zu akzeptieren hat, egal ob jemand die Treppe hoch kommt oder ihn streicheln will. Aber BITTE ohne Gewalt.

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Kommentar von Elenadbrv
20.02.2017, 00:05

Meine Schwester ist 9 und ich bin 14. Und ja das wissen wir, also ohne Gewalt. Wenn er was im Maul hat wird er ganz steif und will mir das überhaupt nicht geben und sobald der Freund von meiner Mutter kommt, spuckt er es sofort aus

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Kommentar von skjonii
20.02.2017, 00:09

Bitte, wenn du keine Ahnung vom Umgang mit problematischen Situationen hast, dann gib auch keine "klugen" Ratschläge die es nur schlimmer machen!! 

Hunde haben kein Verständnis für Hierarchie und Status, den Hund unterdrücken zu wollen geht insbesondere hier garantiert nach hinten los. 

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Kommentar von Walhalla1999
21.02.2017, 15:04

Ich glaube er das du hier keine Ahnung hast! Hunde brauchen einen Rudelführer und das muss der Besitzer sein! Nur so wird der Besitzer akzeptiert und der Hunde unterwirft sich und beißt ihn nicht!!!!

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