Da kommen viele Faktoren zusammen. Man schämt sich vor den Klassenkameraden, glaubt, dass das in die mündliche Note einfließt ("Schüler wusste nicht, dass..."), hat Angst, vom Lehrer gedemütigt zu werden ("das weißt du nicht, das hatten wir schon letztes Jahr/ letzte Woche!"), vielleicht hat ein einzelner Lehrer auch schon mal herablassende Kommentare gemacht wie "warum erkläre ich dir das noch, morgen hast du es doch wieder vergessen".

Trotzdem sollte man Fragen stellen!

Aber: Es kann auch sein, dass der Lehrer möchte, dass man selbst recherchiert. Dies sollte einen NICHT vom Fragenstellen abhalten! Also man sollte dann recherchieren, aber rückmelden, wenn man nicht weiterkommt.

Oft sehen sich Lehrer heute eher als Lernvermittler, also sie bringen Schülern bei, sich selbst etwas zu erarbeiten, daher kann es sein, dass ein Lehrer nicht jede Sachfrage beantwortet, sondern zum Recherchieren auffordert. Aber wenn man irgendwo nicht weiterkommt, sollte man DAS auf jeden Fall immer im Unterricht thematisieren - sei es bei der Recherche oder den Hausaufgaben - weil vermutlich auch Mitschüler das gleiche Problem haben und der Lehrer das weiß, wo er noch mal ansetzen muss.

Man kann ruhig auch sagen, "ich habe mich das fast nicht getraut, zu fragen" oder "ich wollte das schon lange wissen, hatte aber Angst, das im Unterricht zu fragen", damit der Lehrer das weiß. Oft wissen das Lehrer wirklich nicht und denken, die Schüler sind nur faul. Wenn der Lehrer das weiß, kann er seinen Unterricht im besten Fall darauf einstellen und so unterrichten, dass die Schüler sich mehr zu fragen trauen.

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Nein, das ist nicht übertragbar.

In seinem Magen revoltiert ja etwas, er hat etwas Falsches gegessen oder eine Infektion. Normalerweise ist so etwas selten von Katzen auf Menschen übertragbar.

Ich würde mir aber überlegen, was ich mit dem Bett mache. Selbst ohne dein Problem ist es ja nicht schön, wenn das Tier sich aufs Bett übergibt. Vielleicht könntest du etwas von deinem Bett opfern - ein Kopfkissen z.B. - und ihm im Schlafzimmer eine schöne Kuschelecke damit einrichten mit dem Kissen, das nach dir riecht und einer warmen Decke darunter, so dass er in deiner Nähe ist und sich etwas ankuscheln kann. Möglicherweise auch mit einer warmen - nicht heißen, Körpertemperatur - Wärmflasche unter der Decke oder einem Körnerkissen oder so. Vermutlich will die Katze jetzt einfach Geborgenheit, weil es ihr schlecht geht, wie wir das auch im Krankheitsfall machen würden. Nur würde ich das halt so gestalten, dass sie nicht direkt auf dem Bett ist.

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Freund von meiner Mama toxisch/narzisstisch?

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Meine Mama hat seit ca. 4 Monaten einen neuen Freund, der seit 3 Monaten bei uns wohnt.

Er ist richtig bei uns eingezogen. Demnach verbringt man unweigerlich viel Zeit mit dem Freund seiner Mutter.

Ich habe bemerkt, dass er Mama(s Verhalten/Art) oft kritisiert. Das Hähnchen sei zu wässrig zubereitet worden, bei den Frikadellen fehle die Panade. Außerdem solle sie nicht pfeifen, da er es nicht möge (sie pfeift immer nur dann, wenn sie fröhlich ist). Er hat oft einen schroffen Unterton, hilft wenig mit (z.B. ist er abends immer auf dem Sofa am Handy bei laufendem Fernseher, während Mama ihm warmes zubereitet weil er lange arbeitet).

Dann kommt dazu, dass er Witze macht-über anwesende Menschen. Beispielsweise sagt er "aus Scherz": "Ach, XY hast du deine Tabletten nicht genommen?" Oder "Warum bist du denn angeblich so müde?".

Er hat selber gesagt, dass er es früher gehasst hat, von seiner Ex gefragt zu werden, warum er denn müde sei. Und jetzt macht er sich über mich lustig, wenn ich in der Oberstufe des Gymnasiums müde und ausgelaugt bin. Er sagt, es sei ja bloß Schule, obwohl er selbst nie auf einem Gymmi war.

Außerdem provoziert er. Akzeptiert keine anderen Lebensweisen. Ich lebe vegetarisch und dann wird natürlich gesagt "Du kannst die Welt nicht retten." oder "*Name meiner Mutter*, lass und mal das Veggy-Fleisch durch echtes eintauschen!".

Ich möchte Streit vermeiden. Mama zu liebe. Jedoch hat er schon zwei Mal Streits angefangen. Der letzte war gestern Abend:

Es wurde mal wieder drauf angespielt wie wenig ich doch im Haushalt helfen würde. Er war von jetzt auf gleich wutendbrannt als ich Mama höflich um einen kleinen Gefallen gebeten habe. Er sagte, Mama sei meine Marionette. Ich wollte mich verteidigen, sagen, dass Mama seit ich klein bin, immer beschützend war, alles für mich getan hat und alleinerziehend war - alles dinge, für die ich nichts kann. Doch er hat mir das Wort abgeschnitten. Ich bin weinend nach oben gerannt und wollte einfach nur raus aus der Situation. Es war wie ein Erdbeben.

Mama hat während dem ganzen Streit nichts gesagt. Auch beim ersten Streit hat Mama ihm danach sogar recht gegeben, obwohl sie das nicht gemacht hätte, wenn sie zu dem Zeitpunkt Single gewesen wäre. Ich kenne sie ja.

Seit dem streit haben wir nicht miteinander gesprochen. Ich habe Angst in seiner Nähe und habe das Gefühl dass Mama ihn nicht als Gefahr erkennt, da sie vielleicht "blind vor Liebe ist".

Mama hat ein sehr geringes Selbstbewusstsein und ich habe Angst, dass sie wieder in Depressionen verfällt.

Was könnt ihr mir raten?

Danke im Voraus.

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Ich kann nur sagen, das erinnert mich in Teilen an meinen Stiefvater. Der hatte eine schwierige Kindheit - die Mutter wollte nur Mädchen und hat die Schwester stark bevorzugt und hervorgehoben, der Vater hat geschlagen - und war beruflich nicht so erfolgreich. Allerdings stand er eher unter dem Pantoffel meiner Mutter.

Der hat dann gerne so Spielchen gespielt, wie eine harmlose Frage zu stellen, um dann zu erklären, man hätte noch Aufgaben zu machen ("Hast du mal in den Vorgarten geschaut?" "Öhm, nein?" "Da steht dein Rad noch, stelle das in die Garage!" Oder es wurden alle gefragt, was man denn unternehmen könnte und bei einigen sagte er dann "warum sollten wir das tun, nur weil DU das willst?!" Oder man versuchte, ihm ein Kompliment zu machen und als Antwort kam dann, "na, DU hast ja nichts gemacht" (nicht geholfen).

Das ging allerdings teilweise noch etwas extremer ab, mit körperlichen "Attacken" (hart gegen die Brust schupsen, im Nacken packen, Arm festhalten usw.).

Was kann man tun?

Bei meiner Mutter war es so, dass sie das wirklich nicht mitbekommen hat, jedenfalls die extremeren Sachen, die immer im eigenen Zimmer stattfanden.

Ich würde jeden Vorfall schriftlich dokumentieren (wann, wo, was ist passiert, was wurde wörtlich gesagt). (Mein Stiefvater hatte so eine Marotte, wenn man ihm etwas vorgeworfen hat, einem vorzuhalten, dass er das nicht gesagt habe, weil man ein Wort ersetzt oder im Satz falsch gesetzt hatte, so dass man anfing, sich mehr darauf zu konzentrieren, Zitate wörtlich wiedergeben zu können, als eine Lösung zu finden.)

Und dann würde ich diese Sache mit möglichst vielen Menschen besprechen. Verwandten, Bekannten, ggf. Lehrern und nach Rat bzw. einem Gespräch mit deiner Mutter fragen.

Wir hatten z.B. eine Situation, dass wir im Urlaub mal mit unserem leiblichen Vater das Thema anschnitten - ich war da wohl "Hauptopfer" - und ich sagte dann, mein Stiefvater hätte mich "geschlagen", weil mir auch für dieses beschriebene Verhalten kein anderes Wort einfiel. Technisch hat er mich natürlich nicht "geschlagen", sondern geschubst, gepackt, gestoßen usw. Jedenfalls kamen wir dann aus dem Urlaub zurück - mein Vater, der so etwas nie machen würde, war völlig entsetzt gewesen - und es gab eine riesige Diskussion mit dem Fazit, dass ich natürlich nicht "geschlagen" worden war. Und jahrelang habe ich mich dann gefragt, ob ich das falsch eingeschätzt hätte, wie man das denn nennen dürfe usw. Erst Jahre später, nach der Trennung, habe ich das noch mal mit meiner Mutter angeschnitten und sie zeigte sich dann auch eher entsetzt und meinte, das habe sie so gar nicht mitbekommen und sie hätte das unterbunden, wenn sie es gewusst hätte. Ich dagegen hatte jahrelang überlegt, ob ich eine falsche Wahrnehmung von "Schlagen" oder Gewalt hätte, das übertrieben sehen würde etc.

Heute würde ich das, was er gemacht hat, allg. als Mobbing ansehen. Es ging darum, irgendwie Macht auszuüben, im Kleinen wie im Großen. Heutzutage wird so etwas meist deutlich ernster genommen, daher würde ich mit ggf. ruhig an einen Lehrer wenden - um ein Einzelgespräch in der Pause oder nach der Schule bitten - und den Lehrer dann um ein Gespräch mit deiner Mutter bitten.

Ich weiß nicht, ob der Freund deiner Mutter zwingend gehen muss, vielleicht kann er auch eine Therapie machen und lernen, sich besser zu kontrollieren, seinen Frust anders abzubauen etc.

Ich kann nur sagen, bei mir wurde es so schlimm, dass ich mir alles mögliche einbildete, überlegte, ob ich etwa zu schön oder zu hässlich sei, um so ein Verhalten zu provozieren, zu wenige oder zu viele Komplimente an meinen Stiefvater richtete, zu viel oder wenig um ihn war und es gipfelte dann in Gedanken, ihm Schlaftabletten in den Whiskey zu geben (nur Gedanken. Getan hätte ich das nie. Aber das Verhalten trieb mich halt zu diesen Gedanken. Der Whiskey war wohl auch ein Faktor, er trank streckenweise eine Flasche pro WE).

Ich sehe jedenfalls als beste Methode, viel zu dokumentieren, damit man wirklich sagen kann, was genau los war und dich an viele Menschen zu wenden, bis einer mal zu deiner Mutter durchdringt.

Aus eigener Erfahrung mit ihm und ähnlichen Menschen würde ich in der Interaktion raten:

Viel zustimmen, auch wenn das weh tut. Nicht verteidigen, dann wird es schlimmer und dauert länger. Tief durchatmen und wenn er etwas sagt, im Kopf Lieder rezitieren oder Witze oder Filmszenen abspielen oder so etwas, um die Worte nicht an dich heranzulassen. Konkret fragen: "Was kann ich nächstes Mal besser machen?", daraus sind sie meist nicht gefasst. Dich entschuldigen (auch, wenn du das nicht nötig hast). Meist ist das das Verhalten, das sie nicht erwarten, weil sie ja provozieren wollen.

Und wenn du alleine mit deiner Mutter bist, diese Situationen immer wieder nennen und fragen, ob sie das so okay findet. Ihr ruhig auch sagen, dass ein PARTNER ja jemand ist, der einem zur Seite steht, der gleichwertig ist und der Mann sie nicht wie einen Partner, sondern wie eine Untergebene behandelt.

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Was sagt denn dein Vater dazu? Kannst du den mal bitten, mit deiner Mutter - erst mal alleine - über ihr Verhalten zu reden?

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Rede doch mal mit deinem Therapeuten darüber.

Vielleicht könnt ihr dann mal ein Gespräch zu Dritt mit dem Therapeuten, dem Vater und dir machen. Möglicherweise hat der Vater eine falsche Vorstellung von der Therapie - dass er als "Schuldiger" dargestellt wird z.B. - oder er hat Angst vor einem Stigma im Bekanntenkreis ("Kind muss zum Psychologen, was ist da los?").

Vielleicht könnte ein moderiertes Gespräch euch helfen, den anderen zu verstehen und der Psychologe könnte deinem Vater vielleicht auch noch Tipps zur Stressbewältigung etc. geben.

Wenn du mit deinem Vater reden kannst, könntest du ihm vorschlagen, wenn ihm alles zu viel wird, er frustriert ist und schreien/ schimpfen oder so würde, könnte er stattdessen mal 5 min aus dem Zimmer gehen und für sich sein, um wieder runterzukommen. Dann kann er dir ruhig sagen, was das Problem war.

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Ich habe keine Kinder, aber als Schülerin hätte mir wenig davon geholfen. Natürlich freut man sich über Geld für gute Noten oder Geschenke oder Versprechungen auf Unternehmungen. Das hilft aber überhaupt nicht beim Lernen, im Gegenteil, es setzt noch mehr unter Druck.

Ich würde mit den Kindern erst mal besprechen, woran es hapert. Dann die Rahmenbedingungen verbessern: Aufgeräumte Hausaufgaben-Ecke (im eigenen Zimmer oder Wohnzimmer/ Arbeitszimmer), feste Zeiten für die Hausaufgaben, zu denen die Kinder fit sind und auch nichts anderes "verpassen", Pausen einbauen, Wasser bereit stellen, vorher lüften.

Dann mal dabei sitzen, aber im Hintergrund bleiben. Fragen: Was hast du auf, weißt du, was du machen musst? Wenn nicht, gemeinsam recherchieren, Schulbuch lesen, googeln, Erklär-Videos oder Foren und Seiten über Hausaufgabenhilfe/ Schulstoff suchen. Oder Klassenkameraden anrufen und fragen, wie man vorgeht.

Wenn das Kind ein Thema langweilig findet oder keinen Zugang dazu findet, gemeinsam nach kurzen Dokus suchen, Sachbücher zum Thema aus der Bücherei ausleihen, Interesse am Thema wecken. Selbst Fragen stellen, die das Thema lebendiger oder interessanter machen oder auch gemeinsam recherchieren, ob es Ansätze oder Menschen gibt, die das Thema spannender gestalten könnten.

Nicht Hausaufgaben als lästige Pflicht vermitteln, sondern vermitteln, dass jeder Lehrer sein Fach aus Interesse studiert hat und es Menschen gibt, die das Fach in ihrer anderen Arbeit regelmäßig brauchen und diese Arbeit gern machen. Vermitteln, warum Forscher dieses Fach spannend finden. Wo man es braucht. Historische Zugänge vermitteln - wer hat das zuerst erforscht, warum, wie?

Bei "stupiden" oder "langweiligen" Aufgaben einerseits gemeinsam überlegen oder vermitteln, für wen die warum wichtig und vielleicht spannend sind, andererseits positives Aspekte der Bewältigung vermitteln (man lernt Ausdauer, Disziplin, ist stolz, die Aufgabe gemeistert zu haben, kann andere Fertigkeiten wie Konzentration üben, die man selbst in anderen Bereichen - Sport, Hobby - anwenden kann usw.

Auch mal Kreativitäts- und Gedächtnistrainingsmethoden anwenden und dazu Webseiten suchen oder Bücher in der Bücherei suchen.

Dem Kind auch vermitteln: Fange klein an. Mache erst mal 5 min dies (Aufgabe lesen, im Buch lesen), dann 5 min das (Vokabeln lernen), dann 10 min dies (Aufgabe bearbeiten) und dann mache eine Pause. Fange dann wieder mit 5 oder 10 min an. Du siehst dann, wie viel du schon in dieser kurzen Zeit geschafft hast.

Mache Pausen, in denen du vielleicht mal etwas Sport machst oder eine Runde um den Block gehst, um wieder den Kopf frei zu bekommen.

Lege schwierige Aufgaben auf Tage mit wenigen Schulstunden oder bearbeitet Einzelaufgaben einer umfangreichen Aufgabe pro Tag, um nicht 2 Stunden an etwas zu sitzen, das du hasst.

Belohne dich selbst nach getaner Arbeit mit irgendetwas Selbstgewähltem. Also: Ich mache erst 30 min Aufgaben, dann mache ich etwas Sport, dann wieder 30 min Aufgaben und dann gönne ich mir eine Folge meiner Lieblingsserie oder treffe mich mit meinen Freunden. Oder gehe eine Stunde meinem Hobby nach.

Schaut euch Dokus über Gedächtnistraining an, nehmt das zum Anlass, Ehrgeiz beim Auswendiglernen von Fachbegriffen, Vokabeln, Geschichtsdaten usw. zu entwickeln. Wie viele kann ich am Stück lernen, wie lange brauche ich, kann ich das steigern, wie viele weiß ich noch morgen, übermorgen, nach einer Woche, kann ich das steigern und immer besser werden?

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Ich habe mal in einem Artikel gelesen, dass ein paar Minuten NACH dem Tod das Gehirn besonders aktiv sein soll. Da wir alles nur durch das Gehirn erleben, könnte so etwas auf die positiven Nahtoderfahrungen hinweisen.

Ich habe persönlich jemanden bis zum Tod begleitet und der hat tatsächlich in seiner Sterbeminute gelächelt.

Trotzdem: Die Hoffnung sollte man mMn nicht auf das Leben nach dem Tod setzen, sondern auf das Leben vor dem Tod. Du hast ja auch keine Angst vor dem Schlaf, selbst wenn du oft aufwachst und dich an keinen Traum erinnerst, die Nacht also "weg war".

Wenn du wirklich so große Angst hast, wären eine Kurzzeittherapie oder Hypnosesitzungen, die dir diese Angst nehmen, vielleicht mal einen Gedanken wert.

Ich habe die letzten 2 Jahren jemanden begleitet, der ins Pflegeheim kam, das Bett nicht mehr verlassen konnte und im Prinzip auch eine kurze Prognose hatte (die aber nicht deutlich abgegrenzt worden war). Er lebte natürlich im Pflegeheim mit lauter sehr alten Menschen (die meisten über 80) zusammen. Gedanken an den Tod wurden dort trotzdem nicht ausgetauscht, die meisten Menschen fanden täglich noch etwas, das sie interessierte, fanden Freundschaften, feierten Weihnachten und Geburtstage - also selbst in einer Situation, in der man den Tod unmittelbar vor Augen hatte, weil man meist aus dem Pflegeheim ja nicht mehr auszieht und weiß, wie alt man ist, fanden sich, sogar in der Coronazeit/ Lockdown, noch genug Interessen, die diese Angst überdeckten bzw. in den Hintergrund drängten.

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Hast du Zeit, ihn zum Bahnhof zu bringen und etwas früher dort zu sein? Dann würde ich Papier und Kugelschreiber mitbringen und dort am Infostand fragen, wie man das handhabt.

Hier steht allerdings, dass Kinder ab 6 Jahren schon allein reisen dürfen. Ggf. kann man dem Zugbegleiter Bescheid sagen, wenn man Probleme erwartet (Kind kennt die Aussteigestation nicht etc.). Für den Fall der Fälle sollte sich dein Sohn einen Handywecker so stellen, dass er noch rechtzeitig (20 min) vor Ankunft wach wird und sich orientieren kann, falls er einschläft.

kind-alleine-reisen

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Das würde ich mit dem Zahnarzt besprechen. Eventuell auch mit mehreren. Es gibt auch die Möglichkeit des Bleaching.

Verfärbungen kommen leider oft von Kaffee, schwarzem Tee oder Rauchen. In dem Fall kommen die auch immer wieder.

Eine Alternative NACH der Zahnreinigung wäre regelmäßiges Ölziehen, das scheint so etwas und Zahnsteinbildung mMn doch vorzubeugen, jedenfalls kann man sich dann längere Intervalle zwischen den Zahnreinigungen leisten.

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Plötzliches Distanzgefühl, was kann ich tun?

Hallo Zusammen,

ich habe zu meiner Mutter eine unheimlich gute Beziehung. Ich bin Anfang 20 und war auch schon immer ein kleines Mama Kind, was vielleicht auch daher kommt, dass ich keine gute Beziehung zu meinem Vater habe. Auf jeden Fall verstehe ich mich mit meiner Mutter super und ich kann mit ihr über fast alles reden und ich weiß auch, dass ich meiner Mutter super wichtig bin. auch die Beziehung meiner Mutter zu meinem Vater ist eher schlecht (wegen ganz vielen verschiedenen Gründen). Dennoch sind sie noch zusammen.

letztens hatte ich einen größeren Streit mit meinem Vater (was nichts Neues ist) und meine Mutter stand dadurch etwas zwischen den Fronten. Allerdings war zwischen mir und meiner Mutter alles gut. Einen Tag später hab ich eine leichte Distanz meiner Mutter gespürt ggü mir.
Dadurch habe ich angefangen zu grübeln und um nichts „falsch“ zu machen (was absolut unnötig ist und vorher noch nie vor kam) , habe ich in manchen Stationen nachgedacht wie ich zb antworten soll. Und sowas habe ich bisher NIE bei meiner Mutter gemacht, weil ich sonst wie ein Wasserfall rede etc. Das Ist wie, wenn man jemanden nicht so gut kennt und manchmal nicht so weiß was man sagen soll. Und ich finde es schrecklich dass ich dieses Gefühl meiner Mutter ggü. verspüre. Ich war/ bin selbst ein wenig wie ein anderer Mensch, total ohne Selbstbewusstsein und voll mit Zweifeln. Ein paar Tage später hab ich meiner Mutter auf meine Gedanken und sorgen angesprochen, da mich es wirklich fertig gemacht hat, diese Distanz von ihr zu spüren und dass ich mich dadurch auch anders verhalten habe.

sie macht mir deutlich klar dass alles gut sei und wirklich nichts ist und sie mich wie immer lieb hat. Aber leider hat das in mir nichts geändert. Ich habe angefangen jede Situation zu analysieren und in allem diese Distanz zu sehen. Ich fühle mich dauernd angespannt. Wenn sie mich anders angelächelt hat etc. Also wirklich so kleine unnötige Dinge und so kenne ich mich selbst nicht. Und sowas war in der Vergangenheit nie ein Problem.
mir geht es aktuell dadurch gar nicht gut. Egal wie oft mir meiner Mutter klar macht, dass alles gut ist usw Ich sehe in ihrem Verhalten genau das Gegenteil.

ich weiß nicht was mit mir los ist und woher auf einmal meine Gedanken kamen. Ich glaube meiner Mutter da sie auch sehr ehrlich ist, allerdings sagt mir mein Kopf dann doch etwas anderes.

ich habe eine ziemlich große Angst, dass diese Situation nicht weg geht und ich mich meiner Mutter gegenüber nicht mehr wie vorher verhalten kann.

vielleicht ist jemanden von euch auch schon mal so ein Umsprung in sich selbst passiert, dass man plötzlich das Verhalten des anderen so sehr anzweifelt und nur das negative sieht.

ich weiß wirklich nicht, wie ich aus meinen Gedanken und dieser Situation herauskommen soll….

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Wie wäre es, wenn du dich mit deiner Mutter UND deinem Vater mal hinsetzt und analysierst, wie es immer zu diesen Streitgesprächen zwischen dir und deinem Vater kommt, was jeder als Ursache empfindet (welche Gefühle, Sorgen, Ängste, nicht, ob die Spülmaschine korrekt eingeräumt wurde) und wie man das in Zukunft verändern könnte. Z.B. statt zu streiten bringt jeder kurz sein Anliegen vor und dann wartet man bis zum Abend/ Morgen/ nächsten Tag oder sogar länger, um die Sache zu klären, so dass schon etwas Gras über die Sache gewachsen ist und man sachlicher erklären kann, was einen stört und auch mehr Kompromissbereitschaft hat.

Immerhin steht deine Mutter ja zwischen den Fronten und möglicherweise ist dein Vater unterschwellig eifersüchtig, dass du dich so gut mit deiner Mutter verstehst oder sie so viel Zeit mit dir und weniger mit ihm verbringt?

Ich würde mal ein paar Tage (eine Woche) den Kontakt zur Mutter minimieren, dich stärker auf anderes konzentrieren und schauen, ob sich dein Gefühl bessert.

Bedenke, dass diese Streits vermutlich auch deine Mutter stark belasten.

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Du könntest das mal dem Pastor sagen und ihn bitten mit deinem Vater zu reden und zu erklären, dass so etwas kein „christliches“ Verhalten ist.

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Du könntest dich auch - schon jetzt gedanklich - auf einen Umzug ins Pflegeheim vorbereiten.

Vielfältige Hobby und Interessen entwickeln, überlegen, was dir wichtig wäre an Sachen und Ritualen, dazu schon mal etwas aufschreiben.

Vermutlich wird deine Generation mit Handy/ Tablet/ Notebook ins Pflegeheim ziehen und von daher schon mal mehr Möglichkeiten für Kontakte und Entertainment haben.

Eine Vorkehrung kann der Ausbau des Freundeskreises und der regelmäßige Kontakt zu Verwandten sein. Echte Freunde melden sich dann auch, nachdem man ins Pflegeheim umzieht.

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Dass dir keine Hunde begegnen. Mir erzählte mal eine Hundehalterin, dass sie frühmorgens mit ihrem Hund an einem eher verlassenen Strandabschnitt spazieren ging. Der Hund war abgeleint, da normalerweise keiner zu der Zeit an dem Strand war. Dann sah sie den Hund im Wasser bei einem morgendlichen Nacktbader, dessen bestes Stück den Hund offenbar sehr interessierte. Die Situation war vor allem dem Badenden extrem unangenehm.

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In deinem Fall würde ich eine Wunschliste führen mit Datum. Was möchte ich heute haben, wie sieht das in einem oder sechs Monaten aus? Sparen ist allg. nichts Schlechtes. Deine Einstellung ist auch sehr gut. Besser, am Ende mit zu viel Geld dazustehen als mit zu vielen Sachen!

Wenn sich ein Wunsch lange hält, gönne ihn dir! Wenn du etwas heute haben möchtest, in einem Monat auch noch, in 6 Monaten ebenfalls noch, dann kaufe es dir. Vermutlich hast du dann auch wieder so viel Geld gespart, dass du noch ein gutes Polster hast.

Du kannst auch Regeln einführen wie: Etwas erst kaufen, wenn man noch mal den gleichen Betrag gespart hat (also vom Wunschdatum bis zum Kauf). Oder "x € müssen immer auf dem Konto bleiben, alles darüber darf ausgegeben werden". Oder auch "nach so und so viel Zeit (einmal im Monat, alle zwei Monate etc.) darf ich so und so viel Geld ausgeben. Wenn ich einen Zeitpunkt "verpasst" habe, addiert sich das Geld. Also 50 € einmal im Monat oder 100 alle zwei Monate oder 300 nach 6 Monaten". Kommt halt darauf an, wie viel du verdienst und wie viel du für Lebenshaltungskosten ausgibst und wie viel du als Sparguthaben möchtest.

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Badeanzug ausziehen

Vorher trinken.

Vor dem Schwimmen auf Toilette (da ist der Badeanzug noch trocken und ich ziehe ihn natürlich für den Toilettengang runter/aus).

Schwimmen.

Wenn e swirklich nötig ist, noch mal auf Toilette zu gehen, Badeanzug wieder runterziehen und sich nach dem Toilettengang auch säubern. Und dann den Badeanzug wieder hochziehen.

Immer daran denken: Wie würde ich mich fühlen, wenn das alle machen? Alle pinkeln durch den Badeanzug oder direkt in den Pool, dann sammelt sich im Pool immer mehr Urin. Möchte ich das?! Im Gegensatz zum Meer ist der Pool recht begrenzt. Und trotzdem möchten die meisten wohl auch nichts ins Meer pinkeln, einfach wegen der Hygiene, die man gewohnt ist.

Wenn es sehr unangenehm ist, nimm ein keines Bodentuch oder so mit ins Schwimmbad und nimm das mit zur Toilette, trockne dich dann vor dem Toilettengang so weit ab, dass das An- und Ausziehen des Badeanzugs durch den nassen Anzug nicht so unangenehm ist.
Oder nimm einen Zweitbadeanzug + das Handtuch mit und trockne dich auf Toilette komplett ab und ziehe den trockenen Badeanzug an. So teuer sind die ja nun nicht, man kann für den Fall einen Zweit- oder Drittbadeanzug mitnehmen.

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Andere Antwort

Hier wird das erklärt:

https://theconversation.com/differences-between-men-and-women-are-more-than-the-sum-of-their-genes-39490

Wenn man nur die Gene zählt, scheint es zu stimmen, aber die meisten dieser gemeinsamen Gene (zwischen Mensch und Schimpanse) werden nicht exprimiert, sind also stumm geschaltet. Schon eine winzige Abweichung von wenigen Prozent in der Genetik führt zu einer anderen Spezies. Es wäre sehr seltsam, wenn dann das Geschlecht so viel stärker verbindend wäre als die Spezies an sich.

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Hier sind ein paar Übungen für zu Hause:

https://www.youtube.com/watch?v=NNkgAMt5TwU

Generell würde ich auch nach Übungen für Bein-, Arm- und Bauchmuskeln (Körperspannung) suchen. Könntest du einen Aushang in der Tennishalle machen oder mal während deiner Stunden andere Schüler fragen, ob jemand mal mit dir zusammen einen Platz mieten würde zum Üben und gemeinsamen Kostenteilen?

Wenn Geld da ist, würde ich sonst probieren, einmal im Monat eine Stunde einen Platz zu mieten und dann gezielt zu trainieren, also mit vorher ausgewählten Übungen, um nicht ganz aus der Übung zu kommen.

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Wenn es um echte Fragen geht, frage, wie der Ablauf im Geschäft ist, was du schon mal machen kannst am ersten Tag oder ob du nur beobachten sollst, ob es Routineaufgaben gibt wie Tische desinfizieren, Brillen reinigen und wegbringen oder Ähnliches, das du unaufgefordert machen kannst. Ich kenne z.B. einen Optiker, bei dem jeder Kunde nach dem Gespräch zur Tür begleitet wird und man ihm die Tür aufhält. Das könnte man auch als Praktikant machen.

Frage, welche Hygieneregeln du generell und im Umgang mit den Kunden einhalten solltest.

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Andere Antwort

Das kommt sehr auf den Einzelnen an. Es gibt Menschen, die zig Cappuccinos während des Tages trinken und sofort einschlafen. Wenn ich nur eine Schluck zu starken schwarzen Tee trinke, fange ich innerlich an zu zittern.

Also, je nachdem, wie man Koffein verträgt. Für die meisten Menschen dürfte ein Cappuccino kein Problem sein, für einige wenige aber schon.

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