Eltern denken ich wäre Magersüchtig?

Hey, ich bin weiblich, 16 Jahre alt und verstehe mich in der Regel ganz gut mit meinen Eltern aber momentan ist unser Verhältnis...naja...

Das liegt vor allem daran das sie der Meinung sind ich wäre zu dünn und abgemagert. Wenn ich sie davon überzeugen will das ich normal esse und ihnen über den Tag verteilt Bilder von meinem Essen schicken meinen sie sie können ja nicht sicher sein dass ich das wirklich esse.
Habe im letzten halben Jahr von 67kg auf 56kg abgenommen. (Körpergröße: 1.75m). Jedes mal wenn ich jetzt zB. mit meinen Eltern am Essenstisch sitze fühle ich mich als würden sie kontrollieren wie viel ich esse und versuche immer abzulenken, weil es mir schwer fällt über meine Abnahme zu sprechen (generell über für mich extrem Private Themen). Ich wünschte zwar das wäre anders ist es aber nunmal nich. Meine Eltern drohen mir jetzt mit einer Therapie wenn ich in 4 Wochen nicht 60kg Wiege. Ich bin aber eigentlich endlich zufrieden mit meiner Figur und (solange ich Gesund bin natürlich) sehe ich keinen Grund weiter ab- oder zuzunehmen. Ich gebe zu dadurch das ich lange unzufrieden mit meiner Figur war und mich dementsprechend viel über Diäten belesen habe taucht schon der ein oder andere Essgestörte Gedanke auf (noch weit entfernt von einer Essstörung). Selbst wenn ich zur Therapie gehe was ja eigentlich nie ein Fehler ist kann ich mir nicht vorstellen das ich mit einem Therapeuten über solche Dinge sprechen kann wenn ich es nichtmal mit meinen Eltern/Freunden kann.

Ich verstehe meine Eltern ja und dass sie sich sorgen machen aber es kommt mir nicht zu gute. Wenn ich weiß ich „muss“ Abends wieder mehr essen, esse ich über den Tag eben weniger. (Möchte wirklich nicht zu- oder Abnehmen weil ich endlich zufrieden bin)

Soll ich beim wiegen schummeln? Aber wie? Ich bin ratlos...

Hat jemand Tipps oder Erfahrung für meine Situation?

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Es wäre besser, du würdest mit deinen Eltern mal zu einem Ernährungsexperten/ auf Ernährung spezialisierten Arzt gehen und dem erzählen, warum du in welchem Zeitraum wie viel abgenommen hast und dass du das Gewicht jetzt halten möchtest. Und dann abwarten, was der zu dir und zu deinen Eltern sagt.

Wir hatten jetzt in der Familie tatsächlich den Fall, dass ein Familienmitglied, das im Pflegeheim lebt, seit einem Jahr zweimal gefährlich geringes Gewicht hatte und über Tage das Essen fast verweigerte (nichts herunterbekam oder nur speziellen Essen annahm). Wir hatten also im Kopf, dass diese Person mehr essen müsse. Und dann haben wir in einem Zeitraum von 2 Monaten täglich Wurst mitgebracht und ein paar Süßigkeiten und jetzt wiegt der Mensch so viel, dass er aus medizinischen Gründen (Wassereinlagerungen) dringend abnehmen muss. Das kann also recht schnell gehen vom Unter- zum Übergewicht.

Daher würde ich dringend davon abraten, auf eigene Faust zuzunehmen, am besten noch mit der Philosophie, immer rein mit dem fetten und süßen Essen, alles was Kalorien hat essen!

Daher sollte wirklich ein Arzt so eine Zunahme "genehmigen" und auch dabei beraten und begleiten.

Für den Laien scheint es nicht immer ersichtlich, ob jemand zu dünn oder zu dick ist.

Unser Verwandter war bspw. vor 2 Jahren im Krankenhaus. Er hatte einen sichtbaren Bauch, trotzdem wurde ihm gefährliches Untergewicht diagnostiziert und er sollte damals mindestens 6 kg zunehmen. Allerdings mit normalem Essen. Er bekam nur Essen auf Rädern, also eine Mahlzeit, hatte abends angeblich keinen Hunger. Da war die Vorgabe, auch Frühstück und Abendbrot zu essen. Das musste in der Geriatrie erst mal antrainiert werden und dann war der Appetit auch wieder da. Also es hat ihm keiner gesagt, er könnte einfach mal die doppelte Portion Butter nehmen oder einfach eine Handvoll Wurst essen, sondern er sollte normale Mahlzeiten essen, die aber wieder regelmäßig.

Von daher: Lasse dich vom Profi beraten, erkläre den Eltern, dass "einfach mal so zunehmen", so wie es die berühmten Schauspieler etc. oft machen, meist nicht klappt und auch gesundheitsschädlich sein kann!

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Dackelmischling im neuen Zuhause. Bitte um Hilfe?

Hallo also meine Frage lautet, mein Mann und ich haben uns vor kurzer Zeit einen 10-jährigen Dackelmischling aus einen Tierheim geholt.

Beschreibung war super der hund sei fröhlich, brav und er hat kein problem mit menschen oder einen tier. Er kannte katzen aus seinen ersten zuhause. Deswegen waren wir sofort begeistert. Weil wir selber katzen haben. So kurz zu dem hund und wieso wir uns für ihn entschieden haben.

Die anfangszeit war alles ok aber man merkte nach kurzer Zeit das er extrem auf mich fixiert war und er meinen Mann weniger mochte. Aber war nicht so schlimm für uns. Es war eher schlimmer das er plötzlich sehr eifersüchtig war und wenn mein Mann und ich uns umarmten ging er dazwischen. Haben wir immer sofort unterbunden! Weil wir nicht wollten das er immer dazwischen geht beim kleinsten körperkontakt.

Das größere Problem war dann gestern. Da ging es mir nicht gut und ich saß im badezimmer weil mir übel war. Der hund kam zu mir und drängte sich zwischen mich und die toilette. Ich bat meinen Mann den Hund bitte zu entfernen daher ich keine kraft dazu hatte. Mein mann probierte es mit zeichen geben und ihm andeutungen zu geben. Er reagierte nicht. Dann wollte mein Mann ihm hochheben und wegtragen in diesen Moment schnappte der Hund auf die Hand meines Mannes hin und hat ihn auch erwischt. Später fletschte er immer noch die Zähne. Heute geht er kaum noch ins Wohnzimmer und hält sich nur noch in Räumen auf wo wir eher selten sind (obwohl er eigentlich gerne bei uns in der nähe war). Er geht nur noch mit eingezogenen Schwanz und möchte auch kaum noch essen/trinken. Dennoch beim spazieren gehen ist er wie ausgewechselt (wedelt mit den schwanz und freut sich sehr über meinen Mann), nur in der Wohnung zuckt er bei ihm sofort zusammen und fletscht direkt Zähne.

Ich habe diesen Hund echt gerne aber komme langsam auch an meine Grenzen weil mir keine lösung mehr einfällt und ich überlege den Hund zurück ins Tierheim zu geben damit er vielleicht ein zuhause findet wo er glücklicher ist. Es tut mir nämlich richtig weh ihn so traurig zu sehen und habe angst es wird nicht besser. Möchte nur das beste für ihn.

Ich bitte wirklich um Rat daher ein Hundetrainer echt teuer ist. Meine tierärztin ist selbst ratlos und die im Tierheim sind auch keine Hilfe.

Bitte keine bösen Kommentare will nur das Beste für ihn!

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Zu dem was gestern passiert ist: Der Hund hat sich einfach sehr erschrocken, weil er plötzlich hochgenommen wurde. Er ist 10 Jahre alt, wer weiß, was ihm mal passiert ist, als er hochgenommen wurde, vielleicht wurde danach ein Mensch aggressiv gegen ihn.

Ihr könnt einiges selbst versuchen: Dein Mann soll ihn öfter mal belohnen. Am besten erst mal mit kleinen Leckerli. Immer, wenn der Hund ihn anschaut, in seine Nähe geht, in seiner Nähe ruhig ist, wirft dein Mann ein minikleines Leckerli Richtung Hund. So lange, bis der Hund sich regelmäßig für deinen Mann interessiert.

Zudem wäre es vielleicht gut, wenn ihr eine Zone einrichtet, in der der Hund weitgehend ungestört ist. Also wenn er tagsüber genug von Menschen hat, kann er dahin gehen und wird in Ruhe gelassen. Dazu reicht es, wenn der Hund dort oft belohnt wurde und danach nichts mehr folgt, er merkt nach einiger Zeit, dieser Platz ist gut, aber da habe ich auch meine Ruhe.

Parallel würde ich mich sehr intensiv mit Training bzw. Erziehung befassen und die Grundkommendos noch mal sehr intensiv üben und auch das Zielverhalten immer wieder belohnen, bis sich der Hund auch aus angespannteren Situationen problemlos abrufen lässt.

Das kann eine Weile dauern.

Eigentlich arbeiten Tierheime meines Wissens mit Trainern zusammen oder zumindest mit Gassigehern oder Tierpflegern, die sich gut mit Training auskennen. Fragt doch mal, ob man euch nicht jemanden vermitteln kann, mit dem ihr mal über dieses Thema reden könnt, ohne dass das gleich ein ausgebildeter Trainer ist. Vielleicht kann man sich ja auch mit einem Gassigeher verabreden und beim Ausführen mit eurem/ beiden Hunden üben.

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Nimmt man nicht heutzutage den Genderstern? Die Praktikant*innen mit einem/r Redakteur*in etc.?

Soweit ich das verstanden habe, soll das Relativpronomen vermieden werden und stattdessen das Nomen wiederholt werden.

Ich würde vielleicht "einer/ einem" weglassen und nur das Plural verwenden: Die Praktikant*innen arbeiteten mit Redakteur*innen zusammen, die...

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Es gibt Ausbildungen, bei denen du egal aus welchen Gründen nicht mehr als (ich meine 10 oder 20%) der Gesamtzeit fehlen darfst, aber auch nicht mehr als den gleichen Betrag, falls du während der Ausbildung an unterschiedlichen Orten arbeitest/ unterschiedliche Phasen hast. Das gilt z.B. für die Krankenpflege.

Daher würde ich mich an deiner Stelle sofort informieren, ob es bei dir solche Zeiten gibt und wie du damit in Zukunft umgehen solltest. Es gibt - trotz erfüllter Schulpflicht - Ausbildungen, bei denen nur AUs akzeptiert werden. Also keine handgeschriebenen Entschuldigungen.

Informiere dich darüber, sprich mit deinen Lehrern und Ausbildern (das gilt bei einigen nur für die Praxis, bei anderen auch für die Schule) und versuche, eine Einigung zu finden.

Von der Krankenpflege weiß ich, dass Lehrlinge selbst Angst vor nötigen OPs hatten, weil sie damit ihre Fehlzeiten überstiegen hätten.

Das muss nicht in jeder Ausbildung so sein, aber man sollte auf so etwas achten und eigentlich solltet ihr mMn in den ersten Tagen über solche Regeln informiert worden sein!

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Eigentlich nicht. Besonders nicht in der ersten Nacht.

Ich hatte meine mal eine ganze Zeit verlegt, weil ich sie nachts auf dem Weg zum Bad rausgenommen und im Halbschlaf irgendwo hingelegt hatte, wo ich sie erst ein paar Wochen später wiederfand.

Ich denke nicht, dass man so eine Beißschiende im Schlaf verschlucken kann, ohne davon aufzuwachen. Man hätte Atemnot und würde mMn würgen und davon auf jeden Fall aufwachen!

Entspanne dich mal und denke nicht dran, dann taucht sie vermutlich wieder auf. Außerdem sitzen die vom Zahnarzt gefertigten Schienen eigentlich sehr fest.

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Ein Marder oder Ähnliches scheint mir wahrscheinlicher als der Diebstahl relativ (vom Kaufpreis her) "wertloser" Tierchen.

Wir hatten das mal mit Enteneiern. Es brütete eine wilde Ente auf unserer Terrasse. Eines Morgens war die schon früh laut und flog wild hoch und runter. Die drei gelegten Eier waren danach ohne weitere Spuren weg, die Ente saß "ratlos" daneben (die Eier waren in einen Balkonkasten auf der Terrasse gelegt worden). Wir konnten anfangs nicht glauben, dass das wirklich ein Tier war, weil keinerlei Spuren zu sehen waren. Das Tier muss die Eier einzeln weggetragen haben.

Fürs nächste Mal: Doppelte Verdrahtung, außen Edelstahl. Da kommt dann normalerweise keiner rein, wenn man auch tief genug nach unten geht, dass sich keiner durchgraben kann.

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Einerseits sicherlich ja.

Der Durchschnittsmensch wusste noch nichts von Psychologie (des Aberglaubens) und Manipulationsmechanismen.

Auf der anderen Seite kann man heute viel besser Ereignisse dokumentieren (Überwachungs- und Wärmebildkameras etc.). Wer also einfach etwas erzählt, muss es heute erst mal beweisen, das war früher nicht möglich. Und Manipulationen werden eher aufgedeckt. Man könnte sich an Experten oder Journalisten wenden, die "Paranormales" erforschen oder dokumentieren. Das war damals fast nicht möglich.

Und die meisten dieser Geschichten leben vom Weitererzählen, davon, dass derjenige, der daran glaubt, eben nicht anwesend war und nur "überzeugt" wird. Wir würden das heute eher in den Bereich Urban Legend einordnen. Es gibt keinen, der wirklich dabei war, die Geschichte ist aber weit verbreitet und jeder kennt die "typischen" Elemente der Geschichte. Das war damals halt auch so.

Von den im 19. Jhd. beliebten "Séancen" weiß man heute, dass sie alle manipuliert waren und wie das passierte. Damals wollten aber viele mit ihren verstorbenen Familienmitgliedern, oft früh verstorbenen Kindern, reden und so waren sie auch eher bereit, daran zu glauben, dass das bei bestimmten Menschen unter bestimmten Umständen möglich war.

Wenn man sich heute Foren zum Thema "Reinkarnation" ansieht, wo auch viele Eltern über das schreiben, was ihre Kinder angeblich gesagt, getan, erzählt hätten, dann merkt man, dass viele für das Thema immer noch anfällig sind.

Die meisten "übernatürlichen" Ereignisse, die man kennt, wurden inzwischen erklärt oder es wurden Manipulationen gefunden.

Der Mensch möchte aber glauben. Sei es an etwas Tröstliches wie die Kommunikation mit geliebten Verstorbenen oder einfach etwas, das dem Leben mehr Sinn verleiht als der triste Alltag. Und das Glauben und die Fantasie wurden damals eben von Übernatürlichem angeregt. Heute ist das teilweise immer noch der Fall, s. Coronaverschwörungstheoreien: Wir sind im Angesicht des Unfassbaren geneigt, an sinngebende Erklärungen zu glauben. Eine Regierungs- oder Weltverschwörung ist viel "logischer", da absichtlich hinterrücks geplant und ausgeführt, als ein Virus, das einfach so kam, ohne Grund, ohne, dass wir es sofort eindämmen können.

Und früher glaubte man halt an Geister, Poltergeister, Kommunikation mit Verstorbenen, UFOs usw.

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Bist du es denn? Ich hatte meinen Ausweis verloren, hatte aber noch ein Dokument mit Lichtbild mit, das wurde dann akzeptiert. Führerschein, ggf. Krankenkassenkarte - es muss deine Adresse mit drauf stehen und ein Lichtbild dabei sein.

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Was verstehst du genau unter DIY? Handarbeiten, Reparaturen/ Handwerkerarbeiten, Bastelarbeiten, "Hacks" für Zuhause, selbst einkochen etc.?

Das Einfachste wäre stricken (zu lernen). Dafür braucht man zwar Material, aber es ist günstig, 2 Stricknadeln und ein Wollknäuel. Oder Häkeln, dafür braucht man nur eine Nadel.

Wenn du Akrylfarbe hast, findest du online sehr viele Anleitungen für einfache Bilder mit Verlauftechnik oder abstrakten Malereien.

Mit Nagellack und Wasser kann man billige Becher marmorieren.

Am besten schreibe einfach mal auf, was dich grundsätzlich interessiert und was du schon zu Hause hast. Wenn du kochen möchtest, könntest du wahlweise Brühwürfel selbst herstellen aus im Ofen gebackenen/ getrockneten Gemüse oder gleich Gemüsebrühe selbst zubereiten und portionsweise Einfrieren. Im Herbst/ Winter isst man ja oft viele Suppen, da würde ich das lohnen.

Wenn du eine Nähmaschine hast und etwas nähen kannst, könntest du schauen, ob du Kleidung hast, die etwas beschädigt ist und repariert werden müsste.

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Frustriert und Frauenhasser ist ja nicht das gleiche.

Sicherlich dürften viele frustrierte oder enttäuschte Männer dabei sein. Und wenn die Frauen sich auch nur auf Sex einlassen und die Sache für die Männer okay ist (keine Beziehung zu haben oder anzustreben), dann sollte das ja für beide kein Problem sein.

Ich würde mich fragen, was im Leben eines Mannes passiert ist, dass er zwar heterosexuell ist, aber quasi für den Rest seines Lebens komplett aufgegeben hat.

Es gibt Menschen, die einfach keine Beziehung wollen und andere, für die sich einfach keine Beziehung ergibt und die sich damit abfinden.

MGTOW klingt so, als habe man im Vorfeld schon aufgegeben, um nicht mehr enttäuscht zu werden. Dahinter steckt also mMn viel Leid.

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Besprich das offen mit dem Hausarzt. Darfst du mit Coronaverdacht in seine Praxis kommen oder nicht? Darf jemand anders mit deiner Unterschrift die Krankmeldung abholen? Gibt es weitere Alternativen nach Meinung des Arztes?

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Du könntest evtl. noch an der Ernährung schrauben (Proteine und Mikronährstoffe wie Selen).

Schau mal Bilder von Whoopi Goldberg an: Die hat gar keine Augenbrauen. Was das Erbgut nicht hergibt, wird mit den besten Mitteln nicht wachsen. Also eventuell musst du dich damit abfinden, dass sie nicht mehr deutlich buschiger werden.

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Was ist denn eine höhere Erbintelligenz? Du kannst in einer Familie von den gleichen Eltern hochbegabte und geistig behinderte Kinder haben. Und die Naziideen bezeichnet man als Ideologie, dahinter muss also nichts Logisches stecken!

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Ich hoffe doch sehr, die Grundeinstellung übers Leben hinweg und die Bemühung.

Nicht jeder Mensch kann "Gutes tun", besonders, wenn damit auch noch Spenden gemeint ist. Nicht jeder hat Geld übrig. Auch unter Muslimen gibt es sicher Geringverdiener oder Menschen, bei denen einfach am Monatsende nichts übrig bleibt oder sogar ein Minus auf dem Kontostand steht. Diese Menschen sollten sicher nichts spenden!

Man muss sich mMn fragen, ob ein allmächtiges Wesen wirklich so ein Erbsenzähler ist, wie uns religiöse Bücher oder manche Predigten wirklich weismachen wollen, oder ob das nicht eine Erfindung, eine Interpretation der Menschen basierend auf IHREN Erfahrungen und Einstellungen ist.

Warum sollte denn ein allmächtiges Wesen am Ende sagen, "joa, er hat sich immer bemüht, anderen zu helfen, war zu jedem freundlich, hat sich oft hintangestellt, um andere zu unterstützen, aber in der Endabrechnung hat er nicht oft genug gebetet und nicht genug gespendet"?!

Kann man sich wirklich vorstellen, dass ein allmächtiges Wesen sich derart erniedrigt und mit dieser Art Erbsenzählerei am Ende eines Menschenlebens Buchhaltung betreibt?

Menschen haben, wenn sie lange leben, sehr viele bis viele Lebensphasen mit teils stark unterschiedlichen Schwerpunkten. Es gibt Phasen, in denen man viel hilft, vielleicht auch viel spendet oder verschenkt oder für andere bezahlt, es gibt (manchmal andere) Phasen, in denen man viel betet (oft eher im Alter oder halt in Phasen, in denen die Religion sehr wichtig ist) und es gibt Phasen der Überforderung, in denen die Religion bei einigen in den Hintergrund tritt, Phasen der beruflichen Überforderung, Depression, Trauer, Selbstfindung, Krankheit oder Krankheitsgebleitung usw.

Wer würde denn wirklich glauben, dass ein Gott am Ende sagt, oh, da hat er also nicht gebetet und sich nicht an bestimmte Vorgaben gehalten, und es zählt überhaupt nicht, dass er zu der Zeit stark überlastet war, psychisch krank, keinen Kopf dafür frei hatte?

Ja, es gibt Menschen, die gerade in schweren Phasen sich der Religion zuwenden und es gibt Menschen und Zeiten, in denen man so überlastet ist, dass man vieles einfach nicht mehr schafft und das in Vergessenheit gerät.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, so dass etwas - sehr Menschliches - von einem allmächtigen Wesen bestraft würde, selbst wenn man übers gesamte Leben gesehen sehr bemüht war, "ein guter Mensch" zu sein und auch anderen zu helfen. Und sich vielleicht auch bemüht hat, zumindest phasenweise, Gott nahe zu sein und seine Gebote zu verstehen.

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Hier steht etwas von November bis April:

https://www.aktion-wespenschutz.de/Interaktive%20Hilfe/FAQ/05-Leeres%20Wespennest/Leeres%20Wespennest.htm

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Besprich mit deinem Mann, dass du die Ausbildung beenden willst. Das sind ja nur noch anderthalb Jahre. Und dann suchst du dir einen Job, beendest die Probezeit und dann hört ihr mit der Verhütung auf und wartet, was passiert.

Eine Freundin von mir, die sich sehr gut mit ihren Eltern versteht, hatte lange daran zu knabbern, dass ihre Mutter ihr sagte, sie hätte wegen ihrer Geburt ihre eigene Ausbildung aufgeben müssen. Die Mutter hat das wohl nicht mal als Vorwurf gesagt, aber die Tochter hatte trotzdem sehr lange daran zu knabbern. Also mache so etwas lieber nicht.

Und unter uns gesagt: Ich persönlich würde, wenn ich die Wahl hätte, ein Kind lieber NACH der Coronazeit bekommen. Bisher höre ich teilweise belastende Berichte, Väter dürfen nicht mit in den Kreissaal, bestimmte Krankenhäuser sind unter Müttern der Umgebung gefürchtet, weil die Coronaregeln dort so streng sind, dass die werdende Mutter eventuell nicht genug (medizinische und pflegerische) Aufmerksamkeit bekommt oder Angst hat, nicht rechtzeitig ins Krankenhaus zu kommen bzw. "zugelassen" zu werden.

Ein Mann, der zu Anfang der Coronazeit Vater wurde, erzählte mir ganz aufgelöst, dass er nicht mit in den Kreissaal durfte, und seine Frau nach der Geburt auch nur ganz kurz auf Station sehen durfte und sie dann erst bei der Entlassung wiedersah. Das sind Momente, die er nicht zurückbekommt. Für die Frau war das genauso belastend.

Ein stabiles Doppeleinkommen hilft außerdem doch sehr, weil man ja auch eine Erstausstattung fürs Kinderzimmer braucht, das eventuell noch renovieren möchte, und dann recht schnell erst mal zügig Kleidung ersetzen und Spielzeug beschaffen möchte. Vielleicht wäre das auch ein Punkt, der für die Beendung der Ausbildung und Probezeit spricht.

Und mal nur am Rande: Du könntest auch Zwillinge oder Drillinge bekommen. Dann müsstest du vieles auch doppelt oder dreifach kaufen. In dem Fall würde es noch einmal teurer.

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Erzähle deinen Eltern unbedingt von der Situation gestern.

Wägt gemeinsam ab, ob es besser ist, zu Hause zu bleiben oder zur Schule zu gehen. Oder erst mal zur Schule zu gehen und zu sehen, ob das klappt. Für die Schule spricht mMn Ablenkung von der Situation gestern, es sei denn, die Panik wurde durch Mobbing oder Vorkommnisse in der Schule ausgelöst. Ansonsten wärest du heute im gleichen Umfeld, in dem du gestern die Panikattacke hatte, das könnte auch belastend sein.

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Einfach mal bei der Polizei fragen, welche Möglichkeiten sich da ergeben.

Ich sage mal so: Wenn das ein Dienstwagen wäre, der für die Arbeit makellos sein müsste (weil man z.B. das Autohaus repräsentiert und Kunden nach Hause fährt etc.), dann wäre mutwillige Verschmutzung des Autos sicherlich als Beeinträchtigung der Berufsausübung irgendwie strafbar, denke ich.

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Sich in das "Kind" hineinversetzen, mal mit ihm reden, offen. Fragen, was gerade an der Schule so schwer ist, was ihm gut gefällt, das betonen. Versuchen, die positiven Aspekte auf andere Fächer/ Aufgaben zu übertragen.

Mit ihm über seine Kindheit, Hobbys, Lieblingsfächer, Lieblingsthemen reden (auch freundlich und offen, nach seinen früheren und jetzigen Interessen fragen) - im Zweifel erst mal immer wieder - und es dann auf Interessen hinweisen, die zu Berufen führen könnten oder auch Begabungen. Begabungen müssen nicht in Schulfächern liegen, sondern können auch allgemeiner Natur sein, z.B. Dinge reparieren, gut mit Menschen umgehen, geduldig sein, schnell in bestimmten Beriechen Fehler finden, sich in bestimmten Situationen lange konzentrieren können usw.

Und dann immer wieder alleine oder gemeinsam recherchieren, zu welchem Beruf das führen könnte.

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