Mathe als Verwaltungsfachangestellte?

3 Antworten

Ich bin Industriekauffrau und mache gerade die Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin. Also kaufmännischer Beruf, aber quasi auf der "anderen Seite" - Wirtschaft, nicht öffentliche Verwaltung. Rechnungswesen (und etliche andere Bereiche mit Mathe wie Logistik oder auch ein paar steuerrechtliche Grundlagen) sind dabei aber auch ganz zentrale Themen.

In meinem Beruf und auch in der Weiterbildung sollte man die Grundrechenarten, Prozentrechnung, Dreisatz und das Umstellen von Formeln nach einer Unbekannten beherrschen. Mehr Mathe braucht es da nicht. Der ganze Kram der gymnasialen Oberstufe mit Kurvendiskussion, Vektoren, Sinus und Cosinus und so weiter spielt überhaupt keine Rolle.

Es ist also alles im Rahmen, was man für diese Berufe können muss, finde ich.

Ich bin Azubi zum IK und hatte Bedenken wegen ReWe, weil ich in meiner Klasse einer der wenigen bin, die diesbezüglich keine Vorkenntnisse hatte. Habe aber keinerlei Probleme und schreibe sehr gute Klausuren.

Bisher ist der reine RechenAnteil gering. Es bedarf mehr Logik, wie HappyMe1984 schon schrieb. Wichtig ist, dass du von Anfang an alles verstehst (sonst frag nach). Da alles aufeinander aufbaut ist dies wichtig und später kaum nachholbar.

Haushaltswesen kenne ich nicht.

Stress dich nicht. Wird schon werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Azubi Industriekaufmann (2. Jahr)

Jeder Ausbildubgsberuf im Sinne des BBiG hat einen Rahmenlehrplan, in dem alle Lernfelder aufgeführt sind.

Für den Verwaltungsfachangestellten fallen matjematische Bezüge für Tabellenkalkulationen, Bedarfsermittlungen und Bezügeberechnungen vorwiegend an. Dafür bedarf es aber keiner höheren Mathematik, sondern grundsätzliche Punkte, wie Prozente, Dreisatz und dem Verständnis von Bezügen (Logik).

Ansonsten liegt das Hauptaugenmerk in dieser Ausbildung auf der Anwendung von Rechtsnormen. Ich denke dieser Teil macht 80 Prozent aus. Finanzwirtschaft ist da eher der kleinere Teil.

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