Maronen (Speisepilze) putzen?

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6 Antworten

essen kannst du davon restlos alles - also schnippel' einfach alles ab, was du nicht auf deinem Teller oder im Mund haben willst, den Rest kleinschneiden und ab damit in die Pfanne. (Mach' die Pilze lieber mit einem Pinsel / Bürste sauber, Wasser möglichst vermeiden - oder nur ganz kurz.) Der Schwamm schmeckt prima, ist aber dank seiner schwabbeligen Konsistenz nicht jedermanns Sache. Der Stiel schmeckt auch, kann aber etwas härter sein - diesen schneidet man dann einfach etwas dünner als den Hut. Guten Appetit.

Ich habe mal 'probegebraten' und habe festgestellt, dass ich den Schwamm tatsächlich nicht so toll finde und diesen dann vorher heraus-/ ablösen werde. Danke für den hilfreichen Tipp

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so handhabe ich das auch, wenn es eine junge marone ist, ist der schwamm noch nicht so porig und lässt sich gut verarbeiten. die konsistenz ist dann auch nach dem braten in der pfanne nicht störend und der stiel schmeckt beim jungpilz auch lecker, wenn er nicht gerade wurmig ist ;)

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Hallo, also ob du die Röhren wegschneiden musst oder nicht, dass kommt auf das Alter der Pilze an. Bei ganz Jungen, wo die Röhren noch fest sind, lasse ich sie dran. Den Stiel esse ich mit, wenn er noch weich ist und nicht alt und holzig fest. - Weggeschnitten muss auch alles, was madig und von Schnecken angefressen ist. Weiche und matschiege Pilze würde ich auch nicht mehr sammeln. Da ist es besser, sie stehen zu lassen.

Hier kannst du noch mal was über Maronen auch mit Bilder nachlesen.

http://selbstbewusstgesund.de/ernaehrung/pilze/pilze-7-essbare-pilze-erklaerungen-und-bilder/

Liebe Grüße

Elke

Hei DagTec, putzen ja: Das "Gummi", wenn´s dick und häßlich-schmierig geworden ist, wegmachen (es gibt Leute, die essen alles mit); den Stiel kann man natürlich auch essen... Aber: Die Blau-Druck-Probe allein ist allerdings kein Kriterium ~~~ andere Pilze blauen auch und sind alles andere als genießbar, z-. B. Satansröhrling, Gallenröhrling, netzstieliger Hexenröhrling... Wer Pilze sammelt, muss sie kennen! Alles andere pendelt zwischen Leichtsinn und Selbstmord. Grüße!

Ich habe mich natürlich vorher extrem schlau gemacht, hundertfach gegoogelt und mir alle Pilzbilder von diesem Pilz und seinen Doppelgängern angesehen, die es gibt. Maronen sollen mit einem Gallenröhrling zu verwechseln sein, der mich jedoch nicht umbringt, sondern nur das ganze Pilzgericht ungenießbar (bitter wie Galle, deshalb auch der Name) macht. Ich fange extra mit Maronen an, weil die einfach zu erkennen sind und vielleicht auch noch mit einem Steinpilz zu verwechseln ist. Der macht ja aber auch nichts,- im Gegenteil :-)

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Der Gallenröhrling hat einen rosa Schwamm, der nicht blaut. Habe die vor 2 Wochen hier in Niederbayern massenweise gefunden.

Satansröhrling und Hexenröhrling sollen wohl extrem stark, (habe sie jedoch noch nicht finden dürfen) - bei Maronen wird's nur leicht bläulich.

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Selbstverständlich isst man bei Röhrenpilzen, wozu Maronen gehören, die Röhren mit, wenn sie einwandfrei und nicht verwurmt sind. Auch der Stiel von Maronen ist essbar; man schneidet davon nur Schadstellen ab, um dann die Pilze zum Verspeisen zuzubereiten.

Guten Appetit!

Da es bei uns Maroni im Überfluss gibt, schleide ich persönlich immer sehr stark weg. Den Schwamm lass ich nur bei den ganz kleinen dran, sonst schabe ich ihn mit dem Messer ab. Auch vom Stiel schneide ich das meisste weg. Ich lass da nur nen Stummel dran.

Wenn du am Stiel oder auch am inneren des Pilzes dunkle Punkte siehst solltest du ihn ganz entsorgen. Es sei denn du stehst auf ne fleischige Beilage ;-)

Guten Appetit

Den Schwamm kann man essen aber ich würde dir raten ihn wegzuschneiden und ja der Stil ist auch essbar

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