Manchmal muss man doch zu seinem Glück gezwungen werden, oder?

Support

Liebe/r JackySmith,

suchst du einen Rat oder möchtest du nur diskutieren? gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform und daher ist dein Beitrag auf der Startseite fehl am Platz. Um Diskussionen zu führen oder auf etwas hinzuweisen, ist unser Forum da: www.gutefrage.net/forum. Ich bitte dich, dies bei deinen zukünftigen Fragen zu beachten.

Hierzu kannst Du auch nocheinmal unsere neuen Richtlinien lesen (http://www.gutefrage.net/policy).

Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,

Tim vom gutefrage.net-Support

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich lasse niemanden in mein Leben pfuschen. 47%
Ja, manchmal muss man wirklich zu seinem Glück gezwungen werden. 28%
Ich bin glücklich. Ich mache mir keine Gedanken darüber wie man es werden kann. 9%
Eigene Antwort: 9%
Ich bin selbst der Bestimmer über mein Glück, weil... 4%
Glück gibt es nicht, weil... 0%
Um glücklich zu sein, brauche ich Unterstützung von außen. Ich geh sonst in mir ein. 0%

7 Antworten

Wer zu seinem Glück "gezwungen" wird, wie es umgangssprachlich so schön heißt, wird innerlich unglücklich bleiben und an sich selbst zerbrechen. Nach außen kann er sich vielleicht glücklich geben, aber sich selbst kann er nicht belügen. Der gezwungene Mensch wir unglücklicher sein wie auf seinem selbstgewählten Lebensweg, auch wenn es für andere Menschen nicht so scheinen mag. Ein anderes Sprichwort sagt: der Schein trügt. Und so ist es mit uns Menschen oft. Viele Grüße!

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich lasse niemanden in mein Leben pfuschen.

Man kann ja niemand zu seinem Glück zwingen, weil man doch nicht wissen kann ob das was man sich für den anderen wünscht, ihn auch glücklich macht.

Eigene Antwort:

Glück ist kein Ziel, sondern ein Seins-Zustand, der unabhängig von äußeren Begebenheiten ist. Sobald ich sage: ich bin glücklich wenn.... wird es immer außerhalb von mir und in einer vermeintlichen Zukunft liegen.

Ich weiß, dass Glück kein Ziel ist. Glück ist ein Zustand. Keine Frage. Ich denke aber, dass es schon von äußeren sowie Inneren Begebenheiten abhängig ist. Ich denke einfach, dass man Dinge außerhalb erleben muss, die einem zeigen was Glück heißt. Weil ohne so manche Erfahrung, würde man wohl nicht in diesen Zustand kommen. Natürlich hängt auch alles von einem selbst ab, wie man selber fühlt, denkt und welche Einstellungen man hat. Ich habe gemerkt so manche Situationen, die von anderen Menschen initiiert worden sind und ich versucht habe mich mit allen Mitteln dagegen zu wehren, waren im Nachhinein das Beste, was mir passieren konnte. Ich musste diese Erfahrungen einfach machen und im nachinein war es gut wie es war. Und mir ist aufgefallen, dass ich immer eine andere Entscheidung hätte treffen können, aber ich bin dabei geblieben. Also ging auch alles irgendwie von mir selber aus. Und es waren im Nachhinein definitiv keine leidvollen Erfahrungen, selbst wenn es in genau den Momenten so schien. So hab ich eigentlich eine ganze Menge gelernt. Ich kann nicht sagen, ich bin glücklich wenn.... Wenn ich glücklich bin kann ich sagen, ich bin glücklich und mir geht es gut. Genau in dem Moment weiß ich es. Ich kann Glück nicht durch geplante Aktionen beschwören. Glück ist nicht unbedingt ein dauerhafter Zustand. Er kann immer wieder unterbrochen werden. Wenn er jedeoch bestehen bleibt, hat er nicht immer die selbe Intensität. Er ist mal stärker, mal weniger stark zu spüren.

0
@JackySmith

Da steckt viel drin, das andere erst mal erkennen dürfen! Dennoch sehe ich es noch ein wenig anders. Die Welt ist der Spiegel deines Bewusstseins, deines bewussten und unbewussten Denkens. Das heißt also: je freier du von einschränkenden, unguten Glaubenssätzen bist (vor allem eben den unbewussten!), desto glücklicher, angenehmer und freudvoller gestaltet sich dein äußeres Leben, denn - wie gesagt - es ist DEIN Spiegel. Das ist für mich die wahre Bedeutung von "Jeder ist selbst seines Glückes Schmied!"

0
@Angel84

Übrigens wäre dies in deiner Umfrage auch meine Wahl gewesen... aber mit dem Nachsatz konnte ich nicht konform gehen ;-)

0
@Angel84

Dann ist es ja gut, dass ich den Satz noch mit rangehangen habe. Die eigenen Antworten mag ich viel lieber ;) Ich mein so wie du es sieht, diese Idee, gefällt mir auch. Und ich könnte mir das auch durchaus vorstellen, aber nur unter der Bedingung, dass wir alle tatsächlich einen Geist oder sagen wir mal eine besondere Energie (die uns ausmacht bzw. verkörpert) in uns bergen. Davon bin ich nicht so überzeugt. Andererseits müsste man es auch wieder so sehen, dass die Welt außerhalb von uns, eine Traumwelt wäre, die sich durch unser Denken beeinflussen lässt. Das hieße, dass die anderen nicht real wären, weil sie nur das sein könnten, was wir fühlen. Du zielst da wohl eher auf die Getaltungmöglichkeiten des Lebens und nicht auf die anderen ab. Da haben sich jetzt mehrere Gedankenfäden verflochten.... Vielleicht kannst du sie dir entflechten, sonst ist es wohl ziemlich schwer zu verstehen. Obwohl... das nicht mal unbedingt.

0
@JackySmith

Kannst du mir mal ein paar Beispiele für ungute Glaubenssätze geben?

0
@JackySmith

Aktuelles Beispiel einer Freundin: sie kritisierte sich selbst dafür, dass sie ziemlich taff ihre Meinung vertrat und damit immer wieder Menschen vor den Kopf stieß. Zunehmend bekam sie dann Kritik aus ihrem Umfeld, dass sie anecken würde, weil ihr Ton nicht passt und sie zu sensibel auf alles reagieren würde. Glaubenssatz: Ich darf meine Meinung nicht sagen, weil ich mich nicht richtig ausdrücken kann. Glaubenssatz ins Bewusstsein geholt, damit gelöst. Jetzt ist es vorbei mit der Selbstkritik ;-) Wenn sie um ihre Meinung gebeten wird, spricht sie sie genau so aus, wie sie es empfindet. Wird sie nicht gefragt, schweigt sie. Und Anfeindungen kommen auch keine mehr. Ganz anderes Beispiel: jemand fühlt sich extrem schuldig wegen aller möglichen Dinge in der Vergangenheit. Spiegel: Schulden finanzieller Art... Noch ein Beispiel: Probleme mit dem Partner. Wenn ich dies mit dem Klienten bearbeite (und immer nur mit dem Klienten!), sich die entsprechenden Glaubenssätze gelöst haben, passiert zweierlei: Entweder der Partner (Spiegel) verändert sich, oder es kommt zur Trennung, da der Partner als Spiegel "ausgedient" hat...

0
@Angel84

Sie kritisierte sich selbst, weil sie auch von außen Kritik bekam. Das setzte ihr zu. Damit sie diesem Leidensdruck aus dem Weg gehen kann und selbst zufriedener ist, passte sie sich an und hält heute ihren Mund, außer wenn sie gefragt wird. Ok, sie hat sich ihrer Gesellschaft bzw. ihrem Umfeld angepasst. Also sie hat praktisch das erfüllt, was man von ihr erwartet hat. Sie hat nicht versucht ihre Gedanken anderes zu verpacken. Hier hat sich auf jeden Fall etwas verändert und man kan durchaus von einem Spiegel sprechen, aber ich denke nicht das es hier um den Spiegel geht, den du meinst.

0
@JackySmith

Ne, ne, du. Du verkehrst es ins Gegenteil! Da ist nix von Anpassung, nix von Leidensdruck! Gelitten hat sie vorher und Anpassung wär so ziemlich das größte Leid, das sie sich selbst antun könnte... ;-)

0
@Angel84

Ich meinte ja auch, dass sie den Leidensdruck hatte bevor sie sich angepasst hat. Aber ich bin jetzt lieber still... Ich verstehe wohl nicht so ganz, was du mir zu erklären versuchst. Vielleicht kommen wir bei einer anderen Frage nochmal drauf zu sprechen ;)

0
@JackySmith

Ich versuch es nochmal, ok ;-). Da ist in ihr der unbewusste Glaubenssatz "Ich darf meine Meinung nicht sagen, weil ich mich nicht richtig ausdrücken kann". Das heißt, immer wenn sie sich gegen ihren Glaubensatz stellt und dennoch ihre Meinung sagt, kritisiert sie sich hinterher dafür. Als Folge ihres Glaubensatzes, bekommt sie diesen auch von außen gezeigt durch Kritik. Jetzt KANN sie ihre Meinung sagen, wenn sie es möchte, ohne dass sie dafür Kritik erntet und ihr geht es gut dabei. Sie hat sich nicht angepasst. Ganz im Gegenteil!

0
@Angel84

Wow! Klasse Diskussion! Danke Angel, für deine Denkanstöße!

0

Was möchtest Du wissen?