Loht sich der beruf soldat

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, weil es primär auf deine Person ankommt, ob du dich mit dem Soldatenberuf und dessen Risiken identifizieren kannst oder eben nicht. Du musst aber sicher Abstriche im Privatleben machen, das sollte dir bewusst sein. Von den Auslandseinsätzen ganz zu schweigen, wobei sich mir hier nicht die Frage stellt, ob es sich lohnt. Ich schätze es ist zu großen Teilen ein nötiges Übel, das partiell aber auch eine Erfahrung sein kann, von der man unter Umständen individuell profitiert.

Je nachdem welche Qualifikationen bzw. Referenzen du vorzuzeigen hast (d.h. Schulabschluss, abgeschl. Berufsausbildung,...), kannst du in ein hierarchische Laufbahnsystem einsteigen. Hier kannst du in der Unteroffiziers- und Feldwebellaufbahn im Rahmen des ZAW (zivilberufliche Aus- und Weiterbildung) eine Ausbildung über die Bundeswehr erlangen. Wenn du ein Abitur oder gleichwertigen Abschluss mitbringst, dann stünde dir auch ein Studium in München oder Hamburg offen.

Das Risiko im Einsatz verwundet zu werden oder zu fallen ist abhängig von der Verwendung. Als Soldat in den Kampftruppen bist du natürlich mehr gefährdet, als ein Soldat aus der Instandsetzung. Trotzdem ist das Risiko zu sterben nicht höher, als in Deutschland durch einen Verkehrsunfall zu verunglücken. Jedoch ist die Gefahr der Verletzung, sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht, deutlich höher. Die Risiken sollte man einkalkulieren, wenn man sich für den Berufszweig entscheidet.

Übrigens gibt es einen Unterschied zwischen Berufs- und Zeitsoldat. In 99% aller Fälle steigst du als Zeitsoldat (Verpflichtungsdauer abhängig von der Laufbahn) ein und kannst dann während der Dienstzeit den Antrag auf den Berufssoldat stellen. Derzeit ist das aber nicht sehr wahrscheinlich, dass man positive Resonanz bekommt.

MfG Rusty

Danke für den Stern!

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Hallo,

natürlich lohnt es sich, bei der Bw zu arbeiten, wenn Du bereit bist, den Willen der politischen und militärischen Führung durch- und umzusetzen und den Himmel jeden Tag mit frischen Seelen zu versorgen!

Wie hoch ist das Sterberisiko? Nun, der Tod ist der mögliche Abschluss eines (jeden) soldatischen Arbeitstages und die logische Konsequenz soldatischen Handelns (Georg Schramm, Kabarettist).

Das heißt, über diese beiden Absätze musst Du Dir als erstes Gedanken machen, den Rest erfährst Du dann beim Wehrdienstberater (oder Karriereberater, wie er heute heißt) und aus der Besoldungstabelle des Bundes, die auch die Gehälter der Soldaten beinhaltet. Da das Gehalt vom Dienstgrad, Dienststellung, Familienstand, Standort etc. abhängt, ist es sinnlos, jetzt irgendwelche Zahlen einzustellen.

Wenn Du Berufssoldat werden willst, ist als Offizier ein Studium unabdingbar. Das kannst Du in Hamburg oder München machen.

also ich hab mich da auch mal informiert das sieht so aus: 7 von 100 werden in kriesengebiete versetzt und die wahrscheinlichkeit dass du dann stirbst ist 5% also ich würde es niemals eingehen!!

Hast du angst vor dem tot

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@boxer002

Also 5% sind bei einem guten gehalt eig nichts

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@warexperience

Also,wenn meine Dienstzeit endet, werde ich wahrscheinlich trotz meines Master-Studiums zu Anfang 1000€ weniger verdienen...

Das Gehalt bei der Bundeswehr ist keinesfalls gering.

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