Lohnt es sich Theaterwissenschaften zu studieren?

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4 Antworten

du kannst mit diesem studium jeden beliebigen job in einem theater ausüben! solltest du davon eine familie ernähren wollen rate ich dir davon ab, wenn du aber unter umständen sowieso irgendwo einheiratest, oder gerne ein unregelmäßiges leben führst und dich gerne von einem auf den nächsten tag überraschen lässt, kann das durchaus ein spannendes betätigungsfeld sein! was andere sagen, dass man sowieso keine chance hat, das ist quatsch! man kann gut überleben, man kann auch jobs finden, aber man muss bereit sein opfer zu bringen, evtl sein leben lang selbstständig zu sein, keine krankenkasse und sozialversicherung zu haben und sich jeden tag aufs neue sein brot zu verdienen!

man kann damit glücklich werden, aber man muss wissen, ob das wirklich das ist, was man will! hierzu muss man aber immer beide seiten der medaille betrachten!

Danke für deine Antwort! Ich hätte bloß noch eine Frage: du hast geschrieben, dass man mit diesem Studium jeden beliebigen Beruf im Theater ausüben kann. Könntest du mir hierfür ein paar konkrete Beispiele nennen? Schließlich kann man ja mit einem Theaterwissenschafts-Studium nicht Maskenbildnerin werden ;)

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@caromuller1998

doch, man kann auch maskenbildner werden! hier geht es vorwiegend darum, dass dir im studium grundlegende kenntnisse um das schauspiel und theaterwesen vermittelt werden! du ein gefühl und ein verständnis für stücke, interpretationen und ähnliches gewinnst! es geht hier also eher um ALLGEMEINE grundfähigkeiten! die spezialisierung musst du selbst innerhalb des studiums vornehmen, mithilfe von wahlpflichtbereichen, seminaren, nebenfächern..... und wie bei den meisten berufen ist es auch in der theaterwissenschaft so, dass du einige sachen auch erst mit dem einstieg ins berufsleben erst lernst! der sicherste und beste job den du bekommen kannst ist sicher der programmplaner beim nationaltheater!

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@Chrisgang

Wenn man sich selbst nicht genau auskennt, sollte man hier keine falschen Antworten geben. Natürlich stimmt es, dass Theaterwissenschaft eher allgemeine Fähigkeiten vermittelt, jedoch bereitet das Studium deshalb noch lange nicht auf alle Theaterberufe vor. So ist es als Vorbereitung auf eine Tätigkeit z.B. als Regisseur oder Dramaturg sinnvoll, Maskenbildner durchlaufen jedoch einen völlig anderen beruflichen Werdegang. Hierbei handelt es sich um eine eigene Ausbildung, die zunächst eine Ausbildung als Friseur voraussetzt. Ähnlich sieht es bei Berufen wie Licht- oder Tontechniker aus. Auch Schauspieler gehen normalerweise den Weg über die Schauspielschule und nicht über ein theaterwissenschaftliches Studium.

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@Donmiguel2009

vorrausgestetzt ist es nicht!!! wen jemand einstellt ist den dafür zuständigen leuten komplett freigestellt! als KFZ-mechaniker musst du auch keinen mechatroniker haben! da kannst du auch heizungsbauer sein, wenn dich der chef einstellt ist das kein problem!

dass eine spezialisierung natürlich sinnvoll ist habe ich nicht ausgeschlossen, außerdem brauchst du die leute auch nicht für dumm verkaufen! diese frage war durchaus sehr fachspezifisch!

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@Chrisgang

Im Falle handwerklicher oder technischer Berufe ist die Ausbildung Voraussetzung um in dem Beruf überhaupt arbeiten zu können. Glaubst du wirklich, ein Theater würde z.B. einen Theaterwissenschaftler als Lichttechniker einstellen? Das geht schon allein aus rechtlichen Gründen nicht. Wieviele Maskenbildner kennst du denn am Theater, die keine reguläre Ausbildung als Friseur und Maskenbildner durchlaufen haben?

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@Donmiguel2009

nein, falsch! du darfst keinen handwerksbetrieb aufmachen, wenn du kein handwerker bist! aber auf einer baustelle darf dich ein handwerker in seinem betrieb einstellen und dich die arbeiten machen lassen, die er für richtig hält! hier obliegst du einem völligem irrtum! lizenzen sind eldiglich für einzelunternehmungen nötig! gründest du theoretisch eine andere gesellschaftsform, wäre das wieder problemlos möglich, jedoch wirst du dich dann nicht als handwerksbetrieb bezeichnen dürfen, denn hierzu brauchst du die lizenz der handwerkerinnung! die du ohne geeignete ausbildung nicht bekommen wirst! steigerung wäre ein meisterbetrieb, hierzu benötigst du einem der fachrichtung entsprechenden meistertitel! rechtlichs teht nichts im wege! dass der theatervorstand natürlich lieber eine ausgebildete person einstellen wird, als jemanden der nicht fachspezifische kenntnisse hat ist außer frage! habe ich aber auch nirgends behauptet!!!!

meien aussage war: "möglich ist alles" und das ist es, daran hat sich nichts geändert! dass es natürlich sinnvoll ist sich spezifische kenntnisse anzueignen steht außer frage, das kann man aber auch nach dem studium machen, wenn man genauer weiß, was man will!

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Ich würde vielleicht erstmal ein längeres Praktikum machen, bevor ich ein derartige Studium beginne. Die eigene Motivation und Begeisterung fürs Theater sollte schon sehr hoch sein, bevor man diesen Weg einschlägt. Eine Karriere am Theater ist sicherlich nicht mit "Versorgungsberufen" wie Kaufmann, Steuerfachangestellter u.ä. zu vergleichen. Er verlangt viel Idealismus und die Bereitschaft, auch längere finanzielle Engpässe zu überbrücken. Wer jedoch die Leidenschaft für das Theater mitbringt, für den ist es kaum möglich, in einem anderen Beruf zu arbeiten.

Wenn Du ein Leben willst, das in einigermaßen planbaren Bahnen in Deinem Landkreis stattfindet und evtl. Richtung Familie läuft, kannst Du so einen Beruf vergessen.

Na ja, sicherlich sind Theaterberufe häufig aus finanzieller Sicht problematisch, das heißt aber nicht, dass es auch Menschen gibt, die in Theaterberufen arbeiten und damit eine Familie ernähren bzw. über regelmäßige Einkünfte verfügen. Richtig ist, dass künstlerische Berufe am Theater viel Flexibilität und Engagement voraussetzen. Für Menschen mit Beamtenmentalität scheiden diese Berufe sicherlich aus.

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@Donmiguel2009

Sehr uninformatives und daher unnötiges Nachgerede von Donmiguel2009.
Und daß man sich als Beamter in Sturheit, Büroschlaf und Sicherheit wiegt, ist ein total falsches Vorurteil. Ein Großteil der Beamten (z.B. Polizisten, Lehrer) müssen höchst flexibel und hochengagiert sein.

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@Gerhardraet

Mir ist allerdings nicht klar, wann ich etwas von Sturheit und Büroschlaf geschrieben habe... Sicherheitsdenken ist dagegen bei vielen Arbeitnehmern und Beamten ausgeprägt, mit dem kommt man in künstlerischen Berufen nicht so weit - auch wenn es - in Maßen - sicherlich berechtigt ist.

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