Liedeinführung in der Kinderkrippe

5 Antworten

Hey! Ich finde die Einführung gar nicht mal so schlecht. Ich würde vorher die Kinder eher fragen woran man den Frühling erkennen kann. Und überhaupt was ist der Frühling. Dann würde ich das genauso durchführen wie du auch. Am schluss würde ich das 1. Thema (was ist der Frühling und woran kann man ihn erkennen) noch einmal mit aufgreifen damit die einen Bezug zum Einstieg haben vielleicht lässt du die Kinder ja ein Symbol sammeln, was für sie Frühling, welche sie am nächsten Tag mitnehmen sollen. So hast du am ´nächsten Tag sogar schon eine Einleitung. der Rest vom Schluss ist doch gut. =D Viel Glück =D

Die Kinder könne in diesem Alter weder richtig sprechen, noch reflektiern, noch Collagen kleben, noch wissen sie, was mit einem so abstrakten Begriff wie Frühling gemeint ist, noch, was ein Symbol ist, noch eigene Geschichten erfinden, noch Tulpen basteln! Schon gar nicht in einer Gruppe von vielleicht 10 Kleinstkindern, von denen 3 noch nicht mal laufen, geschweige denn, sprechen können!

Das genannte Lied finde ich auch viel zu kompliziert. Warum, um Gottes willen, muss man mit dieses Allerkleinsten so ein kompliziertes Lied lernen?! In diesem Alter schaffen sie gerade mal mit Mühe und Not Alle meine Entchen!

Wenn es nur um die Einführung eines Frühlingsliedes geht, würde ich eines nehmen wie "Liebe, liebe Sonne", das können schon 2 Jährige mitsummen, weils so einfach ist. Und es ist ein Gestenlied, das auch schon die 15 Monate slten hinkriegen können.

Und die Kinder dürften dazu Geräusche auf Musikinstrumentenmachen. Zur Not mit Stöckchen auf einer Dose klopfen, aus Filmdosen mit einer ungefährlichen rohen Nudel eine Rassel gebastelt - besser wären natürlich echte Musikinstrumente. Meine nehmen dazu gerne ein Tamburin, Shaker-Eier, eine "Gurke" (Ratsche), ein Triangel (nur für die "Großen" bedienbar) und Flöten aus Kunststoff. Egal, ob irgendjemand dabei einen Takt hält: Es geht doch um Musik als Klangerlebnis, oder?

LG, deine langjährige Tagesmutter von unter Dreijährigen

Ach ja: Kinder in diesem Alter (unter 3) haben überhaupt noch nicht das allergeringste Zeitgefühl. Sie leben nur jetzt. In diesem Moment. Egal, ob du ihnen erzählst, das du in einer Minute, einer Stunde, morgen, übermorgen, Dienstag oder in einer Woche wieder dasselbe machen wirst: Alles, was sie verstehen, ist "wir machen es nochmal!" In diesem Moment springen sie dann auf (sofern sie überhaupt schon stehen können) und wollen sofort loslegen! Soviel zu deinem Plan, ihnen zu erzählen, dass ihr das nächste Woche noch mal machen werdet....

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In dieser Altersgruppe ist "Gespräche führen" meist nicht die beste Idee. Erstaunlicherweise stehen Praktikantinnen immer wieder darauf und sind dann oft sehr unglücklich, wenn das Gespräch nicht so funktioniert, wie sie das z.B. von Kindergartenkindern gewöhnt sind.

Gleichzeitig überreizen sie in der Gesamtheit damit meist noch die Bereitschaft und Fähigkeit der Krippenkinder, beim Angebot bleiben zu wollen/ können.

Mein Tipp: In diesem Alter lieber Dinge erleben lassen. Heißt: Du könntest das Lied aufgreifen, einen Blumentopf mit einem Krokus mitbringen und den mit den Kindern betrachten. Sie dürfen riechen, anfassen (Blume und Erde) und ihn beschreiben. Damit schaffst du dir eine geschickte Überleitung zur 1. Strophe.

Danach könntest du mit den Kindern in einen großen Blumentopf ein paar Frühlingsblumen pflanzen und diese in euren Garten stellen. Oder ihr pflanzt den Krokus aus dem Topf um in euren Garten (würde ich bei passendem Wetter bevorzugen).

Malen würde ich nicht. Die Kinder brauchen Bewegung und was zu tun nach dem Lied singen. Unsere Schhülerinnen lernen, Malen immer als eigenes Angebot zu behandeln, da nur dann ausreichend Ruhe und Zeit dafür vorhanden ist.

Liebe Jule, genau. Ich finds auch immer faszinierend, wie die U3 komplett überschätzt werden!

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