Leben Veganer am.längsten?

26 Antworten

Leben Veganer am.längsten?

Es ist immer schwierig, nur einen einzigen Aspekt einer Lebensweise zur Beurteilung heranzuziehen, wie groß der Einfluss auf ein langes Leben, Gesundheit oder ähnliches ist. Denn man muss immer sämtliche Faktoren berücksichtigen, die einen Einfluss auf die Lebenserwartung oder Gesundheit haben.

Ein fleischessender Nichtraucher wird länger leben als ein rauchender Veganer. Ein gestresster Veganer wird früher sterben als ein entspannter Fleischesser. Ein Fleischesser, der sich vollwertig ernährt wird länger leben als ein Veganer, der sich mangelernährt. Ein Veganer der Sport treibt wird länger leben als ein Fleiscbhesser, der nur auf dem Sofa sitzt usw.

Um einen Eindruck zu bekommen, welche Ernährung die gesündeste ist muss man also Bevölkerungsgruppen beobachten, die unter nahezu gleichen Lebensbedingungen leben, aber die Ernährung variieren.

Solch eine Gruppe stellen zum Beispiel die Siebenten-Tages-Adventisten dar, die lt. ihrer Religion sehr auf ihre Gesundheit achten, Nichtaucher sind und keinen Alkohol konsumieren.

Lebens- und Sterbedaten von ca. 100.000 Angehörigen dieser Gruppe wurden in Studien (den sog. Adventist-Health-Studies) über viele Jahre dokumentiert, so dass man einigermaßen vergleichbare Daten hat.

Als Ergebnis dieser Studien hat sich gezeigt, dass diejenigen Menschen, die einer pesco-vegetarischen Ernährung (vegetarisch plus Fisch) den Vorzug geben in der Summe gesünder sind als diejenigen Menschen, die sich rein vegetarisch ernähren. Und diese Vegetarier sind in der Summe gesünder als die Menschen, die sich vegan ernähren. Und die Veganer sind in der Summe gesünder als die Menschen, die viel rotes und verarbeitetes Fleisch essen.

Quellen:

Dementsprechend lautet die Antwort auf Deine Frage "Leben Veganer am längsten": Nein, sie leben nicht am längsten. Am längsten leben

  1. Pescetarier, gefolgt von den
  2. Vegetariern, gefolgt von
  3. Veganern, gefolgt von
  4. Omniovren

Zu einem ähnlichen Ergebnis ist auch eine Studie gekommen, die die Lebensgewohnheiten zahlreicher Völker untersucht hat. Als die gesündesten Menschen der Welt gelten lt. dieser im Fachmagazin Lancet veröffentlichten http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(17)30752-3/fulltext?elsca1=tlpr" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Studie die Tsimane Indianer in Bolivien. Deren Kalorienzufuhr besteht zu

  • 14% aus Fetten (ohne Transfette)
  • 14% aus Eiweiß (vor allem aus Fisch, seltener aus Fleisch)
  • 72% aus (überwiegend langkettigen) Kohlenhydraten

Ausführlicher: https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/bolivien-die-tsimane-sind-das-gesuendeste-volk-der-welt-a-1139000.html

Und das deckt sich doch ziemlich genau mit den Ergebnissen der Adventist Health Studies. Wenn Du also ein möglichst langes und gesundes Leben leben willst, solltest Du Dich pescetarisch ernähren. Du vermeidest bei pescetarischer Ernährung den Nährstoffmangel, dem Veganer häufiger als der Durchschnitt der Bevölkerung ausgesetzt sind, und Du vermeidest bei pescetarischer Ernährung automatisch die übermäßige Aufnahme von ungesundem roten Fleisch bzw. verarbeiteten Fleischpordukten.

Alex

Ohje mit deiner Frage könntest du nen Weltkrieg auslösen... So viele gegensätzliche Meinungen, die einen fühlen sich gesünder, die anderen meinen es fehlen Nährstoffe, dann ist anatomisch gesehen unser Darm zu lang im Vergleich zu fleischfressenden Tieren, aber auch kürzer als bei Pflanzenfressern...

Meine Meinung: Die Menschheit hat um die 300.000 Jahre im Einklang mit der Natur mit wildem Fleisch und Pflanzen als Nahrung überlebt. Nur 200 Jahre Industrie, die Veganismus bei manchen erst ermöglicht, und die Kugel beginnt bereits abzufackeln.

Fleisch, das wir heutzutage zu uns nehmen, ist nicht unbedingt gesund und schon gar nicht nachhaltig. Das heutige Getreide und Gemüse sind jedoch auch nicht unbedingt gesund.

Ich glaube, man lebt länger, wenn man einfach das ist, was einem gut tut. Wenn man hunger auf Fleisch hat, dann iss es halt. Unser Körper sagt uns schon von selber was er braucht und was nicht

Veganer leben genauso lange wie ein fleischessender Mensch. Sie essen zwar kein Fleisch, können aber dennoch früh sterben. Hält sich ein Veganer beispielsweise nur in Solarien auf oder ernährt sich nur von Chips und anderen veganen Süßigkeiten, die aber dennoch Salze und Zucker enthalten, dann kann er früh an Fettleibigkeit oder an Hautkrebs sterben. Versucht man ein Baby vegan zu ernähren, fehlen ihm wichtige Stoffem, die in nicht veganen Produkten enthalten sind, was ebenfalls zum Tod führen kann. Ist ein Veganer viel unter Stress und hat vielleicht noch psychische Probleme oder ist herzkrank, kann er ebenfalls schnell sterben. Daher hängt das Leben eines Veganers nicht nur von der Ernährung, sondern auch von vielen weiteren Faktoren, wie Gesundheit, Bewegung, Lebenseinstellung, Beginn der veganen Ernährung etc. ab. Fazit: Früh sterben kann man immer, egal ob vegan oder nicht.

Woher ich das weiß:Recherche

vegane und dabei nicht grob fehlerhafte Ernährung ist etwas besser für die Langlebigkeit als fleischreiche Ernährung- jedoch wird es dir zum Beispiel nicht nützen wenn du sowieso nur ejn Mal im Monat ein Schnitzel oder ein Fondue isst dann zu sagen "nö ich ess nichts vom Tier",

insofern ist Veganismus, bzw. konsequenter Vegansimus quasi nicht so relevant für die Gesundheit. In jungen Jahren erst recht nicht.

Vegan hat nichts mit gesund oder ungesund zu tun. Vegan heißt nur, dass man versucht Gewalt und Ausbeutung gegen Tiere zu vermeiden. "Die vegane Ernährung" gibt es sowieso nicht. Man kann sich sowohl vegan als auch mischköstlich sehr gesund und ausgewogen, aber auch sehr ungesund und unausgewogen ernähren.

Veganer zeigen im Vergleich zum Durchschnittsbürger ein geringeres Risiko für Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2. Sie haben also im Durchschnitt eine längere Lebenserwartung als der Ottonormalverbraucher. Wenn man sich aber nicht informiert wie eine gesunde vegane Ernährung aussehen muss und das auch praktisch umsetzt, hat man ein höheres Risiko von bestimmten Nährstoffen zuwenig zu bekommen. Das betrifft vor allem Vitamin B12, dass bei veganer Ernährung immer supplementiert werden sollte. Aber auch auf andere Nährstoffe sollte man achten, wie Vitmain D, Eisen, Zink, Selen, Calcium und Omega-3-Fettsäuren.

Es ist möglich sich vegan sehr gesund zu ernähren, aber der wesentliche Vorteil einer veganen Lebensweise liegt in der Vermeidung von Tierleid. Wenn man zudem auf Art und Herkunft der Nahrungsmittel achtet, auch in einer besseren Ökobilanz.

Mal ne Frage: Sind Chips Vegan?

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@DerSensemann666

Es gibt vegane Chips und nicht vegane Chips. In nicht veganen Chips sind meist Aromastoffe drin, die aus Wild gewonnen werden.

Aber ich verstehe schon, dass das eine rethorische Frage war. ;-) Ja, man kann sich sehr ungesund vegan ernähren, und dann hat man auch keine höhere Lebenserwartung.

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"Wenn man zudem auf Art und Herkunft der Nahrungsmittel achtet, auch in einer besseren Ökobilanz."

Hast du an sich recht aber dann hast du spätestens wenn du in D lebt ein großes Problem als Veganer, da du dann zwangsläufig einen Selenmangel bekommen wirst. Und die Herstellung von B12 Präparaten ist auch was die Umwelt angeht recht übel - schlimmer als sich Nüsse zu importieren - sprich ein B12 Mangel wäre dann auch vorprogrammiert, wenn man tatsächlich auf die Ökobilanz schauen würde.

Somit bleibt als einziges nur noch der Punkt mit dem Tierwohl.

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@kaguja371

"die Herstellung von B12 Präparaten ist auch was die Umwelt angeht recht übel"

Das ist falsch. B12 wird per Fermentation durch Bakterien auf Kobaltbasis hergestellt. Die Bakterien verbrauchen weder Strom, noch erzeugen sie CO2.

"da du dann zwangsläufig einen Selenmangel bekommen wirst."

Den Selenbedarf kann man ohne weiteres mit pflanzlichen Lebensmitteln decken. Hier findest du Informationen.

https://utopia.de/ratgeber/selenhaltige-lebensmittel-hier-steckt-besonders-viel-davon/

https://www.vegpool.de/magazin/selen-vegane-quellen.html

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@BerwinEnzemann

In D kannst du deinen Selenhaushalt nicht mit Pflanzen decken, da in unseren Böden nicht genug davon vorkommt! Deswegen ja der Punkt der Ökobilanz, du müsstest zwangsläufig Importwaren essen.

Und zur B12 Herstellung, zur Produktion gehört auch die Beseitigung der Reststoffe. Da liegt dann das Problem diese Bakterien sind genetisch modifiziert (mehrfach sogar) und damit Sondermüll der verbrannt werden muss oder mit zusätzlichen Chemikalien abgetötet werden muss

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@kaguja371

"In D kannst du deinen Selenhaushalt nicht mit Pflanzen decken, da in unseren Böden nicht genug davon vorkommt!"

Es ist zwar richtig das unsere Böden selenarm sind, aber es ist falsch dass man deshalb den Selenbedarf nicht mit lokalen pflanzlichen Nahrungsmitteln decken könnte. Der Selenbedarf eines erwachsenen Menschen liegt bei 70 Mikrogramm täglich, und da ist bereits ein Sicherheitspuffer drin. Zum Beispiel. Haferflocken, Soja Linsen oder Kichererbsen aus Deutschland enthalten ca 10 Mikrogramm Selen pro 100 g. Da kann man zusammen mit anderen Narungsmitteln locker auf die 70 Mikrogramm kommen.

Die Herstellung von B12 Nahrungsergänzungsmitteln im Vergleich zur Nutztierhaltung als ökologisch bedenklich darzustellen, ist vollkommen unseriös. Die Nutztierhaltung gehört zu den wesentlichen Verursachern von Treibhausgasen, die den Klimawandel verschlimmern:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-fleischkonzerne-co-emissionen-1.4058225  

Veganer sparen jährlich im Schnitt zwei Tonnen Treibhausgase:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/veganer-sparen-jaehrlich-zwei-tonnen-treibhausgase-a-1264577.html

Zudem importiert Deutschland auch Tierfutter für Nutztiere aus Ländern wie Brasilien. Dort wird zur Schaffung der Ackerflächen der Regenwald brandgerodet:

https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/fleisch

https://www.transgen.de/lebensmittel/2622.futter-soja-ohne-gentechnik.html

Hinzu kommt der hohe Ressourcenverbrauch. Ein Nutztier muss im Schnitt erst einmal sieben Kalorien pflanzlicher Nahrung fressen, um selbst eine Kalorie tierischer Nahrung zu produzieren. Verfüttert wird hauptsächlich Kraftfutter aus Mais, Soja, Weizen und Raps. Rund 60 % der Äcker in Deutschland werden für den Anbau von Tierfutter verwendet, schreibt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft.

https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-arbeiten-foerster-und-pflanzenbauer/was-waechst-auf-deutschlands-feldern/

Auf einem Großteil dieser Ackerflächen ließe sich auch Nahrung direkt für den Menschen anbauen. Das ist eine größere Lebensmittelverschwendung als alles was in Supermärkten, Restaurants und Privathaushalten zusammen weggeworfen wird.

https://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/fleisch-und-futtermittel.html

Für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch müssen ca 15.000 Liter Wasser aufgewendet werden:

https://www.welt.de/wissenschaft/article6012574/Ein-Kilo-Rindfleisch-kostet-15-000-Liter-Wasser.html

Die Nutztierhaltung ist zudem durch die Ammoniak-Ausdünstungen der Fäkalien die größte Quelle für Feinstaub in Deutschland:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100445/Massentierhaltung-Hauptverursacher-fuer-Feinstaub

Die Entsorgung der Fäkalien (als Dünge deklariert) versucht das Grundwasser mit Nitrat:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/nitrat-im-grundwasser-durch-ueberduengung-und-guelle-a-1027279.html

Auch Weidehaltung ist keine Lösung. Hier ist die Klimabilanz sogar noch schlechter als bei Intensivtierhaltung, weil Weiderinder pro kg Fleisch deutlich mehr Methan produzieren. 

https://www.blick.ch/news/schweiz/umwelt-fleisch-vom-weiderind-ist-umweltschaedlicher-als-aus-grossviehmast-id5185811.html  

https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/fleisch-vom-weiderind-ist-umweltschaedlicher-als-aus-grossviehmast-130376391

Zudem braucht man bei Vollweidehaltung 3,5 ha pro Kuh. Da kann man sich den exorbitanten Flächenbedarf leicht ausrechnen, wenn die Massentierhaltung durch Weidehaltung ersetzt werden soll.  

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@BerwinEnzemann

Hör mal ich wollte keine Diskussion darüber wie böse Fleischesser sind, also lass deinen Belehrungsversuch stecken.

Um deinen Selenhaushalt zu decken müsstest du täglich 700g an Hafer, Soja usw was du alles aufgezählt hast essen. Wäre jetzt nicht unbedingt gesund und sehr einseitig. Also vergiss die Nummer, die meisten Veganer futtern nicht umsonst importierte Nüsse wie verrückt.

Zum Thema B12 Herstellung schon mal in so einer Verbrennungsanlage für Sondermüll gewesen? Anscheinend nicht, fahre mal zu einer hin und besichtige sie , danach reden wir noch mal über Ökobilanz. Kleiner Tipp von mir aus steht in 40km Entfernung eine, die Dörfer drum herum müssen schauen woher der Wind weht, weil sonst Wäsche die im Freien Aufgehangen wurde sich verfärbt von leicht gelb bis tief schwarz

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@kaguja371

"lass deinen Belehrungsversuch stecken"

Ich hab dich nicht gebeten mich zu kommentieren. Wenn du das tust, musst du mit Gegenargumenten rechnen. Es ist absolut unseriös zu suggerieren, die Herstellung von B12 Supplementen sei in irgend einer Weise so ökologisch bedenklich wie die Nutztierhaltung.

"Um deinen Selenhaushalt zu decken müsstest du täglich 700g an Hafer, Soja usw was du alles aufgezählt hast essen."

In der Summe über den Tag. Das mache ich selbst schon seit Jahren so, und es funktioniert wunderbar.

"schon mal in so einer Verbrennungsanlage für Sondermüll gewesen?"

Als ob in diesen Anlagen in erster Linie Bakterienkulturen aus der B12 Produktion entsorgt würden. Das ist kein Vergleich zu dem Müll, den Treibhausgase, dem Feinstaub und dem Ressourcenverbrauch einer Mastanlage für Rinder, Schweine oder Hühner.

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@BerwinEnzemann

Dir ist schon klar das du hier auf dünnem Eis argumentierst?

Nur um mal deine Argumentation zu übersetzen, du sagst gerade ach macht doch nichts, ich hab dem Opfer nur nen Arm abgehackt, die anderen haben es umgebracht.

Vielleicht fällt dir auf, dass es nicht so ganz hinhaut

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@kaguja371

"Dir ist schon klar das du hier auf dünnem Eis argumentierst?"

Eigentlich solltest du eher gemerkt haben, dass deine Einwände zu Selen und B12 Produktion haltlos sind.

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@BerwinEnzemann

okay du willst es dir so zurecht reden wie es für dein Weltbild am Besten passt, ist okay abgehakt, wer halt gerne gegen nen Betonpfeiler rennen möchte den halt ich nicht auf.

Also komm nimm noch paar Meter mehr Anlauf beim Aufprall muss es ein knackendes Geräusch geben sonst lohnt es sich nicht

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@kaguja371

Du gehörst also zu denen die persönlich werden und mit Beleidigungen kommen, wenn sie keine Argumente mehr haben. Aha. Es gäbe auch eine andere Möglichkeit. Dazulernen und zugeben, dass man falsch lag.

Ich habe deine Einwände sachlich widerlegt und sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzudiskutieren.

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@BerwinEnzemann

Mit dem Finger auf andere zeigen und sagen die sind viel schlimmer ist definitiv nicht sachlich.

Sachlich war der Einwand Mangel mit Masse zu ersetzen, Problem dabei ist, wenn du Täglich die 700g futtern würdest, müsstest du entweder den ganzen Tag Sport treiben oder wärst der erste Veganer mit massivem Übergewicht. Beim Sport wäre dann dein Körperfettanteil so gering, dass dieser wahrscheinlich schon gesundheitliche Probleme verursachen würde und auf dauer auch die Option des Sport nehmen würde.

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@kaguja371

"Mit dem Finger auf andere zeigen und sagen die sind viel schlimmer ist definitiv nicht sachlich."

Habe ich nicht. Aber bei der Frage der Ökobilanz einer veganen Ernährung muss man ja den Vergleich mit einer mischköstlichen Ernährung ziehen. Jedes menschliche Handeln ist schädlich für die Umwelt. Die Frage ist, in welchem Ausmaß. Eine regionale, saisonale vegane Ernährung inkl. B12 Supplementen ist nun mal nachhaltiger als eine mischköstliche Ernährung. Die B12 Produktion kann nie den ökologischen Schaden durch die Nutztierhaltung aufwiegen. Noch nicht mal bei regionalem Weidefleisch, wegen den Methanemissionen.

"wenn du Täglich die 700g futtern würdest, müsstest du entweder den ganzen Tag Sport treiben oder wärst der erste Veganer mit massivem Übergewicht."

Ich bin 1,90 groß, wiege knapp über 80 Kilo, habe einen Bürojob und komme auf 70 Mikrogramm Selen am Tag aus in Deutschland hergestellten Nahrungsmitteln. Richtig ist, dass man seine Ernährung planen muss und sich gut auskennen muss, um sich regional, vegan, gesund, ausgewogen und ökologisch nachhaltig zu ernähren. Aber es ist ohne weiteres möglich.

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@kaguja371

Bruder, schonmal was von paranüssen gehört? Die haben den höchsten natürlichen Selen Gehalt so viel das du sogar aufpassen musst das du nicht zu viele isst da du sonst schnell einen Überschuss an selen bekommst.

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@Bryqo2001

Weil es um regionale Lebensmittel ging, und Paranüsse nur als Import erhältlich sind.

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