lauge oder säure woran erkennen?

6 Antworten

Das kannst Du nicht wirklich voraussagen. Faustregeln decken die üblichen Fälle ab, aber wenn es mal nicht funktioniert, kannst Du Dich nur beim Salzamt beschweren.

In der anorganischen Chemie sind OH-Gruppen, wenn sie an ein Nicht­metall gebund­en sind, fast immer sauer (man kann aber kaum voraus­sagen, wie stark die Säure ist). OH-Gruppen, die an Metalle gebunden sind, sind nur bei hohen Oxiations­stufen sauer.

In der anorganischen Chemie sind die meisten Säuren ebenfalls OH-acide. OH-Gruppen sind aber nur dann sauer, wenn direkt daneben was Elektronen­ziehendes steht, z.B. Carbonyl. Natürlich gibt es auch Säuren mit Hetero­atomen wie Schwefel oder Phosphor. Dann gibt es noch CH-acide verbindungen, und die sind schwer vorauszusehen.

OH Gruppen sind ein Zeichen für Basen!! Beispiel: NaOH, KOH...

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@Oskar9217

Wie TomRichter schon schrieb: Die meisten Säuren tragen ihren aciden H eben­falls an einer OH-Gruppe. Die ist dann per Atom­bindung (!) an irgend­einem Nicht­metall oder an einem Metall in hoher Oxidations­stufe befestigt.

Beispiele sind mannigfaltig: HNO₃ = NO₂(OH), H₃PO₄ = PO(OH)₃, SO₂Cl(OH) etc.

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Eine Säure weist entweder leicht abspaltbaren Wasserstoff auf, kann OH- Ionen binden oder reagiert mit Wasser unter Bildung von H+ Ionen.

Du schaust, ob neben H und/oder OH ein Metall oder ein Nichtmetall enthalten ist. Im Falle von Metall und OH hast du eine Lauge, im anderen Fall eine Säure.

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