Kind vollstationär im Heim untergebracht,Mutter ALG2 Empfängerin, muss sie umziehen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Mutter muss nicht umziehen. Der Sohn bleibt eienrseits gemedlet, andererseits kommt er ja alle 14 Tage heim. Der Aufenthalt ist eien befristste Lösung.

Vermutlich stehen der Mutter für diesen Sohn aber keine Grundregelsätze zu, da seine Verpflegung durch die Einrichtung erhält. Die anteiligen Mietkosten müssten ihr zustehen. Andere beihilfefähige Kosten muss sie eben nachweisen, die trotz fremder Unterbringung entstehen. Dem Sohn dürfte Kosten für die Fahrt der Besuche zustehen.

Umfassende Hilfen und Auskünfte erteilen hierzu auch karitative Einrichtungen der evang. und kath. Kirchen.

Danke für die Antwort.Ich schätze auch, dass es so laufen wird.Die Idee mit der Caritas ist toll.

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Zehrkosten für den Sohn = bis zu 3 Tage werden vom Heim ausgezahlt, bei mehr als 3 Tagen (z. B. Ferienregelung) = per sog. Zehrgeld-Zettel/Urlaubsschein über zuständiges Jugendamt. Fahrtkosten nur, wenn Sohn alleine mit ÖPNV fährt und wird vom Heim mitgegeben. Mietzuschuss = Sohn bleibt in Berechnung erhalten (Achtung: Bescheid von ARGE genau prüfen!!!), somit keine Minderung des Mietzuschusses (es gibt ja auch keine Minderung der Miete!!!)

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In diesem Fall wird sie sicher nicht zum Umzug aufgefordert. So schnell geht das garnicht. Erst, wenn sicher ist, daß der Junge nicht mehr zurück kommt.

Der Sohn ist nicht umgezogen, sondern nur zeitbefristet außerhalb des gewöhnlichen Aufenthaltes untergebracht. Das Sorgerecht bleibt bei der Mutter und umziehen muss sie auch nicht, da der Sohn weiterhin als Familienmitglied zählt!!!

Korrekt und im Fall der Fälle läßt man sich vom Jugendamt eine Prognose erstellen, also wie lange die Unterbringung vermutlich "nötig" sein wird.

Sollten die Verhältnisse nicht völlig zerrüttet sein, also eine günstige Prognose bestehen, dann spricht das ebenfalls für das Aufrechterhalten des jetzigen Umfeldes.

Klingt zwar blöd, aber es ist ähnlich wie bei "Straftätern", bei denen sich auch für die ersten 6 Monate nichts ändert, nur das es bei Familien natürlich noch etwas anders läuft.

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