Kenia Urlaub

4 Antworten

Hallo aus Diani Beach Kenia, Ich, MIchael Blahm, lebe hier in Diani. Ihr könnt Euren Urlaub geniessen, auch mit Reisen durch Kenia. Eine Safari gehört ja dazu. Seit einigen Monaten verunsichern die schwammigen Aussagen des Auswärtigem Amt und die teilweise falschen Berichterstattung der Medien die Urlaub nach Kenia. Ich vermiete Ferienhäuser in Kenia und habe ein Safariunternehmen und habe daher jede Menge Kontakte mit Gästen, Ich konnte fast allen durch Telefonate und Mails die Nagst nehmen und alle !! hatten einen Traumurlaub hier in Kenia. Klar gibt es einige Regeln die einzuhalten sind, wie in den meisten Ländern. Aber mit einer kompetenten Beratung und offen für das Land uns seine Bewohner werdet Ihr viel sehen und eine schöne Zeit erleben. Also ?? Sehen wir uns in Kenia ?

Einfach mal beim auswärtigen Amt nachfragen. Diese Antworten dürften verlässlicher sein als die im Internet...

Und mit einem Tropenmediziner (gibt es an jeder Uni-Klinik) sollte man auch mal gesprochen haben. Impfungen, eventuell Malariavorsorge usw. Darüber sollte man sich auch Gedanken machen. In Deutschland macht man sich über so etwas ja naturgemäß keine Gedanken. Hier gibt es ja auch keine winzigen Parasiten im Wasser, die sich durch die gesunde Haut an Füßen und Beinen bohren um dann die inneren Organe zu befallen. Afrika ist in so einer Hinsicht ein echter Erlebnispark.

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/KeniaSicherheit_node.html

In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember 2014 wurden in der Nähe von Mandera 36 Menschen ermordet. Das Vorgehen deutet auf die somalische Terrororganisation Al Shabaab hin.

Am 21. November 2014 wurden bei einem Anschlag auf einen Bus in der Nähe von Mandera nahe der kenianisch-somalischen Grenze 28 Menschen ermordet. Zu den Morden hat sich die somalische Terrororganisation Al Shabaab bekannt. Von Reisen in das kenianisch-somalische Grenzgebiet wird weiterhin dringend abgeraten (siehe unten).

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In der Hauptstadt Nairobi, aber auch nahe der Ferienorte in der Umgebung von Mombasa häuften sich in der ersten Jahreshälfte terroristische Anschläge. Am 5. Juli 2014 wurden bei Angriffen  auf die Ortschaften Hindi (Lamu County) und Gamba (Tana River) insgesamt mehr als 20 Menschen getötet. Am 15., 16. und 22. Juni 2014 wurden bei Angriffen auf den Küstenort Mpeketoni (nördliche kenianische Küste,  ca. 30 km südlich der Insel Lamu) und umliegende Ortschaften über 60 Menschen getötet. Im Juli 2014 wurden in der Altstadt von Mombasa innerhalb von zwei Wochen zwei Touristinnen getötet, darunter eine Deutsche. Ein erheblicher Teil der Angriffe wurde mutmaßlich von der Terrororganisation Al Shabaab verübt. In den letzten Tagen kam es im Raum Mombasa vermehrt zu ethnisch und religiös motivierter Gewalt in einheimischen Vierteln und Slums mit Toten. Im November 2014 kam es im Zusammenhang mit der Schließung von Moscheen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Diese Gegenden sollten gemieden werden.

Von Aufenthalten und Besuchen in der Altstadt von Mombasa sowie in bestimmten Stadtteilen Nairobis (Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete) wird nachdrücklich abgeraten.

Von Aufenthalten in der Provinz Lamu einschließlich des Lamu-Archipels wird dringend abgeraten. 

Auch in den Touristengebieten Kilifi und Malindi besteht eine erhöhte Gefahr von Anschlägen.

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Mehrere Anschläge der jüngeren Vergangenheit und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. Ziele waren bisher v.a. Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren und öffentliche Verkehrsmittel (z. B. Busse, Kleinbusse, Fähren) und Flughäfen.

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Es wird daher zu großer Vorsicht und Wachsamkeit bei Besuchen öffentlicher Plätze, Restaurants, Bars und Einkaufszentren, religiöser Stätten, internationaler Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter sowie exponierter touristischer Sehenswürdigkeiten geraten. Größere Menschenansammlungen jeder Art sollten gemieden werden. Da öffentliche Busse und öffentliche Kleinbusse in der Vergangenheit immer wieder Ziele von Anschlägen waren, sollte ihre Nutzung unbedingt vermieden werden. 

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Eine Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Wachsamkeit und ein aufmerksamer Umgang mit Geld, Kreditkarten und Wertgegenständen ist jederzeit geboten. Vor individuellen Ausflügen bei den Reise- und Hotelleitungen am Ort eingeholte Informationen erlauben eine bessere Lagebeurteilung und Risikoabwägung.

Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen und Entführungen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz. Die kenianischen Sicherheitsbehörden haben danach ihre Präsenz in der genannten Region deutlich verstärkt, die Sicherheitslage hat sich etwas gebessert. 

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Reisen, die näher als etwa 60 km an die somalische Grenze heranführen, sollten vor dem Hintergrund der kenianischen Beteiligung an militärischen Operationen gegen die al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias sowie angesichts der fortgesetzten Gefahr von Überfällen somalischer Banditen weiter unbedingt vermieden werden (dies schließt Kiwayu und Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wird auch vom Besuch der Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma dringend abgeraten.

Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. In letzter Zeit kam es vermehrt zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser vor allem an der Küste. Bei Anmietung entsprechender Häuser und der Auswahl von Unterkünften generell ist auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu achten. Dasselbe gilt für den Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs, insbesondere an der Küste, da es hier vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen ist.

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Wenn ihr eure Tour vorher gut organisiert und die großen Städte meidet dann denke ich das ihr euren Urlaub auch sehr genießen könnt. Wenn euch Kenia allerdings zu heikel ist, dann fliegt doch lieber nach Mosambique oder Südafrika. Wunderschöne Landschaften und Safaries könnt ihr auch dort haben und es ist um einiges sicherer als Kenia im Moment.

Schau doch mal beim Auswärtigen Amt nach.

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