Keiner mag mich! Ich bin verzweifelt!?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ich kann dir nur den Tipp geben, dir außerhalb der Schule Freunde zu suchen. Besuche Kurse oder andere Gelegenheiten, bei denen du Leute triffst, die ähnliche Interessen haben.

Leider hat man manchmal in kleinen Gruppen - Klassen gehören dazu - schnell und oft unverdientermaßen ein Image weg, das man schwer korrigieren kann. Das muss nicht mal etwas mit einem selbst zu tun haben, sondern kann auch durch Gerüchte etc. entstanden sein

Mein Tipp: Nimm dir etwas mit, womit du dich in den Pausen beschäftigen kannst und ignoriere die anderen. Wenn du ihnen hinterherläufst, wird das immer stressiger für dich und du wirst immer verzweifelter. Wenn man verzweifelt ist oder nur an sich zweifelt, macht man Fehler im Umgang mit anderen (man ist nicht locker, sagt oder tut evtl. dumme Sachen, weil man unnatürlich reagiert aufgrund des Stresses) und "beweist" damit den anderen, dass man "komisch" ist.

Hole dir Bestätigung außerhalb der Schule, dann wirst du auch selbstbewusster werden.

Wenn du die anderen lange genug komplett ignorierst, also davon ausgehst, dass gar keiner mit dir reden wird und keinen Kontaktversuch unternimmst, kann es sein, dass sie ihrerseits auf dich zukommen. 

Überlege mal, wie viele Leute in deinem Alter in deiner Nachbarschaft oder in deinem Ort wohnen müssten. Und deine Klassenkameraden sind ein Bruchteil eines Prozents dieser Leute! Du bist  zufällig gerade mit Leuten in der Klasse, die dich ärgern oder nichts mit dir zu tun haben wollen, aber das sind noch die ganzen Anderen, über die du nichts weißt, die vermutlich größtenteils ganz anders sind. Man macht oft den Fehler, dass man von einer kleinen Gruppe wie einer Klasse auf alle (in diesem Alter etc.) schließt und dann selbst aufgibt.

Versuche es erst mal in Gruppen, in denen Leute automatisch mit dir reden müssen, um eine gemeinsame Aufgabe (Kurs, Hobby) zu schaffen und dann dehne die Gespräche langsam auf andere Themen aus und du wirst sehen, dass du durchaus auch von Gleichaltrigen akzeptiert wirst und gut mit ihnen zurecht kommst. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Moritz1508
10.09.2016, 09:56

Danke für diese ausführliche Antwort! Es gibt einen Jugendtreff bei mir in der Gegend wäre es gut da mal hinzugehen?

0

Die Frage ist, wie du auf Andere wirkst. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass sie vor dir wegrennen, das denkst du dir wahrscheinlich schlimmer als es ist. Ich habe vor 2 Jahren noch kaum geredet, mich einfach in den Hintergrund gestellt und wunderte mich dann, warum ich denn so einsam bin. Man muss auf die Leute zugehen, sich vielleicht mal in einen kleineren Kreis stellen und mitreden. Klar, nicht einfach in ein Gespräch platzen, aber mal etwas fragen z.B. und darauf dann das Gespräch aufbauen. Man kann diese Einsamkeit ganz einfach stoppen. Rede mit Ihnen, sei nicht zu schüchtern (auch wenn das schwer ist). Ich habe schon super oft gehört, dass Leute anfangs dachten, ich sei extrem arrogant, weil ich immer den Blicken ausgewischen bin und nie geredet habe, dabei war das einfach nur Schüchternheit. Menschen sehen einem an, ob man sich wohlfühlt oder nicht, allein die Körperhaltung sagt da schon einiges. Sprich einfach mal mit Leuten ^-^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Moritz1508
10.09.2016, 09:49

Danke für die Antwort! Leider ist es so, dass sie nicht mit mir reden wollen. Ich habe vergessen zu erwähnen dass ich mich mit wenigstens einem Mitschüler aus meiner Klasse gut verstehe (Ihm ist es egal was die anderen über mich sagen) aber er ist halt nur ein Klassenkamerade und kein richtiger Freund. Trotzdem vielen Dank für die Antwort 😊

PS: Freue mich über die Antworten weil ich neu bin und das meine erste Frage ist ☺

0

Mit diesem Gefühl des Alleinsein oder Nicht-gemocht-werdens kann man wirklich nicht auf Dauer leben. Das tut sehr weh.

Ich frage mich jedoch, warum die anderen so reagieren? Hast Du dafür vielleicht selbst eine Erklärung? Hast Du einmal intensiv darüber nachgedacht, was andere Menschen dazu bewegt in der Art zu reagieren?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Moritz1508
10.09.2016, 09:53

Ja habe ich. Ich denke so oft darüber nach dass ich so zwei mal pro Woche deswegen Albträume bekomme. In meiner Klasse ist so einer der ist ziemlich fies und er hat die meisten auf seine Seit gezogen damit ich ganz allein bin und niemanden mehr habe. Das hat er geschafft und seit er das gemacht hat (ist schon in der Grundschule so gewesen) mag mich keiner mehr und ihn mögen alle. Danke für die Antwort, freue mich über jeden Rat oder jede Hilfe 👍

0

Dann solltest du dir mal Gedanken machen warum das so ist.
Überprüfe jedes Detail an dir und schau ob dir irgendwas auffällt... Vielleicht bist du unabsichtlich gemein zu anderen oder keine Ahnung...
Eine Möglichkeit wäre das du auf Facebook irgendein fake-profil erstellt und mit irgendwem von deiner Schule schreibst und dann nebenbei mal erwähnst ob sie dich kennen und was sie von dir haltenn...
Aber pass auf dass das nicht auffällt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

führe mal eine "Selbstdiagnose" durch woran es liegen könnte!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

freunde in der not, gehen 1000 auf ein lot

wenn du älter wirst, lernst du, damit besser umzugehen und siehst auch, dass die meisten menschen es gar nicht wert sind, dass man sie zu freunden nimmt

wir sind zb sehr viel wohlhabender als alle unsere "freunde"

im endeffekt sind es keine freunde, sondern schnorrer, merkt man leider

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von conelke
10.09.2016, 10:15

Wenn man wohlhabend ist, dann ist es vermutlich noch schwerer Freund und Schnorrer voneinander zu unterscheiden. Das wird sich erst mit der Zeit herausstellen. Viele Menschen sind halt Nutznießer. Jedoch ist es schon tragisch, wenn man die ganze Kindheit über und auch in der Jugend, niemals einen guten Freund hatte. Der Mensch ist eben auch ein soziales Wesen, benötigt ein soziales Gefüge, um sich geliebt und anerkannt zu fühlen. Vielleicht lernt man mit der Zeit damit umzugehen, doch es ist ein trauriges Leben. Ich denke, man sollte aus diesem Grund nicht immer den Kopf in den Sand stecken, sondern herausfinden, was andere dazu bewegt, sich in der Art zu verhalten. Er hat ja noch nicht einmal die Möglichkeit herauszufinden, wer Freund und Feind ist, da sich alle gegen ihn verschworen haben. Damit lässt sich nciht so einfach leben.

1

Was möchtest Du wissen?