keine ausbildung gefunden - was jetzt?

8 Antworten

Du kannst dich bei der Ausbildungsplatzsuche nicht nur auf das Arbeitsamt verlassen, sondern mußt schon auch selber suchen in Zeitungen, Jobbörsen und Ausbildungsbörsen im Internet. Betriebe die ausbilden einfach so anschreiben.

Normalerweise sind jetzt in den Zeitungen übriggebliebene Stellen.Oder du machsd BGJ. Kannsd aber auch einfach bei den Firmen nachfragen, ob sie dich nehmen würden, viele sagen dann ja okey. und in Bäckereien und Metzgereien findest du normal immer was, einfach vor ort nachfragen, und gleich Zeugniskopie und Lebenslauf mitbringen. Viel Glück

Was für eine Ausbildung suchst Du denn?

Wenn Du nichts passendes findest, dann mache eine Schulische Ausbildung. Dort sind immer Plätze frei. Nichts ist schlimmer, als nach der Schule eine Mega-Lücke im Lebenslauf zu haben.

Du kannst Dir neben der Schulischen Ausbildung weiter etwas anderes suchen. Es geht erstmal darum, überhaupt etwas zu machen.

schulische Ausbildung kann ich mir nicht vorstellen, denn ich möchte mich zur Fachkraft für Süßwarentechnik bewerben, aber die Noten sind schlecht.habe deshalb überlegt Schule zu machen aber ich bin schon 21 und werde dann mit 16 jährigen in eine klasse gehen und noch 2 jahre lang FOS machen möchte ich auch nicht , eher so was 1 Jähriges z.B. 1 jährige Berufsfachschule da wird man aber nicht in mathe unterrichtet.

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@ilayda33

ich habe mal ne ausbildung zur hotelfachfrau angefangen, da waren auch ältere dabei, in der klasse. 22 war glaube der älteste und ich war auch erst 16.

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@ilayda33

Wie lange willst Du denn noch warten? Wenn Du 21 Jahre alt bist, wird es höchste Zeit etwas anzufangen. Nächstes Jahr bist Du wieder ein Jahr älter. Mit 21 war ich schon ausgelernt. oO Dabei habe ich vor meiner "richtigen" Ausbildung auch ein Jahr etwas völlig anderes in einer Schulischen Ausbildung gemacht.

Dein Berufswunsch ist auch sehr speziell, davon wird es nicht viele Stellen geben.

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Das Arbeitsamt ist auch nicht dazu da, Dir eine Ausbildung zu suchen, das mußt Du schon selbst tun. Sie unterstützen Dich zwar, soweit bei Ihnen Angebote eingehen, und beraten Dich, wie Du Dich bewerben kannst, aber "suchen" und "finden" mußt Du schon selbst.

Allein die Fragestellung: "ich weiß nicht was ich noch ein jahr machen soll ?" zeigt doch eigentlich deutlich, wie hilflos das Mädel ist. Dass da überhaupt kein Elan dahinter ist, sich einen Job oder eine Ausbildung selbst zu suchen...Es gibt soviele Möglichkeiten etwas zu tun, sich zu engagieren und zu arbeiten...wenn man will.

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@Tankredis

Einen Ausbildungsplatz habe ich natürlich SELBST gesucht und arbiete zur Zeit als Aushilfe!

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@ilayda33

???? das verstehe ich nun überhaupt nicht mehr

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Schlechte Schulnoten sind oft ein Nichtbeachte-Kriterium, wenn es genug Menschen gibt, die einen Ausbildungsplatz suchen. Warum soll die Personalabteilung Aufwand treiben, wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, unter den "schlechteren" Schülerinnen und Schülern doch noch eine Perle zu finden - solange es nicht nötig ist.

Aus schlechten Schulnoten wird geschlußfolgert, daß man dem Bewerber erst Grundlagenwissen beibringen müsse, das längst gefestigt vorliegen sollte. Das bremst die eigentliche Ausbildung. Trotzdem gibt es einige Ausbildungsbetriebe, die schon fest das Nachholen von Grundlagenwissen eingeplant haben.

Oft werden gerade Mathe- und Deutsch- Kenntnisse auch in Berufen vorausgesetzt, von denen viele Leute meinen, da brauche man die sowieso nicht. Ein Bäcker oder Konditor muß durchaus auch Grundzüge der Mathematik beherrschen, z.B. Prozentrechnung. Manche Reinigungskraft sollte schon den Wert und den Sinn der Geräte einschätzen können, um nichts kaputtzumachen. Ein Gestalter sollte schon recht sicher mit der deutschen Sprache sein, denn auch Text könnte zur Gestaltung dazugehören. ...

Eine Firma muß ihre Produkte zu einem angemessenen Preis zuverlässig in guter Qualität verkaufen, sonst geht sie kaputt.

Wenn man zu einem Mitarbeiter noch jemanden abkommandieren muß, der dauernd dessen Arbeit vorbereitet oder überprüft, kann die Firma auch gleich auf die unfähige Arbeitskraft verzichten. Leider gibt es ziemlich viele Schüler, die erwarten, daß sie nur noch ein Knöpfchen drücke müßten, dann mache die Maschine schon ihre Arbeit - für das Knöpfchendrücken benötigt die Firma aber keine neuen Mitarbeiter.

Anders als in der Schule kann eine Firma nicht positiv bewerten, daß sich der Schüler oder Azubi bemüht habe, denn die Kunden hauen dem Verkäufer die Mängel an den Produkten gnadenlos um die Ohren. Entweder das Produkt ist in Ordnung oder nicht, das entscheidet, ob es verkauft werden kann oder nicht. Ein Kunde nimmt z.B. keine Visitenkarten ab, in denen ein Name falsch geschrieben ist, nur weil der Gestalter sich doch soo sehr bemüht habe. In der Schule gäbe es vielleicht noch 'ne 4 oder sogar eine bessere Zensur.

Vielleicht hast Du das Glück, daß Du z.B. über ein Praktikum oder die Vermittlung von Freunden oder Verwandten in einer Firma einsteigen kannst, die Dir nach einer gewissen Arbeitszeit einen richtigen Berufsabschluß ermöglicht. In einigen Berufen gibt es überbetrieblich die Möglichkeit, sich z.B. nach mehreren Jahren nachgewiesener Berufspraxis in Lehrgängen auf einen ordentlichen Berufabschluß vorzubereiten und eine normale Prüfung zu bestehen.

Du solltest Dich erkundigen, was in Deinem Interssengebiet möglich ist. Eventuell kannst Du Dich für einen ähnlichen Beruf erfolgreich bewerben und versuchst später als "Quereinsteiger" in Deinen Wunschberuf zu kommen.

Je schlechter die Schulnoten sind, desto geringer sind die Auswahlmöglichkeiten. Ich kann nicht die Mär nicht bestätigen, daß Handwerksbetriebe lieber Hauptschüler nehmen würden. Es ist nämlich gar nicht sicher, daß ein Hauptschüler zwar in der Theorie schlecht sei, dafür aber handwerklich mehr begabt.

Außerdem ist ein wichtiges Kriterium die Zuverlässigkeit des Bewerbers. Die geht aus den Schulnoten nicht hervor. Private Kontakte oder ein Praktikum könnten dem Ausbilder vermitteln, daß Du zuverlässig und lern- und arbeitsbereit bist.

Mache Dir nichts daraus, eventuell etwas älter zu sein, als andere Azubis. Daß Du älter und damit - hoffentlich - reifer bist, ist ein Vorteil, den Du nutzen solltest.

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