Kann mir jemand etwas über das Menschenbild, was im Psalm 8 dargestellt wird, sagen?

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Hallo,

naja ist ja eigentlich ganz einfach^^

In den ersten versen geht es um die größe gottes. wie schön er doch alles gemacht hat und wieviel macht er hat.

in den anderen versen wird gezeigt, dass der mensch über die tiere herrscht, das wir etwas geringer sind als gott und das wir unbändige natur zähmen können. Dennoch steht Gott über uns und wir werden nie wie er sein.

Wusstest du das die menschen höher gestellt sind als die engel? =)

lg

Genau das hab ich gesucht, dankesehr (:

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@Josh94

wo hast du her, daß menschen höher als engel gestellt sind?

bitte um die bibelstelle!

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@Nowka

Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,

die Engel stehen nicht direkt unter Gott! Folglich: Gott>Mensch>Engel>Tiere

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Hallo. im Hebräerbrief (Kap. 2, Vers 6 ), wird auf den Psalm bezug genommen. Der "Sohn des Menschen" wird dabei als Jesus Christus gedeutet, der eine geringe Zeit niedriger war als die Engel, nämlich aals er auf ERden wohnte. Im Psalm kommt aber auch zum Ausdruck, dass der Mensch als solcher quasi die Krönung der Schöpfung ist, von Gott selbst mit ehre und HErrlichkeit gekrönt und eingesetzt, um über Pflanzen und Tiere zu herrschen.

Wie der Apostel Paulus erklärte, kann die „ewigwährende Macht“ unseres Schöpfers deutlich „durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden“ (Römer 1:20). Schon einige Jahrhunderte früher erkannte der Psalmist David, der als Hirte oft zum Nachthimmel aufgeschaut haben muß, die Erhabenheit des Universums und die Macht des Schöpfers. Er schrieb: „Wenn ich deine Himmel sehe, die Werke deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der sterbliche Mensch, daß du seiner gedenkst, und der Sohn des Erdenmenschen, daß du für ihn sorgst?“ (Psalm 8:3, 4). Trotz seines begrenzten Wissens über die Himmelskörper begriff David, daß er höchst unbedeutend war im Vergleich zu dem Schöpfer des gewaltigen Universums. Heute wissen Astronomen sehr viel mehr über die Unermeßlichkeit des Universums und die darin wirkenden Kräfte. Sie sagen zum Beispiel, daß unsere Sonne jede Sekunde eine Energie abstrahlt, die der Explosion von 100 Milliarden Megatonnen TNT entspricht. Lediglich ein Bruchteil dieser Energie gelangt auf die Erde; doch es ist genug, um sämtliches Leben auf unserem Planeten zu erhalten. Unsere Sonne ist aber keinesfalls der energiereichste Stern am Himmel. Einige Sterne strahlen in nur einer Sekunde so viel Energie ab wie die Sonne an einem ganzen Tag. Stellen wir uns daher vor, welche Macht demjenigen zur Verfügung steht, der diese Himmelskörper erschuf!

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