Kann Materie sich ins nichts auflösen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es wurden jetzt schon einige hilfreiche Antworten genannt. Noch mal zusammengefasst:

Es gibt den Massenerhaltungssatz, welches wortwörtlich aussagt:"Materia kann weder vernichtet, noch erzeugt werden". Seit Einsteins Einführung der Formel E=mc^2 hat sich dies jedoch umgangssprachlich geändert, da Materie sich plötzlich in Energie umwandeln kann. Demnach sollte man eher über die Energieerhaltung argumentieren.

Fazit:

Materie kann sich laut E=mc^2 in Energie umwandeln und umgekehrt. Aber es kann nicht spurlos verschwinden (als Ausnahme seien hier Schwarze Löcher erwähnt, wobei jedoch auch nicht ganz klar ist, was dort genau im Inneren passiert), und aus Nichts kommt Nichts. Auch nicht in der Physik (außer Quantenfluktationen, aber das ist wieder was anderes :P)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Physik Studium

Materie kann weder entstehen noch verschwinden. Für Quarks und Leptonen, die man gemeinhin als Materie bezeichnet, gelten Erhaltungssätze: die Anzahl kann nicht verändert werden.

Dabei muss man berücksichtigen, dass Antimaterie mit negativer Anzahl gerechnet wird. Ein Elektron (Anzahl 1) plus ein Positron (Anzahl -1) haben eine Gesamtanzahl von Null, können als zu Photonen zerstrahlen. Ebenso kannst du ein Elektron-Positron-Paar erzeugen. Aber niemals ein Elektron allein.

In den allerersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall galten diese Erhaltungssätze vermutlich nicht, was "erklärt", dass es in unserem Universum fast ausschließlich Materien vorhanden ist.

Woher ich das weiß:Recherche

Antimaterie + Materie = Strahlungsblitz + nichts

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Chemiestudium

In "Nichts" kann sie sich nicht auflösen, aber in Energie umwandeln. Goggle mal nach "Kernfusion".

Was möchtest Du wissen?