Kann man widder und löwenkopf-zwergkaninchen verpaaren?

1 Antwort

Hi Pape,

wer solche Fragen stellt und dann auch noch mit Hase als Schlagwort arbeitet, sollte von jeder Idee an Vermehrung absehen.

Man kann grundsätzlich alle Kaninchen miteinander verkreuzen, allerdings braucht man Stammbäume und Genetikkenntnisse, um sagen zu können, was am Ende raus kommt. Ansonsten ist das lediglich russisch Roulette mit dem Leben von Mutter und Nachkommen.

Hast du Stammbäume? Ich vermute nicht. Weißt du, dass bei der Kreuzung von zwei Zwergrassen mit heterozygoter Ausprägung des Dwarf-Faktors sogenannte Peanuts entstehen? Nicht überlebensfähige Jungtiere! Daher ist diese Verkreuzung durch das Tierschutzgesetz verboten.

Ich vermute mal, du kannst nicht einmal sagen ob du da einen Mini Loop, einen NDH oder einen Zwergwidder sitzen hast, daher kannst du einen Dwarf-Faktor auch nicht ausschließen.

Es gibt genug Kaninchen die ein Zuhause suchen, man muss nicht auch noch schlecht produzierte Jungtiere mit potentiellen Jungtieren mit ins Feld werfen. Wenn du einfach mal Jungtiere sehen willst, solltest du dich an die Tierheime in deiner Umgebung wenden und anbieten, bei der Aufzucht zu helfen. Aber bitte nur in den Ferien, wenn du nämlich zufüttern musst, schaffst du das neben der Schule ganz sicher nicht.

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1.wo ich herkomme sagt man zu kaninchen auch hasen(und es hat auch nichts mit meiner frage zu tun)

2.hatte ich schon öfters junge(nhd mit nhd),welche keinerlei beschwerden hatten.

3.es sind nhd.

4.ich glaub nicht das hasen in der natur den anderen zuerst fragen welche gentechnik er oder sie hat.

5.ist "sich fort zu pflanzen" das natürlichste was einem "kaninchen" passieren kann...

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@pape1
  1. Man mag es sagen, aber es ist grundsätzlich falsch

  2. Und die hast du alle nachverfolgt um sicher sagen zu können, dass sie gesund waren? Wohl eher nicht, oder? Krankheiten zeigen sich meist erst mit zunehmendem Alter. Wenn du typhafte NHDs hast, ist die Verkeuzung in Deutschland übrigens verboten, da zwangsweise dabei Peanuts entstehen würden, da beide Tiere dann einen Dwarffaktor tragen. Da du dich aber um Genetik anscheinend nicht kümmerst, ist das schwierig zu eruieren.

  3. siehe bei 2

  4. In freier Natur fragt ein Kaninchen ganz sicher nicht, welche Gene (Gentechnik ist was) das andere hat, aber dort ist die Auswahl auch sehr viel größer! Immer wieder wird getestet, wer der stärkste ist, der gesündeste und der best angepassteste. Da wird nicht einfach irgendein Tier vorgesetzt. In menschlicher Obhut übernehmen wir das, es ist unsere Aufgabe über die Genetik gesunde Nachkommen zu generien, uns ist das möglich! Geht in der Natur was schief, stirbt die Mutter oder der Wurf, da ist die Welt knallhart, aber wollen wir das jemand antun, der in unserer Obhut lebt!

  5. Sich fortzupflanzen ist natürlich, aber unsere Haltung ist es nicht. Entweder die Rammler sitzen allein, leiden und sind in dieser Zeit dauerhaft gestresst oder sie sitzen immer bei den Zibben und man kann den Deckzeitpunkt daher nicht ermitteln, was die Mädels gefährdet. So wird etwas ganz natürliches schnell zur Qual!

Ist es denn wirklich so viel verlangt, sich hinzusetzen und sich für seine Tiere und für gesunden Nachwuchs Wissen anzueignen? Diese Ablehnung der Genetik und der Zuchtbasics wird mit immer ein Rätsel bleiben.

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@Ostereierhase

Ich versteh ja was du meinst aber es gab bei mir noch nie probleme alle tiere haben es überlebt und es geht ihnen gut Auch wenn ich mir "wissen-an-eigne" würde ich die selben "kaninchen" verpaaren. Was ist für dich ein besserer beweis das es bei der zucht gut geht als wie das noch kein einziges junge was hatte?

Ich will ja keinen streit anzetteln aber ich find es nicht gut das denen die züchten immer gleich vorgeworfen wird alles schlecht zu machen. Auch wenn man alles über seine tier weiß können missbildungen nicht ausgeschlossen werden

Zu meiner ursprünchlichen frage:die antwort ist jz nein oder?

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@pape1

Hi Pape,

du weißt nicht, ob die Jungen nicht doch was haben! Das zeigt sich erst im Alter und da hast du sie nicht mehr im Blick, ein Kaninchen lebt eben nicht nur 10 Wochen.

Noch wichtiger, du kannst z.B. bei solchen Experimenten wie diesem geplanten hier, nichts vorraus sagen! Du bräuchtest den genetischen Satz deine Löwenkopfzibbe, falls sie überhaupt reinrassig ist, um vorraussagen zu können, ob sich z.B. Segel-/Kippohren bilden oder nicht (Öhrchen hängen von mehreren Genen ab, sind also schon gehobene "Genetik"). Das geht in deinem Fall nicht.

Züchten könntest du als Züchter mit Genetikkenntnissen mit Zuchttieren, die einen Stammbaum besitzen.

Ohne es böse zu meinen, aber wessen Verdienst ist es, dass bis jetzt noch nichts passiert ist? Der deine? Du hast nichts getan, außer sie zusammen zu setzen. Das bis jetzt noch nichts passiert ist, das war Glück und eine gute Mutter.

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@Ostereierhase

ich hab nie gesagt das es mein verdienst war -wie schon gesagt ich hab sie lediglich zusammengesetzt und meine häschen sind bis jz nur an verwandte gegangen.

Zu 100% kann man nie eine missbildung ausschließen. Auch ein "guter züchter" kann dies nie ausschließen.

Ich werd das nicht machen mit den nhd-löwenköpfen.

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raufende Kastrierte Kaninchen, was soll ich tun?

Hallo!

 

Ich habe mir am 06.07.  3 Zwergkaninchen zugelegt, 2 männliche (Widder damals 10 Wochen, Löwenkopf damals 6 Wochen) und 1 weibliches (Teddy damals 5,5-6 Wochen).

Da beide Männchen noch nicht kastriert waren habe ich beide gleich am 15.07. kastrieren lassen (also ca. 1,5 Wochen später).

Ich habe sie anfangs in einem Käfig mit kleinem Auslauf im Wohnzimmer gehalten, da ihr Gehege noch in Arbeit war sind sie nur ab und zu mal für ein paar Stunden raus in den Garten gekommen.

 

Am Sonntag, 20.07. habe ich sie dann endgültig in den Garten in Ihr neues Gehege umquartiert (ca. 7,9 m²). In der ersten Nacht habe ich sie dann sicherheitshalber in einen eher kleineren Stall eingesperrt, da wir viele Marder in der Umgebung haben. In der Früh habe ich sie gleich wieder rausgelassen wo sie dann den ganzen Vormittag alleine im Gehege waren…….als ich wieder nach Hause kam und nach ihnen schauen wollte sind haufenweise Fellbüschel im ganzen Gehege verteilt gelegen…..und alle drei waren in einer anderen Ecke des Auslaufs……Als ich mir dann alle genau anschaute habe ich gesehen, dass der Widder ein eingerissenes Ohr und am anderen Ohr auch einige Bissspuren hatte……..er war anfangs sehr zahm und zutraulich mir gegenüber, jetzt ist er nur mehr ängstlich…….und immer wenn das andere Männchen sich ihm nähert läuft er sofort weg…….anfangs haben sie sich alle drei sehr gut verstanden und jetzt auf einmal bekämpfen sich die beiden Männchen…..das Weibchen versteht sich nach wie vor mit beiden sehr gut!

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Lg

Bell

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