Kann man theoretisch auf jedem Stern landen?

15 Antworten

Hallo HeroHacker,

bereits die Grundvoraussetzung Deiner Überlegung ist falsch:

Alle Sterne sind ja in Prinzip Planeten.

Nein, sind sie nicht. Sterne sind Plasmakugeln. Sie haben auch keine feste Oberfläche. Was wir als "Oberfläche der Sonne" sehen, das ist einfach die Tiefe des ionisierten Gases, das gerade die richtige Temperatur hat, um für uns sichtbaren Spektralbereich zu strahlen. Diese Schicht nennen wir auch die "Photosphäre". Sie ist aber keineswegs fest oder die äußerste Schicht der Sonnenatmosphäre.

Zum Problem der fehlenden Oberfläche kommt dann noch das Problem der Temperatur von mehreren Tausend Grad und das Problem der Graviation durch die sehr große Masse - und ja, bei anderen Sternen als der Sonne auch die Entfernung. Der nächste Stern ist immerhin bereits 4 Lichtjahre weit weg.

Glaubt ihr die Technik wird bald so weit sein das man viel mehr Planeten besuchen kann?

Nein, nicht außerhalb des Sonnensystems. Die Entfernungen sind zu groß. Die Erforschung von Exoplaneten wird ablaufen müssen, wie die Erforschung des Universums immer schon gemacht wurde: Das Licht kommt bequemerweise von dort zu uns und erzählt uns, wenn wir genau genug messen, alles, was wir wissen wollen.

Grüße

Bin absoluter Laie, was das angeht, aber Sterne sind keine Planeten. Die Sonne ist unser Stern. Der nächste Stern ist 4 Lichtjahre entfernt. Um Sterne kreisen die Planeten, um Planeten kreisen Monde. Alle Sternensysteme zusammen ergeben eine Galaxie. Es gibt Galaxienhaufen und -superhaufen.

Landen wird schon aufgrund der Temperatur und anderer Turbulenzen schwierig (aka unmöglich). Mal abgesehen von der Distanz.

Das Problem bei so weiten Reisen ist u.a. der Antrieb, da das Universum so leer ist, dass nicht genügend Materie bis dorthin zur Verfügung steht. Es gibt Gedanken-Modelle, z.B. "Sonnen"-Segel, die dann aber äußerst groß sein müssten. Anyway, für weite Reisen müsste es autarke Generationsraumschiffe geben (inklusive genetischer Verarmung).

Ich persönlich glaube, es gibt noch andere "höhere" Intelligenzen irgendwo, denn wir sind ja der Beweis, dass es sie geben kann.

Soviel aus meinem Halbwissen.

Ich empfehle Prof. Harald Lesch in der ZDF-Mediathek.

Unter Sternen verstehen wir massereiche, selbst leuchtende Himmelskörper aus sehr heißem Gas und Plasma, ähnlich unserer Sonne. In deren Nähe würde jede Rakete verdampfen. Landen kann man theoretisch auf Planeten.

Das Universum ist von endlicher Größe ohne Grenzen, ähnlich der Oberfläche einer Kugel.

Bemannte Besuche von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind in den nächsten Jahrhunderten (und vermutlich auch Jahrtausenden) nicht zu erwarten. Das nächstgelegene Sonnensystem, Alpha Centauri, ist 4,3 Lichtjahre entfernt. Dazu wären die Astronauten selbst bei der unvorstellbaren Geschwindigkeit von einem Zehntel der Lichtgeschwindigkeit 43 Jahre lang unterwegs. Und falls sie dort noch leben sollten mit Vorräten von Wasser, Sauerstoff, Lebensmittel und Treibstoff, könnten sie dort mangels Lebensbedingungen nie ihre Raumanzüge verlassen. 

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Hey,

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Natürlich sind das alles Theorien und keine festen Tatsachen, aber trotzdem interessiert mich diese Thematik brennend und deshalb stelle ich die Frage hier, weil ich weiß, dass sich auf GF einige kompetente Astronomen aufhalten. Daher bitte ich darum, dass die Frage nicht gelöscht wird.

Bitte antwortet auch auf meinen o.g. Gedanken zum Olbersschen Paradoxon.

Danke! LG Draschomat

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