kann man Holzofen-Wärmeleistung verbessern?

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5 Antworten

Glaube nicht, dass der beschriebene Ofen - egal wo er steht - die Fabrikhalle auf sowas wie "Wohntemperatur" bringt.

Vermutlich habt Ihr mit den 120qm einen Wärmebedarf von deutlich über 100 Watt / m², weil Du schreibst, die Halle wäre "original" belassen, zugige Fenster, extrem hohe Decken.

Der "kleine Ofen" hat geschätzt irgendwas um 8 Kw, vielleicht sogar noch weniger. Klar, ein zentraler Aufstellort würde eine Vergleichmäßigung hinsichtlich der Abstrahlwärme-Verteilung bedeuten. Aber das meiste landet wohl dort, wo Ihr es nicht gebrauchen könnt: oben unter der Decke.

Ob jemals jemand den Zug für den Ofen berechnet hat, weiß ich nicht. Fakt ist jedoch - wie hier auch schon "wiki01" schreibt - dass es keinesfalls unbedenklich ist, 7 Meter waagerechte Abgasstrecke einzuflechten.

Begründung: hat wiki01 gut erklärt, es würde vermutlich zu einem Abgasstau kommen. Der Ofen hat ja schließlich kein Gebläse, der Rauch befördert sich quasi selbst hinfort, einfach nur durch thermische Vorgänge.

Denkt mal über Infrarot-Heizung nach, das ist eigentlich für Eure Voraussetzungen das Vernünftigste.

Grüße, ----->

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Er bleibt lange warm. Leider muss der kleine Ofen 120 qm alten, originalbelassenen Fabrikraum beheizen

und das vom hintersten Winkel ^^ die meiste Wärme ist in der Dachspitze zu finden. 120m² welche Höhe; da wären wir bei xxm³ . für nen 7 Kw-Ofen einfach zu viel.

Stellt doch den Ofen in den Raum mit einem neuen Schornstein; 

bei einem waagrechten Rohr von etwa 7 m da muss der Schornstein schon so locker mal eben irgendwo um die 21 m nach oben gehen; das Verhältnis waagrecht und senkrecht ab Rauchrohreingang muss passen; das wird aber der bev. Schornie nicht abnehmen

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Stückholzverbrennung gehört mit Abstand zu den uneffektivsten und unwirtschaftlichsten Arten der Energienutzung, völlig abgesehen von der unzureichenden Wärmeverteilung.
Besonders kritisch, wenn der Brennstoff gekauft werden muß.
Hier sind häufig Anlagenaufwandszahlen 3...5 relevant. Bedeutet, von der eingesetzten Menge des Brennstoffs, kann nur ein kleiner Bruchteil tatsächlich nutzbar, wirksam werden.

Ofenrohrverlängerungen behindern einerseits pneumatisch den notwendigen Abzug von Verbrennungsabgasen (Druckverlust, Schornsteigzug), aber auch durch die zusätzliche Wärmeabgabe in den Raum.
Letztere ist zwar gewünscht, kann aber durchaus zu erheblichen Problemen führen.

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Sieben Meter mehr unisoliertes Ofenrohr ist m. E. ein echtes Problem, weil die Rauchgase dadurch stark abgekühlt werden, und kühler Rauch steigt irgendwann nicht mehr auf. Das nächste Problem ist, dass die gerade bei Holzfeuer auftretende hohe Rußentwicklung dann nicht mehr abgeführt werden kann, und sich im langen Rohr ablagert. Dies führt zu weiteren Gefahren wie Brände im Ofenrohr, die das Ofenrohr beschädigen und zu einem Wohnungsbrand führen können.

Dieses Problem solltest du mit dem Bezirksschornsteinfeger oder einem Ofenbauer besprechen. Vielleicht hilft ein isoliertes Rauchgasrohr.

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So ein langes Ofenrohr ist natürlich auch ne optische Sache. Wenn das kein Problem ist, dann bringt das (längere) Ofenrohr zusätzliche Heizleistung.

Wie sich das auf die Zugleistung auswirkt sollte ein Ofenbauer beantworten können.

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