Kann man Glück planen?

19 Antworten

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Ich glaube man kann sein Glück insoweit steuern, als man wie man im Buddhismus sagt, "Glückliche Umstände schaffen kann". Das heißt du gehst einen Weg der gerade ist und der deinem selbst entspricht und das ist dann schon ein gewisses Glück. Zum Beispiel du umgibst dich mit Menschen die dir gut tun und vermeidest die die dir nicht gut tun, das heißt nicht unfreundlich zu sein, sber kluge Entscheidungen zu treffen (gelingt mir auch nicht immer) Dauerhaftes Glück findet man auch vielleicht nicht aber wenn man seine Erwartungen nicht so hoch steckt und sich immer mehr am Moment freut, also den Sonnenuntergang, das freundliche Lächeln, die nette Geste oder ein gutes Essen genießt. Genieße dein Leben wo es geht, dann wirst du auch glücklich sein für viele kleine Momente und das macht zufrieden.

Sehr schöne Antwort - DH!

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@roma2701

Danke, es freut mich daß es dir gefällt. Ich meine es wirklich so. Alles Gute

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Ich finde man kann sein Glück steuern. Vieles geht von den Gedanken aus.Also aus dem Kopf heraus. Wenn man mit Übung daran arbeitet auf sein Gefühl zu achten, kann man da einiges erreichen.Um so mehr man übt um so mehr Erfolge erzielt man im laufe der Zeit.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist Unmöglich da es sowas wie glück und pech nicht gibt es gibt auch kein schicksal jeder ist für sein leben selber vernatwortlich und muss wissen was er draus macht , wen man zb. im lotto gewinnt dan gewinnt man nicht aus glück sondern weil die lotto industrie genau diese zahlen ausgewählt hat , wen man geld findet dan findet man es nicht aus glück sondern weil es ein anderer verloren hat usw. für alles gibt es eine logische erklährung .

Sigmund Freud, Glück

Was bedeutet für Freud Glück bzw. Unglück? Ich verstehe seinen Text leider nicht ganz, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

In seinem Buch "Das Unbehagen in der Kultur" schreibt Freud folgendes:

Wir wenden uns darum der anspruchsloseren Frage zu, was die Menschen selbst durch ihr Verhalten als Zweck und Absicht ihres Lebens erkennen lassen, was sie vom Leben fordern, in ihm erreichen wollen. Die Antwort darauf ist kaum zu verfehlen; sie streben nach dem Glück, sie wollen glücklich werden und so bleiben. Dies Streben hat zwei Seiten, ein positives und ein negatives Ziel, es will einerseits die Abwesenheit von Schmerz und Unlust, anderseits das Erleben starker Lustgefühle. Im engeren Wortsinne wird »Glück« nur auf das letztere bezogen. Entsprechend dieser Zweiteilung der Ziele entfaltet sich die Tätigkeit der Menschen nach zwei Richtungen, je nachdem sie das eine oder das andere dieser Ziele – vorwiegend oder selbst ausschließlich – zu verwirklichen sucht. Es ist, wie man merkt, einfach das Programm des Lustprinzips, das den Lebenszweck setzt. Dies Prinzip beherrscht die Leistung des seelischen Apparates vom Anfang an; an seiner Zweckdienlichkeit kann kein Zweifel sein, und doch ist sein Programm im Hader mit der ganzen Welt, mit dem Makrokosmos ebensowohl wie mit dem Mikrokosmos. Es ist überhaupt nicht durchführbar, alle Einrichtungen des Alls widerstreben ihm; man möchte sagen, die Absicht, daß der Mensch »glücklich« sei, ist im Plan der »Schöpfung« nicht enthalten. Was man im strengsten Sinne Glück heißt, entspringt der eherplötzlichen Befriedigung hoch aufgestauter Bedürfnisse und ist seiner Natur nach nur als episodisches Phänomen möglich. Jede Fortdauer einer vom Lustprinzip ersehnten Situation ergibt nur ein Gefühl von lauem Behagen; wir sind so eingerichtet, daß wir nur den Kontrast intensiv genießen können, den Zustand nur sehr wenig.6 Somit sind unsere Glücksmöglichkeiten schon durch unsere Konstitution beschränkt. Weit weniger Schwierigkeiten hat es, Unglück zu erfahren. Von drei Seiten droht das Leiden, vom eigenen Körper her, der zu Verfall und Auflösung bestimmt sogar Schmerz und Angst als Warnungssignale nicht entbehren kann, von der Außenwelt, die mit übermächtigen, unerbittlichen, zerstörenden Kräften gegen uns wüten kann, und endlich aus den Beziehungen zu anderen Menschen. Das Leiden, das aus dieser Quelle stammt, empfinden wir vielleicht schmerzlicher als jedes andere; wir sind geneigt, es als eine gewissermaßen überflüssige Zutat anzusehen, obwohl es nicht weniger schicksalmäßig unabwendbar sein dürfte als das Leiden anderer Herkunft.

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