Kann man beim Motorrad oder Roller voll in die Bremsen gehen?

5 Antworten

Der Fahrlehrer zeigt dir schon wie man Bremst.

Ach ja, wenn du so angst vor Hast kauf dir ein Fahrzeug mit ABS das Blockieren vom Rad wird durch das System verhindert...

Ich kann mit meinem Motorrad aus 200km/h die Bremse auf Anschlag zu ziehen und schmeiße mich (eigentlich) nicht hin. ABS hilft da schon ganz gut.

Woher ich das weiß:Beruf – KFZ Meister

ja gut aber ich denke bei 200km/h zieht man die bremse ja langsam

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@AlexO1906

Wenns Eng wird willst du so schnell wie möglich halten. Das was du in den ersten Metern an Verzögerung verliert holst du hinten nicht wieder ein...

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@AlexO1906

Auf keinen Fall!!
Bei einer Gefahrenbremsung, die heißt nicht ohne Grund so, haust Du rein was Du kannst.
Wie Nonameguzzi schon geschrieben hat, den Weg, den Du am Anfang der Bremsung verschenkst, weil Du zu zaghaft ziehst, holst Du am Ende nicht mehr nach. Ein Meter kann zwischen Leben und Tod entscheiden.

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Ja kann man und muß man auch manchmal. Aber man muß die Straßenverhältniss beachten: Bei Nässe kann es schief gehen, Unebenheiten sind gefährlich, auch manche Pflasterarten. Das muß man lernen. Gut sind die ADAC-Sicherheitsschulen.

Und gut sind auch Motorräder mit ABS

Bei einer Vollbremsung mit dem Motorrad musst du volle Kanne die Hinterradbremse treten..gleichzeitig ziehst du die Vorderradbremse zu dir, allerdings gefühlvoll d.h. nicht auf einen Schlag die Bremse ruckartig ziehen, (sonst setzt das ABS am Vorderrad ein, eher unangenehm. Sollte das Motorrad übrigens kein ABS haben und das Vorderrad blockiert legt es dich absolut unverhinderbar hin) sondern soweit ziehen bis die Hydraulik dich zu stoppen scheint (der Punkt bei dem es schwerer wird die Bremse zu ziehen). Wenn du diesen Punkt überschreitest steigerst du nochmals die Bremskraft. Dieser ganze Prozess nennt sich dann "progressives Bremsen" - was von vielen als schwachsinnig erklärt wird, da man die Zeit bei einer Vollbremsung nicht hätte, das Bremsen erst "aufzubauen". Scheinbar ist der Sinn dahinter also nicht verstanden: Damit du schnellstmöglich zum Stehen kommst, muss der Reifen vorne so breit wie möglich auf dem Boden aufliegen, so dass er Grip auf der Straße hat. Damit sich der Reifen auf die Straße "legt" und breit wird, musst du das mit der Vorderradbremse gefühlvoll handhaben, und erst eine halbe Sekunde später, die Bremse nochmals (endgültig) zu dir ziehen (quasi nachziehen). Du wirst sehen, dass sich das Ganze viel kontrollierbarer anfühlt (und dir sicherer erscheint). Übrigens, wenn das Hinterrad blockiert, muss dich das nicht sonderlich interessieren, schließlich lenkst du mit dem Vorderrad, das Hinterrad schleift dann nur hinterher. Ansonsten die Knie an den Tank, gradeaus schauen, Rücken gerade und Arme leicht angewinkelt. Damit erreichst du die größtmögliche Stabilität und bist mit den Füßen automatisch direkt neben der Maschine um sie nach der Vollbremsung h eben zu können. Viel Spaß!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn die Gefahrenbremsung gefährlich wär, würde es keine Fahrschule machen. Ich gehöre noch zu der Generation Motorradfahrer welche die Gefahrenbremsung OHNE ABS gelernt hat. Wir haben es alle unbeschadet überlebt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – bin von 2005-2020 Motorrad gefahren

So isses-DeHa

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das übt man mit dem Fahrlehrer zusammen.

Wenn der Fahrlehrer gut ist, ich hatte so einen als ich 2009 mit 45 die Klasse A erworben habe, reißt er dir den Hintern auf, wenn Du nicht voll reinhaust. Der hat mich über Funk dermaßen angemacht, das ich schon vor Wut voll die Eisen gezogen habe. Danach kam dann ein leises und freundliches: " Na, geht doch!",

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