Kaninchen tot obwohl sie im stall eingesperrt waren?

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5 Antworten

Hallo, 

wie war der Stall denn genau gebaut? Hast du ein Foto? 

Es ist leider so, dass die meisten Ställe einfach nur unsicher sind. Ein junger Marder oder eine Fähe passt durch jeden Schlitz und jedes Loch, was größer als 2cm ist. Je nach Material des Drahts kann er sich auch durch genagt haben. 

Ich tippe eher auf einen Marder. Füchse nehmen ihre Beute idR mit. 

Sichere dein Gehege das nächste Mal ganz gut ab. Das heißt: 

- Volierendraht mit 2cm Maschenweite (nicht mehr!) an den Seiten und auch von oben als Abdeckung

- 50cm Unterbuddelschutz oder ihr legt Steinplatten aus und streut und pflanzt was drüber

Die Kaninchen sollten dann jederzeit Zugang von der Schutzhütte ins Gehege haben. Es ist nicht gesund die Tiere über Nacht in eine isolierte Hütte zu sperren und dann wieder rauszulassen. Kaninchen haben ein ausgeprägtes Winterfell und kommen in einem sicheren Gehege auch nachts bei Minusgraden und jedem Wetter zurecht. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Hallo

das tut mir sehr leid. Was es genau war, lässt sich schwer 100%ig sagen. Es gibt ja auch größere Marder, möglich wäre auch Katze, Dachs, durchaus auch ein Fuchs.

Die oben genannten Raubtiere sind in der Regel sehr geschickt wenns um die Futterbeschaffung geht. Solltest du dich also entschließen neue Kaninchen aufzunehmen, musst du dein Gehege dringend überarbeiten. Es muss rundherum geschlossen sein (auch nach unten und oben). Bewährt hat sich 4-eckige Volierendraht mit mindestens 1,2mm Stärke und maximal 2cm großen Löchern. Wenn du sie nachts in ein Häuschen sperrst (eigentlich sollten die Tiere auch nachts viel Platz zur Verfügung haben), dann muss dieses ebenfalls komplett zu sein. Riegel oder ähnliches kann man zusätzlich mit Schlössern oder Karabiner Haken versehen.

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Kann auch sein das zwei Räuber gleichzeitig aktiv waren (bzw. kurz hintereinander). Der eine macht sich die Mühe und holt sein Futter raus, der andere nimmt es ihm weg.

Was für einen Zaun habt ihr genommen?

Ich habe selbst keine Tiere im Garten. Was sich generell bewährt hat:

Statt einfachem »Kaninchendraht« im Stall ein stabiles Gitter oder gar Lochblech verwenden. Dann kommt zwar weniger Licht rein, aber sie sind sicher.

Statt einem Steckriegel einen kleinen Karabinerhaken durch das Schloss stecken. Den bekommt auch ein schlauer Marder oder Fuchs nicht auf.

Lochblech aus Edelstahl, 1000 cm auf 10 cm mit 1,6 mm Materialstärke  kostet ca. 16 Euro. Beim Flaschner anfragen, im Baumarkt zahlt man sich dusselig.

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Ein Fuchs ist das eher nicht gewesen. Der würde keine kleinen Bisse hinterlassen. Aber unabhängig davon: Du hältst deine Kaninchen in einem Stall, der nach oben hin nicht geschützt ist? Wenn du sie draußen hältst, sollte jede Front mit einem stabilen Rahmen, Holz bzw festen Gittern geschützt sein. 

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Kommentar von MaiaL
08.09.2016, 14:41

Das haus ist rundehurm eingezäunt. Nur halt nicht bis zur decke hoch.

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Wer sagt, das Füchse nicht schlau sind?

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