Jeder Mensch ist gleich :(

10 Antworten

Hallo Niklas

Ich glaube du meinst, dass das was viele deiner Meinung nach machen nicht anspruchsvoll ist und sie sich mit Nichtigkeiten beschäftigen oder?

Viele Menschen gehen eher den einfachen Weg, in der Hoffnung damit weiter zu kommen. Es erfordert Mut und ein ordentliches Maß an Selbstkritik, wenn man sich davon abheben möchte. Den je mehr du über die anderen Nachdenkst, umso mehr wirst du wie sie werden. Ich rate dir deinen eigenen Weg zu gehen, aber immer darauf zu achten, dass du nicht bei den anderen irgend etwas suchst, sondern primär bei dir.

Und bedenke, alles im Sozialen steht im Wechsel zueinander. Das heißt, dass alles was du tust immer eine Auswirkung auf dich haben wird.

Ja ich hab manchmal auch das Gefühl das ich abnormal bin. Ich gehe ungern weg weil andere Menschen mich meistens total langweilen. Wenn mir jemand eine Geschichte aus seinem Leben erzählt hab ich das Gefühl ich habe sie schon tausendundeinmal gehört. Deshalb verliere ich auch sehr schnell den Faden bei diesen Geschichten, weil ich irgendwann nichtmehr zuhöhre und mich meinen eigenen Gedanken hingebe. Ich bin mehr ein Eigenbrödler und kann mich meist viel intensiver mit mir selbst als mit anderen Menschen beschäftigen! Viele Sagen ich bin ein guter Zuhöhrer weshalb sie genau das tun was ich wie die Pest hasse: sie labern mich voll und ihre Worte rauschen nur so durch mich durch! Langweilig. Facebook etc interessiert mich schon garnicht, da wird noch oberflächlicher miteinander kommuniziert und das würde ich keine zwei Sekunden ertragen ohne mit der Faust durch meinen Flatscreen zu schlagen :)

Hey, das kenne ich auch :)

Hört sich so an als wärst du ein Teenager in einer depressiven Phase (manche Psychologen gehen davon aus, dass tatsächlich jeder Mensch mal klinisch depressiv ist). Ich hatte das ziemlich lang, vom sechzehnten bis fast zum achzehnten Lebensjahr. (Bin jetzt Achtzehn und hab es manchmal wieder.)

Aber mal ehrlich : kannst du in die Menschen hineinsehen ? Du kennst ihre Probleme nicht, solange sie sie dir nicht erklären. Es gibt viele, die so denken wie du, aber das kannst du ja nicht einfach sehen. Es ist viel härter seine Trauer zu zeigen als so zu tun als wär man glücklich, was auch ein Grund dafür ist, dass viele sich "verstellen". Manche Leute sind aber auch einfach glücklich.

Du scheinst (wie ich) ein eher verkopfter Mensch zu sein. Ich finde auch, dass die meisten Menschen eher unwichtige Probleme haben, bin sehr introvertiert und hypersensibel. Ich mag die meisten Leute nicht, fremde Menschen machen mir ein wenig Angst.. weil ich sehr scheu bin. Aber es gibt viele die so denken, und wahrscheinlich mehr dieser Leute, die diese Gedanken für unnötig halten ! (Ich würde dir übrigens empfehlen mal "Der Fänger im Roggen" zu lesen - wird dir bestimmt gefallen. Und durch die Buchanalysen erfährst du bestimmt auch viel über dich selbst.)

Versuch einfach, DEIN Glück zu finden. Vergleich dich nicht immer mit anderen und lass dir nicht von der Gesellschaft deine Wünsche vorschreiben.

Ich hoffe, dass dir das irgendwie hilft.. aber wenn das nach Monaten nicht aufhört schadet es nicht, mal einen Arzt zu fragen ( selbst eine Schilddrüsenfehlfunktion kann zu Depressionen führen -> es gibt also auch physische Ursachen..)

Viel Glück :)

Ich versteh dich...ich kann mir denken wie du dich fühlst....Mir geht es ähnlich, oft komm ich mir vor als wär ich eher ein Alien, der nur so aussieht wie ein Mensch und vor vielen Jahren mal hier ausgesetzt worden ist...Lach....Hört sich jetzt etwas bizarr an, aber ich bin aufgrund der Dinge die du aufgezählt hast sehr depressiv geworden, mich machen die Menschen (so wie sie halt nunmal sind) einfach nur traurig. Gut, wenn du anders bist. Bleib so wie du bist :-)

jeder Mensch denkt er kann was individuelles aus dem Context einer Sache ziehen, meistens ist es Kritik an etwas, das liegt in unserer Natur, nur so sind wir intelligent genug uns selbst in Frage zu stellen oder eine Sache von verschiedenen Seiten zu betrachten. Zu erörtern, über dein Unterbewusstsein nachzudenken macht auf dauer depressiv weil du es damit durcheinander bringst, besser ist sich durch seine Umwelt unterbewusst beeinflussen zu lassen, sonst passt du irgenwann nicht mehr in die Gesellschaft und endest als König auf deinem Einsamen Thron. Also so haart es klingt komm runter....

und denk dran du bist nicht Jesus auch wenn du glaubst du wärst es vielleicht doch..mach dich nicht zum Märtyrer weil du intelligenter bist als andere...ist nicht gut für dich auch wenn du große Zusammenhänge erkennst..der Einzelne wird immer schlauer sein als die Gruppe. Es gibt ein Experiment das grad im TV läuft, das zum Beispiel mehr als 10% der Personen für eine Gruppe nötig sind um eine Menschenmasse zu führen. Und das geht mit Fischen wie auch mit Menschen oder Kühen, laufen 10 Prozent denen gesagt wurde das sie nach links laufen sollen nach links tut das die ganze Gruppe....ist ein Naturgesetz

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