Jahrelang gespartes Geld auf die Bank bringen - finanzamt?

5 Antworten

Bring das Geld zur Bank und fertig.

Normalerweise passiert gar nichts, weil das kein Riesending für die Bank ist und da sie Deine Personalien haben, gibt es keinen Grund für eine Meldung wegen Schwarzgeldverdacht, wenn nicht weitere Verdachtsanzeichen vorliegen.

Und was wäre Dein Problem, "wenn das Finanzamt Fragen stellt"? Du beantwortest die Fragen wahrheitsgemäß und wenn Deine Antwort nachvollziehbar ist, gibt es auch keine Probleme. Das Finanzamt kann ziemlich leicht feststellen, ob Deine Angaben plausibel sind.

Das merkt das Finanzamt nicht, denn denen wird das nicht mitgeteilt. Die Bank fragt auch nicht nach, da das unterhalb der Meldegrenzen ist.

Und selbst wenn, dann ist das unproblematisch, denn das ist unterhalb aller Grenzen, bei denen du für Schenkungen Steuern zahlen müsstest.

Es gibt keine "Meldegrenzen", Schwarzgeldverdacht muss bei jedem Betrag gemeldet werden und die Bank fragt nicht nach, sondern kommt allenfalls ihrer gesetzlichen Meldepflicht nach. Davon erfährt der Einzahler in der Regel nichts.

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Unter 10.000€ fragt niemand nach dem Bargeld.

Das ist für die Bank nur Taschengeld und ohne Bedeutung.

Ich frage mich nur warum Du so viel Geld überhaupt zu Hause aufbewahrst.

Ja, aber was wäre wenn

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@christl10

Wenn die trotzdem nachfragen würden?? Einfach mal die Frage am besten durchlesen

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@Franz382k

....dann sag ihm daß es Dein Taschengeld ist. Gut ists dann auch!

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Bei Schwarzgeldverdacht ist auch bei kleineren Beträgen eine Meldung vorgeschrieben, da gibt es keine Grenze und keine Beträge, der für die Bank "ohne Bedeutung" sind.

Wenn z.B. ein Drogendealer jeden Tag seine Einnahmen in kleinen Scheinen bei der Bank einzahlen würde, wäre eine Meldung auch schon vielleicht bei €500 fällig und dann fragt auch das Finanzamt oder die Statsanwaltschaft nach der Herkunft. (Gibt es vielleicht nicht so oft, nur ein Beispiel)

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Für den einen sind 7500 viel, für den anderen sind anderen sind das peanuts.

versprochen.

außerdem erfährt das Finanzamt das nicht, wie kommt man überhaupt darauf????

Die Banken sind verpflichtet, die Identität festzustellen und diese Angaben 5 Jahre vorzuhalten und bei Anhaltspunkten auf Geldwäsche entsprechende Meldungen zu machen.

GWG §43

   Liegen Tatsachen vor, die darauf hindeuten, dass
   1. ein Vermögensgegenstand, der mit einer Geschäftsbeziehung, einem Maklergeschäft oder einer Transaktion im Zusammenhang steht, aus einer strafbaren Handlung stammt, die eine Vortat der Geldwäsche darstellen könnte,
   2. ein Geschäftsvorfall, eine Transaktion oder ein Vermögensgegenstand im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung steht oder
   3. der Vertragspartner seine Pflicht nach § 11 Absatz 6 Satz 3, gegenüber dem Verpflichteten offenzulegen, ob er die Geschäftsbeziehung oder die Transaktion für einen wirtschaftlich Berechtigten begründen, fortsetzen oder durchführen will, nicht erfüllt hat,
so hat der Verpflichtete diesen Sachverhalt unabhängig vom Wert des betroffenen Vermögensgegenstandes oder der Transaktionshöhe unverzüglich der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen zu melden.
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@Petz1900
außerdem erfährt das Finanzamt das nicht, wie kommt man überhaupt darauf????

wieso nicht?

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@Petz1900

Du hast eine merkwürdige Art der Kommunikation.

Ich habe geschrieben, warum und auf welchem Weg das Finanzamt "das" erfahren könnte. Es gibt keine Basis für die Behauptung, dass das Finanzamt von so einer Einzahlung nicht erfährt.

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@Petz1900

Musst Du auch nicht. Aber Du liest sicher

Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen

Verdachtsfälle werden von dieser Zentralstelle an die für die folgende Ermittlung zuständigen Stellen, wie Staatsanwaltschaft oder Finanzamt etc. weitergeleitet.

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@Petz1900

Du willst es nicht verstehen, deshalb beende ich hier mal die fruchtlose Diskussion.

Es gibt bei Geldwäscheverdacht keine Betragsgrenze und daher auch keine "Peanuts-Beträge", die Vorschriften gelten

unabhängig vom Wert des betroffenen Vermögensgegenstandes oder der Transaktionshöhe

Ich empfehle die Lektüre des GWG, falls Dir diese Formulierung nicht verständlich genug ist.

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@Zappzappzapp

Och, man sollte nicht über andere urteilen, wenn man deren beruflichen Hintergund nicht kennt....

Aber das passiert, wenn man meinen link nicht liest, das verleitet zu vorschnellen Vorurteilen...

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@Petz1900

Mich interessiert beruflicher Hintergrund nicht im Geringsten. Mich interessieren ausschließlich unzutreffende Aussagen.

Und wenn Du wirklich meinst, ich hätte Deinen Link nicht gelesen, dann irrst Du Dich erheblich. Ich habe ihn sogar komplett gelesen. Mir sind die geestzlichen Grundlagen aber ohnehin sehr genau bekannt, obgleich ich keinen entsprechenden "beruflichen Hintergrund" habe.

Vielleicht liest Du Deinen Link mal selbst etwas genauer:

Eine geldwertunabhängige Sorgfaltspflicht hingegen besteht, wenn bereits Tatsachen auf Geldwäsche oder die Finanzierung von Terrorismus hindeuten.

So, und wie ich schon bei meinem letzten Kommentar geschrieben hatte, Du willst es einfach nicht verstehen und meine Zeit ist mir zu wertvoll, um sie mit solchen nutzlosen Diskussionen zu vergeuden.

Die Fakten habe ich genannt und es gibt keine anderen. Jeder kann sich sein eigenes Urteil bilden.

Schreib noch was Du willlst, für mich ist

eod

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@Zappzappzapp

na, anscheinend es Sie außerordentlich was ich schreibe.

Und mangels Ihres adäquaten beruflichen Hintergrunds ist Ihre Aussage auch als nicht relevant zu werten.

Aber was schreibe ich noch, für Sie ist das das ja hier eh beendet.....

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Da fragt keiner danach.

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